
Dings & Digital
slashwhy
Beschreibung
In Dings & Digital untersuchen wir, wo Software heute unverzichtbar ist, wo bessere Lösungen fehlen und was unterschiedliche Branchen voneinander lernen können.
Wer digitale Produkte entwickelt, muss selten bei null anfangen. Deshalb sprechen die Software-Experten von slashwhy offen und neugierig mit Digital-Entscheidern aus Medizin, Industrie, Energie und mehr. Für Impulse und Best Practices mit hohem Transferwert.
Dings & Digital öffnet Silos. Und erweitert digitale Horizonte.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Barrierefreiheit in der Gastro: Ein Interface für alle? – mit Sascha Keunecke von Melitta Professional (DD#16)
Einführung in die Barrierefreiheit in der Gastronomie
Im Interview mit Sascha Keunecke wird das Thema Barrierefreiheit in der Gastronomie und Kaffeeindustrie behandelt. Es wird diskutiert, wie wichtig es ist, dass Maschinen und Interfaces intuitiv bedienbar sind, um Barrieren für Personal und Gäste abzubauen.
Herausforderungen im Gastronomiebetrieb
Alltägliche Situationen, wie der Umgang mit Self-Service-Geräten, verdeutlichen die Schwierigkeiten, die sowohl Gäste als auch Mitarbeiter ohne ausreichende Schulung oder Anleitung erleben. Fehlbedienungen und Zeitdruck sind zentrale Probleme, die oft zu wirtschaftlichen Verlusten führen.
Digitale Interfaces und deren Barrieren
Digitale Anwendungen müssen ebenfalls barrierefrei gestaltet sein. Typische Fehler sind fehlende Sprachoptionen, komplizierte Abläufe und unklare Bedienoberflächen. Die Wichtigkeit von intuitiven Designs wird betont, um den Nutzern eine einfache Interaktion zu ermöglichen.
Usability-Tests und Feedback
Durch Usability-Tests mit echten Nutzern werden Schwächen in der Benutzerfreundlichkeit identifiziert. Dabei ist es entscheidend, Designs so zu gestalten, dass sie auch für Erstbenutzer verständlich sind, während sie gleichzeitig die Erwartungen erfahrener Nutzer erfüllen.
Technologische Unterstützung und Anpassungen
Technologie kann durch Assistenzsysteme, klare Anweisungen und adaptive Interfaces die Benutzererfahrung verbessern. Dies schließt die Verwendung von KI ein, die eine intuitive Sprachinteraktion ermöglicht und auf individuelle Bedürfnisse eingehen kann.
Praktische Tipps zur Verbesserung der Barrierefreiheit
Für Gastronomiebetriebe werden konkrete Tipps gegeben, wie die Reduktion von Interface-Komplexität und die Beratung durch Experten, um digitale Barrierefreiheit schnell umzusetzen.
Ausblick auf die Zukunft
Der Ausblick zeigt eine Vision, in der jeder, unabhängig von seinen Fähigkeiten, Zugang zu qualitativ hochwertigen gastronomischen Erlebnissen hat. Die Interaktion zwischen Mensch und Maschine soll so gestaltet werden, dass sie für alle Benutzergruppen funktioniert.

KI in der LifeScience Forschung: Die richtigen Daten machen den Unterschied - mit Oliver Schacht von LSN (DD#15)
Einführung in das Thema KI im Gesundheitswesen
Konrad von SlashY diskutiert mit Oliver Schacht, Geschäftsführer von Life Science Nord, über die Rolle von KI in den Life Sciences und im Gesundheitswesen. Während KI oft mit Digitalisierung im Krankenhauswesen assoziiert wird, wird hervorgehoben, dass algorithmische Verfahren schon länger existieren und sich die Rahmenbedingungen für deren Nutzung erheblich verändert haben.
Geschichte und Entwicklung von KI in den Life Sciences
Oliver Schacht teilt seine Erfahrungen aus der Gründung von Epigenomics im Jahr 1998, wo er mit frühen Formen von KI und Bioinformatik arbeitete. Er betont, dass die Methoden, die heute als KI bezeichnet werden, schon früher genutzt wurden, allerdings in einem viel kleineren Rahmen und mit weniger Verbreitung.
Anwendungen von KI im Gesundheitswesen
Es gibt kaum ein Startup im Bereich Biotech oder Pharma, das nicht mit KI arbeitet. KI wird verwendet, um Literaturrecherche zu optimieren, Zulassungsberichte zu automatisieren und bildgebende Verfahren effizienter zu gestalten. Schacht hebt hervor, dass die Automatisierung von administrativen Aufgaben Ärzten mehr Zeit für die Patientenversorgung gibt.
Die Kombination von KI und menschlicher Intelligenz
Schacht argumentiert, dass KI nicht allein agieren kann und eine humane Intelligenz nötig ist, um kreative und innovative Ansätze zu entwickeln. KI ist nur so gut wie die Daten, mit denen sie trainiert wird, und könnte Schwierigkeiten haben, revolutionäre Ideen zu fördern.
