Hartaberlinks: Die antifaschistische Talkshow
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Hartaberlinks: Die antifaschistische Talkshow

Aktivistinnen Agentur

Beschreibung

Emily Laquer von der Aktivistinnen-Agentur redet mit Menschen, die die Welt besser machen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Brennpunkt Sachsen-Anhalt I mit Mamad Mohamad (LAMSA e.V.)

02.04.2026

Situation in Sachsen-Anhalt und persönliche Perspektiven

Mamad Mohamad berichtet von der anhaltenden Belastung durch Diskriminierung, Angst vor Abschiebung und der Sorge der Community, insbesondere von Familien mit Migrationsgeschichte. Er beschreibt, wie sich das Land wandelt, wie viele hier geboren sind oder seit Jahren bleiben, und welche Demografie den Rahmen bildet. Die Realität von Vorurteilen, rassistischer Gewalt und dem Gefühl, nicht erwünscht zu sein, prägt den Alltag vieler Betroffener.

Aktuelle politische Debatte, Ängste und Auswirkungen

Im Gespräch werden Angriffe und Aussagen prominenter Politiker wie Merz thematisiert, die bei Syrern und Muslimen die Sorge verstärken. Die Debatte erzeugt eine Atmosphäre der Empörung und Unsicherheit, erhöht den Druck auf Migrantinnen und Migranten und beeinflusst Entscheidungen rund um Bildung, Arbeit und Lebensort. Die Frage nach Zugehörigkeit, Sicherheit und Zukunft treibt Betroffene und Unterstützer gleichermaßen um.

Kampf, Solidarität und konkrete Unterstützungsformen

Es werden konkrete Initiativen beschrieben, darunter taschenalarme für Notlagen, sowie Beratungs- und Mobilitätsangebote. Die Arbeit zielt darauf ab, Betroffene zu schützen, ihnen Mut zu geben und Räume der Unterstützung zu schaffen. Tür-zu-Tür-Gespräche sollen Demokratie zugänglicher machen und gesellschaftliche Teilhabe stärken, ohne in definierte Community-Fallen zu geraten.

Ausblick, Zusammenhalt und politische Partizipation

Mohamad betont die Notwendigkeit eines breiten, weltoffenen Konsenses in Sachsen-Anhalt. Er plädiert für mehr Sichtbarkeit von Migrantinnen und Migranten im Parlament, fördert basisorientierte politische Arbeit und betont, dass Engagement über die Wahl hinaus Bestand haben muss. Solidarität, kulturelle Vielfalt und zivilgesellschaftliches Handeln werden als zentrale Werte für die Zukunft gesehen.

Situation in Sachsen-Anhalt und persönliche Perspektiven

Mamad Mohamad berichtet von der anhaltenden Belastung durch Diskriminierung, Angst vor Abschiebung und der Sorge der Community, insbesondere von Familien mit Migrationsgeschichte. Er beschreibt, wie sich das Land wandelt, wie viele hier geboren sind oder seit Jahren bleiben, und welche Demografie den Rahmen bildet. Die Realität von Vorurteilen, rassistischer Gewalt und dem Gefühl, nicht erwünscht zu sein, prägt den Alltag vieler Betroffener.

Aktuelle politische Debatte, Ängste und Auswirkungen

Im Gespräch werden Angriffe und Aussagen prominenter Politiker wie Merz thematisiert, die bei Syrern und Muslimen die Sorge verstärken. Die Debatte erzeugt eine Atmosphäre der Empörung und Unsicherheit, erhöht den Druck auf Migrantinnen und Migranten und beeinflusst Entscheidungen rund um Bildung, Arbeit und Lebensort. Die Frage nach Zugehörigkeit, Sicherheit und Zukunft treibt Betroffene und Unterstützer gleichermaßen um.

Kampf, Solidarität und konkrete Unterstützungsformen

Es werden konkrete Initiativen beschrieben, darunter taschenalarme für Notlagen, sowie Beratungs- und Mobilitätsangebote. Die Arbeit zielt darauf ab, Betroffene zu schützen, ihnen Mut zu geben und Räume der Unterstützung zu schaffen. Tür-zu-Tür-Gespräche sollen Demokratie zugänglicher machen und gesellschaftliche Teilhabe stärken, ohne in definierte Community-Fallen zu geraten.

