
Queens
annabelle
Beschreibung
Dieser Podcast wird unterstützt von PostFinance. Das Schweizer Finanzinstitut macht sich für Gleichstellung stark und gibt Vorbildern eine Plattform. Weil Veränderung beginnt, wenn Menschen mutig vorausgehen.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Gardi Hutter: «Mein Trotz hat mir geholfen, zu überleben»
Gardi Hutter: Eine Pionierin des Schweizer Bühnenhumors
Gardi Hutter, bekannt als Matriarchin des Schweizer Bühnenhumors und Erfinderin des weiblichen Clowns, reflektiert über ihre lange Karriere. Mit ihrer Figur Hanna hat sie über 4000 Vorstellungen in 35 Ländern gegeben und sich mit 73 Jahren neu erfunden. Im Gespräch thematisiert sie, wie sie die Scham, die vielen Frauen eingeflößt wurde, in Schamlosigkeit umgewandelt hat, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
Der Weg zur Selbstfindung
Hutter beschreibt ihre Kindheit und die Herausforderungen, die sie überwinden musste, um auf die Bühne zu treten. Die Strenge ihrer religiösen Erziehung und die damit verbundene Scham waren prägend. Durch Trotz und den Wunsch, sich selbst auszudrücken, entwickelte sie die Figur der Hanna, die für Unkonventionalität steht und das Publikum zum Lachen bringt.
Komik als Überlebensstrategie
Für Hutter ist Komik eine Form der Selbstbefreiung und eine Strategie, um mit der Tragik des Lebens umzugehen. Sie betrachtet Humor als eine Art, die menschliche Existenz zu reflektieren und die Absurditäten des Lebens zu akzeptieren. Dieser Ansatz hat ihr geholfen, sich von den Erwartungen der Gesellschaft zu lösen und ihren eigenen Weg zu finden.
Ein neues Kapitel mit "Gardi Zero"
Mit ihrem aktuellen Stück "Gardi Zero" beginnt Hutter einen neuen Abschnitt in ihrer Karriere. Es geht um die Schaffung von etwas Neuem aus dem Nichts und spiegelt ihre eigene Reise der Selbstentdeckung wider. Der Prozess des Schaffens ist für sie eine Möglichkeit, das Leben und die Freiheit der Kreativität zu feiern.
Die Bedeutung von Humor in der Gesellschaft
Hutter betont die politische Dimension der Komik. Humor kann als Spiegel der Gesellschaft dienen, indem er menschliche Schwächen aufdeckt und zum Nachdenken anregt. Sie glaubt, dass das Lachen eine wichtige Rolle dabei spielt, die Menschen zusammenzubringen und schwierige Themen anzugehen.

Beatrice Tschanz: «Ich habe gesehen, wie unendlich friedlich der Tod sein kann»
Die Reise von Beatrice Tschanz
Beatrice Tschanz ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit, die als erfolgreiche Journalistin und Kommunikationsexpertin gilt. In einem Gespräch reflektiert sie über ihre Kindheit, ihre Karriere und die Herausforderungen, die sie in ihrem Leben überwunden hat. Emotionalität bezeichnet sie sowohl als Schwäche als auch als Stärke und betont die Bedeutung von Selbstvertrauen.
Selbstvertrauen und Krisenbewältigung
Tschanz spricht darüber, wie wichtig es ist, Vertrauen in sich selbst zu haben, um in schwierigen Situationen stark zu sein. Sie erzählt von ihrer Entscheidung, ihre Hochzeit abzusagen, und wie ihre Erfahrungen sie gelehrt haben, optimistisch und dankbar zu sein, auch nach schweren Schicksalsschlägen.
Einflussreiche Frauen und persönliche Vorbilder
Im Gespräch erwähnt sie auch wichtige Frauen in ihrem Leben, die sie geprägt haben, darunter ihre Lehrerin und Pionierinnen in der Gesellschaft. Diese Frauen haben ihr Selbstbewusstsein und ihren Respekt gegenüber anderen gefördert.
Die Rolle in der Krisenkommunikation
Tschanz hat eine entscheidende Rolle in der Krisenkommunikation während des Swissair-Absturzes eingenommen, wo sie für ihre offene und empathische Kommunikation gelobt wurde. Sie hat eine neue Ära in der Krisenkommunikation eingeläutet, die Vertrauen und Transparenz betont.
Ein erfolgreiches Leben
Für Tschanz bedeutet ein erfolgreiches Leben Zufriedenheit und Dankbarkeit. Sie teilt ihre Erkenntnisse über die Wichtigkeit, mit einem positiven Gefühl in den Tag zu starten und die Herausforderungen des Lebens anzunehmen.

Brida von Castelberg: «Auf meiner Diplomurkunde stand: Herr Dr. von Castelberg»
Pionierin der Frauenmedizin
Brida von Kasselberg, ehemalige Chefärztin der Zürcher Frauenklinik Triemli, hat über 20 Jahre hinweg unzähligen Babys zur Welt verholfen und bleibt auch im Ruhestand eine engagierte Stimme für eine menschliche Medizin. Trotz ihrer Pensionierung kämpft sie weiterhin für eine Medizin, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Emotionale Bindung zur Geburt
Von Kasselberg beschreibt die unveränderte Emotion, die sie bei jeder Geburt empfindet. Sie reflektiert über die Herausforderungen und die Freude, die mit der Geburtshilfe verbunden sind, und spricht über die verschiedenen Erfahrungen, die sie über die Jahre gemacht hat.
Erfahrungen im Gesundheitswesen
Sie bemerkt, dass die Emotionalität im Geburtsprozess trotz ihrer lange Berufserfahrung gleich geblieben ist, während sie durch ihre Expertise professioneller geworden ist. Die Erinnerungen an die vielen Frauen, die sie betreut hat, bleiben prägend.
Herausforderungen als Frau in der Medizin
Von Kasselberg thematisiert die Schwierigkeiten, die sie als Frau in der Männerdomäne Chirurgie erlebte und wie sie sich entschieden hat, zur Gynäkologie zu wechseln, um mehr Einfluss ausüben zu können. Sie spricht über die Einführung des Job-Sharing-Modells in ihrer Klinik, das es Frauen ermöglicht, Beruf und Familie zu vereinbaren.
Bürokratisierung des Gesundheitswesens
Ein zentrales Thema ist die zunehmende Bürokratisierung in der Medizin, die nicht nur die Arbeitsbedingungen für Ärzte erschwert, sondern auch die Qualität der Patientenversorgung beeinträchtigt. Von Kasselberg engagiert sich aktiv gegen diesen Trend.
Persönliche Erfahrungen als Patientin
Nach ihrer eigenen Krebserkrankung reflektiert sie über die Erfahrungen als Patientin und die Herausforderungen, die damit verbunden sind. Sie betont die Bedeutung von Kommunikation und Empathie im Arzt-Patienten-Verhältnis.
Erfolgreiches Leben
Abschließend spricht von Kasselberg über ihre Definition eines erfolgreichen Lebens, das für sie im Bezug auf andere Menschen steht und durch das Engagement für die Gemeinschaft geprägt ist. Sie sieht ihren aktuellen Beitrag zur Gesellschaft als fortwährenden Prozess.