
Hacking Age
Natalja Fischer, Dr. Felix Bertram
Beschreibung
What if you didn’t just grow older—but stayed truly healthy along the way? “Living Longer” is the new podcast from the FUNKE Central Editorial Team, where journalist Natalja Fischer teams up with longevity expert and physician Dr. Felix Bertram to explore the secrets of a long, healthy life.
Dr. Bertram speaks from personal experience: when a test revealed his biological age was 74, he made radical lifestyle changes—with remarkable results. In a short time, he reduced his biological age by an impressive five years.
Episode by episode, he shares his knowledge on quality sleep, healthy nutrition, exercise, and the latest in longevity research—clearly explained, practical, and grounded in science.
Whether you’re 30, 50, or 70: it’s never too early or too late to improve your life. “Living Longer” shows you how—step by step.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Healthy Nutrition: Longevity on your Plate
Freude anhaltende Ernährung als Muster
Das Gespräch betont, dass eine nachhaltige Ernährung aus Freude entsteht und nicht aus strikter Disziplin. Der Körper reagiert positiv auf regelmäßige Muster und Rhythmen: Fünf bis sechs Tage sinnvoll essen unterstützt Energie und Wohlbefinden, während kurze Ausrutscher weniger ins Gewicht fallen, sofern das Grundmuster konsistent bleibt. Eine lebenslange, angenehme Ernährungsweise wird als zentrale Grundlage gesehen.
Protein als Schlüssel zur Muskelfunktion und Langlebigkeit
Protein wird als entscheidend für Muskelaufbau, Stoffwechsel und Unabhängigkeit im Alter beschrieben. Die empfohlene Zufuhr variiert je nach Aktivität und Lebensphase; oft ist mehr als die Grundempfehlung sinnvoll, besonders bei Älteren oder Sporttreibenden. Quellenvielfalt aus Milchprodukten, Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchten und Tofu erleichtert eine ausreichende Zufuhr.
Microbiom und Ballaststoffe als Gesundheitsmotor
Eine vielfältige Darmflora wird als förderlich für Immunität und Entzündungskontrolle gesehen. Ballaststoffe, Probiotika und Präbiotika unterstützen das Mikrobiom, während stark verarbeitete Lebensmittel und zuckerreiche Getränke eher schädlich wirken. Die Ernährung sollte reich an ballaststoffreichen Lebensmitteln sein und Proteine liefern, um das Darmmilieu positiv zu beeinflussen.
Praktische Prinzipien und Alltagstauglichkeit
Kernpunkte sind klare Proteinmengen pro Mahlzeit, etwa drei bis vier Mahlzeiten täglich, und eine Farbauswahl der Teller, die verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe liefert. Snacks werden bewusst minimiert zugunsten nussiger Alternativen oder Obst. Wechsel zwischen zwei Ernährungsmodellen mit einem „Joker-Tag“ ermöglicht Freude ohne Dogmen und fördert langfristige Umsetzbarkeit.

Better sleep leads to a longer, healthier life
Bedeutung von Schlaf und zugrundeliegenden Mechanismen
Schlaf erfüllt essentielle Funktionen, darunter Reinigung des Körpers durch Autophagie und Regulierung von Energiestoffwechsel. Der mTOR-Schalter dient tagsüber dem Wachstum, nachts wird er heruntergefahren, was den inneren Reinigungsprozess aktiviert. Fehlender Schlaf erhöht das Risiko für Erkrankungen und beeinträchtigt Regeneration, weshalb ausreichende Ruhe eine zentrale Rolle für Gesundheit und Vitalität spielt.
Schlafdauer, -qualität und Erkennungsmerkmale von Störungen
Individuelle Schlafdauer variiert, doch ist eine ausreichende Dauer wichtig, ebenso wie die Qualität des Schlafs. Tief- und REM-Schlaf sowie stabile Zyklen bestimmen Erholung. Probleme zeigen sich bei Anlaufzeiten, nächtlichem Erwachen oder zu frühem Aufwachen mehrmals wöchentlich. Ein signifikanter Anteil der Bevölkerung erlebt Schlafstörungen, deren Erfassung und Abklärung sinnvoll ist.
Persönlicher Weg: Warnsignale, Abhängigkeiten und Neubeginn
Stress, Verantwortung und Schlafentzug erschweren Ruhe. Alkohol oder Schlafmittel mögen kurzfristig helfen, stören aber die Schlafarchitektur und erzeugen morgendliche Trübung. Ein Absetzen unter medizinischer Anleitung und der Verzicht auf Substanzen führten zu einer langsamen, nachhaltigen Stabilisierung des Schlafs. Die Umstellung umfasst neue Verhaltensweisen statt medikamentöser Lösung.
Praxis-Tipps für besseren Schlaf
Zudem beeinflussen Licht, Umgebung und Gewohnheiten den Rhythmus. Abends Licht senken, morgens Tageslicht suchen, ideal draußen. Inhalte sollten beruhigend statt stimulierend wirken, drei Stunden vor dem Schlafen abbauen. Räume kühl, dunkel und still halten. Verzehr schwerer Mahlzeiten, Koffein und Alkohol zeitnah vermeiden; regelmäßige Zeiten stärken Struktur und Anpassungsfähigkeit des Körpers.

The Longevity Doc: How Felix Bertram Reversed His Aging Process
Begriffsverständnis und Erwartungen
Worum es geht: Langlebigkeit bedeutet vor allem gesunde Lebensjahre und Unabhängigkeit statt reiner Tallage oder technischer Spielereien. Der Fokus liegt darauf, das Wohlbefinden im Alltag zu erhöhen und chronische Beschwerden später im Leben zu vermeiden, statt sich an griffige Versprechen oder schnelle Abkürzungen zu klammern.
Kernfaktoren für Gesundheit
Wichtige Bausteine sind Schlaf, Bewegung, Ernährung und Stressbewältigung. Ohne ausreichenden Schlaf fehlen Energie und Motivation für gute Ernährung und regelmäßige Aktivität. Fitness bedeutet nicht nur Ausdauer, sondern auch Kraftaufbau. Eine ballaststoff- und proteinhaltige Ernährung unterstützt Muskulatur und Darmgesundheit. Stressmanagement sorgt dafür, dass positive Gewohnheiten nicht in einer Negativspirale enden.
Individuelle Erfahrungen und Messungen
Der Experte schildert eine persönliche Reise mit gesundheitlichen Tests, Sleep-Fokus und Lebensstil-Optimierung. Eine frühe Schlafhygiene startete den Wandel, gefolgt von Gewichtsabnahme, Muskelaufbau und verbesserten Blutwerten. Mehrere Messungen zeigten deutliche Fortschritte bei Biologie, Ausdauer und Körperzusammensetzung. Die Ergebnisse wurden subjektiv als deutlich verjüngend empfunden, auch wenn formale Epigenetik-Werte unterschiedlich blieben.
Praktische Schlussfolgerungen
Zentrale Leitsätze: Ziele behutsam wählen, Freude am Prozess finden und Alltagsgewohnheiten dauerhaft integrieren. Kleine, regelmäßige Schritte sind wirkungsvoller als radikale Umbauten; Schlaf, Bewegung, Ernährung und Stressregulation bilden eine zusammenhängende, nachhaltige Strategie, die über Monate hinweg wirkt und Lebensqualität erhält.