Ausblick, Zusammenhalt und politische Partizipation

Mohamad betont die Notwendigkeit eines breiten, weltoffenen Konsenses in Sachsen-Anhalt. Er plädiert für mehr Sichtbarkeit von Migrantinnen und Migranten im Parlament, fördert basisorientierte politische Arbeit und betont, dass Engagement über die Wahl hinaus Bestand haben muss. Solidarität, kulturelle Vielfalt und zivilgesellschaftliches Handeln werden als zentrale Werte für die Zukunft gesehen.

Nicht unsere Spiele I mit Florian Kasiske (NOlympia)

03.03.2026

Hintergrund und Ablauf des Referendums

In Hamburg wird über eine Bewerbung für Olympische Sommerspiele diskutiert. Das Referendum wird als Bürgerschaftsreferendum von oben bezeichnet, im Gegensatz zu einem Volksentscheid von unten. Die Debatte dreht sich um Demokratisches, Finanzierung und Einfluss von Politik und Konzernen auf städtische Entscheidungen. Es gibt Befürchtungen, dass Werbung und Planungen zugunsten der Bewerbung vorab formell festgelegt werden.

Geldströme und Profite rund um Olympia

Es geht um Budgets, Sponsoren, Ticketerlöse und Transferrechte. Das IOC gilt als eine Organisation, die Milliarden verdient, oft steuerlich privilegiert. Öffentliche Mittel fließen in Infrastruktur und Sicherheit, während private Investoren profitieren. Berichte vergleichen Kostenüberschreitungen und Gewinne, stellen die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit in Frage und hinterfragen, wer letztlich die Kosten trägt.

Kritik an politische und soziale Auswirkungen

Kritisiert wird die Verknüpfung von Olympia mit Werbung, Werbebudgets und Etatverschiebungen zulasten sozialer Einrichtungen. Die Debatte umfasst Gentrifizierung, Mieten, Bildungs- und Jugendarbeit sowie Barrierefreiheit. Pariser Beispiele werden als Warnung herangezogen, Klimabilanz und Umwelteinflüsse werden hinterfragt, während Inklusion oft als Vorwand genutzt wird.

Schlussgedanke und Handlungsoptionen

Diskutiert wird, wie Bürgerinnen und Bürger aktiv Widerstand leisten können: Treffen, Flyer, Haustürgespräche und kreative Gegenöffentlichkeit. Es wird betont, dass Transparenz, unabhängige Kostenanalysen und reale Bedürfnisse der Stadt Priorität haben sollten. Berlin wird als Vergleich herangezogen, um politische Strategien und mögliche Ergebnisse abzuschätzen.

Hintergrund und Ablauf des Referendums

In Hamburg wird über eine Bewerbung für Olympische Sommerspiele diskutiert. Das Referendum wird als Bürgerschaftsreferendum von oben bezeichnet, im Gegensatz zu einem Volksentscheid von unten. Die Debatte dreht sich um Demokratisches, Finanzierung und Einfluss von Politik und Konzernen auf städtische Entscheidungen. Es gibt Befürchtungen, dass Werbung und Planungen zugunsten der Bewerbung vorab formell festgelegt werden.

Geldströme und Profite rund um Olympia

Es geht um Budgets, Sponsoren, Ticketerlöse und Transferrechte. Das IOC gilt als eine Organisation, die Milliarden verdient, oft steuerlich privilegiert. Öffentliche Mittel fließen in Infrastruktur und Sicherheit, während private Investoren profitieren. Berichte vergleichen Kostenüberschreitungen und Gewinne, stellen die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit in Frage und hinterfragen, wer letztlich die Kosten trägt.

Kritik an politische und soziale Auswirkungen

Kritisiert wird die Verknüpfung von Olympia mit Werbung, Werbebudgets und Etatverschiebungen zulasten sozialer Einrichtungen. Die Debatte umfasst Gentrifizierung, Mieten, Bildungs- und Jugendarbeit sowie Barrierefreiheit. Pariser Beispiele werden als Warnung herangezogen, Klimabilanz und Umwelteinflüsse werden hinterfragt, während Inklusion oft als Vorwand genutzt wird.