Regulatorische Herausforderungen und Innovationen
Die Regulierung von KI im Gesundheitswesen ist komplex, insbesondere in Deutschland. Schacht diskutiert den EU-AI-Act und die Notwendigkeit, innovative Ansätze in geschützten Umgebungen zu testen. Er sieht die Entwicklung von Sandboxes als vielversprechend für die Erprobung neuer Technologien.
Forschung und Entwicklung in der Region Norddeutschland
Hamburg und Schleswig-Holstein haben sich als wichtige Standorte für KI im Gesundheitswesen etabliert. Schacht erwähnt verschiedene Initiativen, darunter das Artificial Intelligence Consortium (ARIC) und spezielle Projekte im Pflegebereich.
KI für Patienten
Schacht erkennt die Notwendigkeit an, KI-Tools auch für Patienten zugänglich zu machen, um Informationen zu erhalten und erste Diagnosen zu stellen. Er sieht jedoch die Anwendung von KI in der medizinischen Diagnostik überwiegend in den Händen von Fachpersonal.
Datenverfügbarkeit und -qualität
Die Verfügbarkeit von Daten ist entscheidend für das Training von KI-Modellen. Schacht hebt an, dass in Norddeutschland bedeutende digitale Patientenakten vorhanden sind, jedoch die Nutzung und der Austausch dieser Daten oft durch regulatorische Hürden und technische Herausforderungen eingeschränkt sind.
Zukunftsausblick und Unterstützung für Startups
Schacht ermutigt zur Gründung von KI-gestützten Unternehmen im Gesundheitswesen und sieht großes Potenzial für Innovationen. Life Science Nord bietet Unterstützung für Startups in der Region, um die Entwicklung und Implementierung neuer Technologien zu fördern.

KI im Mittelstand mit der SPIN-Methode einführen – mit Eike Zimmermann von KI.SH (DD#14)
Einführung in KISH
Eike Zimmermann spricht über KISH, ein einzigartiges Förderinstrument in Schleswig-Holstein, das kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie öffentlichen Einrichtungen den Zugang zu wertschöpfenden KI-Use Cases erleichtert. KISH bietet keine finanziellen Mittel, sondern Wissensleistungen, um Unternehmen bei der Identifizierung und Umsetzung von KI-Projekten zu unterstützen.
Der KI-Transfer-Hub
Zimmermann leitet den KI-Transfer-Hub, der seit zwei Jahren aktiv ist und Teil des Wirtschafts- und Technologietransfers in Schleswig-Holstein ist. Der Hub vernetzt Unternehmen und bietet maßgeschneiderte Formate zur Unterstützung je nach digitalem Reifegrad. Ziel ist es, die Unternehmen bei der Entwicklung von Prototypen und Machbarkeitsstudien zu begleiten, ohne als Umsetzungsdienstleister zu fungieren.
Skepsis und Neugier im Mittelstand
Die Gefühlslage der Unternehmen in Schleswig-Holstein reicht von Skepsis bis Neugierde. Viele Firmen fühlen sich unsicher, was KI betrifft, da ihnen grundlegendes Wissen fehlt. Die Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen, sind oft nicht unbedingt KI-Use Cases, sondern können auch durch Standardsoftware gelöst werden.
Der Status Quo der KI-Nutzung
Zimmermann beschreibt den Status quo der Unternehmen in Schleswig-Holstein als abwartend. Viele Unternehmen haben zwar Interesse an KI, sind jedoch von der Vielzahl an Möglichkeiten verwirrt und benötigen Impulse, um zu erkennen, was für sie relevant ist.
Die Spin-Methode
Die Spin-Methode, die ursprünglich aus dem Vertrieb stammt, hilft Unternehmen, ihre Probleme zu identifizieren und zu bewerten, bevor sie Lösungen entwickeln. Der Ansatz ermutigt dazu, zuerst die Situation ohne Bewertung zu betrachten und dann die Implikationen eines Problems zu erkennen, um fundierte Entscheidungen zu treffen.
Menschen als Treiber der Wertschöpfung
Zimmermann betont die Bedeutung, die Menschen in Veränderungsprozessen haben. Um Veränderungen erfolgreich umzusetzen, müssen die Mitarbeiter aktiv in den Prozess einbezogen werden. Eine gute Kommunikation und das Verständnis für die Bedürfnisse der Mitarbeiter sind entscheidend, um Akzeptanz und Unterstützung zu gewinnen.
Fördermöglichkeiten und Unterstützung
KISH bietet Unternehmen Unterstützung bei der Identifizierung geeigneter Förderprogramme für KI-Projekte an. Neben der Wissensförderung gibt es auch betriebliche Innovationsförderungen, die Unternehmen dabei helfen, ihre KI-Ideen umzusetzen. Zimmermann ermutigt Unternehmen aus Schleswig-Holstein, sich über die verschiedenen Fördermöglichkeiten zu informieren.