
Erneuerbare am Morgen - Die News zur Energiewende
ERNEUERBARE ENERGIEN - Das Magazin
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KI-Hinweis: Dieser Podcast wird mithilfe von künstlicher Intelligenz produziert. Die Themen werden jedoch sorgfältig von der Redaktion des Fachmagazins ERNEUERBARE ENERGIEN ausgewählt und bearbeitet.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

EEG-Entwurf stellt Einspeisevergütung vor das Aus - Welt ist trotz Ausbau-Rekord nicht auf Kurs, Verbände fordern EU-Kommission zu rascher Überarbeitung der RFNBO-Kriterien auf
Alarm für kleine Solarprojekte
Der neue Regierungsentwurf für das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2027 könnte gravierende Auswirkungen auf Betreiber kleiner Solaranlagen haben. Anlagen bis 100 Kilowatt, die nach dem 1. Januar 2027 in Betrieb genommen werden, verlieren den Anspruch auf die garantierte Einspeisevergütung. Nur Anlagen, die vorher in Betrieb gehen, bleiben unberührt. Neu ist auch die Regelung, dass die geförderte Direktvermarktung erst ab 25 Kilowatt zulässig ist, was kleinere Projekte benachteiligt.
Globale Herausforderungen bei der Erreichung der Klimaziele
Trotz eines Rekordausbaus bei erneuerbaren Energien droht die Welt, das Klimaziel von 11,2 Terawatt bis 2030 zu verfehlen. Laut einem Bericht der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) müsste das jährliche Wachstum fast verdoppelt werden, um diese Ziele zu erreichen. Der Generaldirektor von IRENA, Francesco La Camera, warnt zudem, dass die Energieeffizienz nicht mit dem Bedarf Schritt hält.
Forderungen zur Überarbeitung der EU-Verordnung für Wasserstoff
Rund zwei Dutzend Verbände aus Deutschland und Europa haben die EU-Kommission aufgefordert, die Überarbeitung der Verordnung zu Produktionskriterien für grünen Wasserstoff zügig voranzutreiben. Sie kritisieren den fehlenden Zeitplan und fordern, die Verpflichtungen zur Errichtung neuer erneuerbarer Anlagen bis 2035 zu verschieben. Zudem soll die zeitliche Korrelation zwischen Stromerzeugung und Elektrolyse vorerst auf monatlicher Basis bleiben.

Simulation zeigt Energiespeicher stabilisieren Strompreise - Goldbeck Solar baut Agri-PV - Neue Ausgabe ERNEUERBARE ENERGIEN
Energiespeicher stabilisieren Strompreise
Eine neue Simulation des Fraunhofer-Instituts zeigt, dass Batteriespeicher erheblich zur Stabilisierung von Strompreisen beitragen und gleichzeitig Milliarden bei den Förderkosten der Energiewende einsparen können. Mit 20 Gigawatt zusätzlicher Batteriespeicherleistung könnten die Stunden mit hohen Preisen von 169 auf 20 pro Jahr gesenkt werden. Dies würde auch die negativen Preisstunden reduzieren und den Marktwert von Solarstrom um 35 Prozent steigern.
Forderungen der Verbände
Die Geschäftsführer der beiden Verbände, Oban Windelen und Robert Busch, betonen die Notwendigkeit schnellerer Netzanschlüsse für Großspeicher und die Teilnahme von Heimspeichern am Strommarkt. Sie fordern außerdem eine wirtschaftliche Gleichstellung von Solar- und Windkraftanlagen mit Speichern.
Agri-Photovoltaik von Goldbeck Solar
Goldbeck Solar entwickelt eine Agri-Photovoltaikanlage mit 5,1 Megawatt in Hirschberg, die verschiedene Technologien kombiniert, um die Effizienz zu testen. Die Anlage wird landwirtschaftlich genutzt und soll als Demonstrationsstandort für Investoren dienen.
Neue Ausgabe des Magazins
Die 7. Ausgabe des Magazins Erneuerbare Energien ist online verfügbar. Sie behandelt unter anderem die Bedeutung des Nordlicht-Projekts und die Auswirkungen geplanter Änderungen beim Erneuerbare-Energien-Gesetz, die den Markt bremsen könnten. Zudem werden Herausforderungen und Ertragspotenziale im Windparkbetrieb beleuchtet.

Deutschland legt der UN Roadmap zur Klimaneutralität 2045 vor, Batteriespeicher ersetzt Kernkraftwerk, SMA eröffnet Gigawattfabrik für Leistungselektronik
Deutschland legt UN-Roadmap zur Klimaneutralität vor
Deutschland hat der UN eine umfassende Roadmap präsentiert, um bis 2045 klimaneutral zu werden. Umweltminister Carsten Schneider betont, dass dies nicht nur eine Klimastrategie, sondern auch eine wirtschaftliche Strategie ist, die lokale Wertschöpfung fördern soll. Kritiker, wie die Deutsche Umwelthilfe, bemängeln jedoch, dass die Bundesregierung durch verschiedene Gesetze den Ausstiegsplan von fossilen Brennstoffen untergräbt.
Batteriespeicher ersetzt Kernkraftwerk in Brunsbüttel
In Brunsbüttel wird einer der größten Batteriespeicher Deutschlands gebaut, der eine Gigawattstunde Strom speichern und 254 Megawatt ins Netz einspeisen kann. Vattenfall investiert in das Projekt, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen und fossile Energieimporte zu ersetzen. Ziel ist es, bis 2029 ein Batterieportfolio von bis zu 1,5 Gigawatt aufzubauen.
SMA eröffnet Gigawattfabrik für Leistungselektronik
SMA Solar Technology hat in Niestetal eine neue Gigawatt-Factory eröffnet, die jährlich bis zu 60 Gigawatt Wechselrichterleistung produzieren kann. Mit einer Investition von 80 Millionen Euro stärkt das Unternehmen seine Produktionskapazitäten und reagiert auf die steigende Nachfrage nach zuverlässiger Energieinfrastruktur. Die Fabrik ist ein Schritt in Richtung einer nachhaltigen Energiezukunft in Europa.