Schlussgedanke und Handlungsoptionen

Diskutiert wird, wie Bürgerinnen und Bürger aktiv Widerstand leisten können: Treffen, Flyer, Haustürgespräche und kreative Gegenöffentlichkeit. Es wird betont, dass Transparenz, unabhängige Kostenanalysen und reale Bedürfnisse der Stadt Priorität haben sollten. Berlin wird als Vergleich herangezogen, um politische Strategien und mögliche Ergebnisse abzuschätzen.

Wie der Staat uns alle verrät I mit Carla Hinrichs (Letzte Generation)

26.02.2026

Einordnung und Kontext

In dem Gespräch wird Carla Hinrichs als Aktivistin der Last Generation vorgestellt, die zu einer öffentlichen Figur geworden ist. Sie erläutert, wie ihr Buch Meine verletzte Generation die Perspektiven auf Staat, Protest und Klimakrise verknüpft. Zentraler Fokus liegt auf dem 129-Verfahren, das sie als politisch gefärbte Repression schildert und darauf abzielt, Protest und zivilen Ungehorsam sichtbar zu machen.

129 und Rechtsstaatlichkeit

Es wird erklärt, dass 129 die Bildung einer kriminellen Vereinigung zum Ziel hat, nicht konkrete Straftaten. Die Diskussion betont die politische Komponente dieses Rechtsrahmens, die Auswirkungen auf Privatsphäre, Spenden und Kommunikation sowie die Schwierigkeit, Protest im Rechtsstaat abzuwägen, ohne demokratische Rechte zu untergraben.

Strategien von Protest und Öffentlichkeit

Es wird argumentiert, dass Konflikt für Öffentlichkeit und Medienberichterstattung nötig ist. Pendlerblockaden dienen der Mobilisierung, doch sie polarisierten. Die Gesprächspartnerin betont Lernprozesse: Offenheit, Einladungsstrukturen, Vernetzung mit NGOs und Fridays for Future sowie die Bedeutung, Protest formbar zu halten, ohne Gewalt zu nutzen.

Ausblick und Lernen

Der Blick richtet sich auf Langzeitstrukturen, Trainings, psychologische Unterstützung und solidarische Gemeinschaften. Die Notwendigkeit von Debatten über Kapitalismus, Justiz und Demokratie wird aufgezeigt. Carla bekräftigt ihren Auftrag, aufzuklären, zu vernetzen und Druck aufrecht zu erhalten, damit zivilgesellschaftliches Engagement weiterhin möglich bleibt.

Einordnung und Kontext

In dem Gespräch wird Carla Hinrichs als Aktivistin der Last Generation vorgestellt, die zu einer öffentlichen Figur geworden ist. Sie erläutert, wie ihr Buch Meine verletzte Generation die Perspektiven auf Staat, Protest und Klimakrise verknüpft. Zentraler Fokus liegt auf dem 129-Verfahren, das sie als politisch gefärbte Repression schildert und darauf abzielt, Protest und zivilen Ungehorsam sichtbar zu machen.

129 und Rechtsstaatlichkeit

Es wird erklärt, dass 129 die Bildung einer kriminellen Vereinigung zum Ziel hat, nicht konkrete Straftaten. Die Diskussion betont die politische Komponente dieses Rechtsrahmens, die Auswirkungen auf Privatsphäre, Spenden und Kommunikation sowie die Schwierigkeit, Protest im Rechtsstaat abzuwägen, ohne demokratische Rechte zu untergraben.

Strategien von Protest und Öffentlichkeit

Es wird argumentiert, dass Konflikt für Öffentlichkeit und Medienberichterstattung nötig ist. Pendlerblockaden dienen der Mobilisierung, doch sie polarisierten. Die Gesprächspartnerin betont Lernprozesse: Offenheit, Einladungsstrukturen, Vernetzung mit NGOs und Fridays for Future sowie die Bedeutung, Protest formbar zu halten, ohne Gewalt zu nutzen.

Ausblick und Lernen

Der Blick richtet sich auf Langzeitstrukturen, Trainings, psychologische Unterstützung und solidarische Gemeinschaften. Die Notwendigkeit von Debatten über Kapitalismus, Justiz und Demokratie wird aufgezeigt. Carla bekräftigt ihren Auftrag, aufzuklären, zu vernetzen und Druck aufrecht zu erhalten, damit zivilgesellschaftliches Engagement weiterhin möglich bleibt.