Kunst für Kids. Der Kinderpodcast der Albertina
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Kunst für Kids. Der Kinderpodcast der Albertina

ALBERTINA MUSEUM

Beschreibung

Willkommen bei Kunst für Kids – dem Kinderpodcast der ALBERTINA! Gemeinsam mit Matthäus Bär und der bunten Kindertruppe taucht ihr in die Welt der Kunst ein.

Zu den großen Ausstellungen der ALBERTINA erkunden wir Bilder, Farben und Geschichten. Was hat der Künstler sich dabei gedacht? Was sehen die Kids? Und was entdeckt ihr?

Mit viel Fantasie, klugen Fragen und einer guten Portion Humor wird Kunst hier lebendig – mal überraschend, mal spielerisch, aber immer spannend.

Ihr könnt den Podcast direkt in der Ausstellung hören oder ganz gemütlich von zu Hause aus. Für Groß und Klein, für neugierige Köpfe und alle, die Kunst gemeinsam entdecken möchten.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Robert Longo

02.06.2026

Robert Longo und seine Bildwelt

Robert Longo ist ein US-amerikanischer Künstler aus Brooklyn, der für hyperrealistische, überwältigende Zeichnungen bekannt ist. Geboren in den 1950er-Jahren, prägen ihn frühe Schwarz-Weiß-Bilder aus dem Fernsehen und der Presse. Er arbeitet primär mit Kohle und nutzt das Medium, um Motive aus dem Alltag aufzugreifen, zu abstrahieren und in eine gigantische, eindringliche Bildwelt zu überführen. Weiße Stellen entstehen durch Abkleben oder radieren.

Arbeitsweise mit der Kohle

Longo verwendet Kohlepulver in verschiedenen Tönen und arbeitet oft mit Pinsel, Finger und Radiermaschinen. Die Bilder bauen sich vom Dunklen ins Helle auf, wobei Weiß meist unbezeichnet bleibt. Einzelne Flächen werden herausradiert, um feine Strukturen und Lichtreflexe zu erzeugen. Oft entstehen Vorstudien im kleinen Format, bevor das große Werk umgesetzt wird, unterstützt von einem Team.

Wirkung, Größe und Prozess

Die Werke wirken phänomenal real, weil Details exakt erscheinen und zugleich gesteigert wirken. Durch Größe, Kontrast und Schwarz-Grautöne wird der Blick geführt und der Betrachter in das Bild hineingezogen. Der Prozess unterstreicht das langsame, methodische Arbeiten und lenkt Aufmerksamkeit auf das Übertragungsprinzip vom Fotografischen zum Zeichnerischen, wodurch Bilder nicht bloß wiedergegeben, sondern vergrößert und verlangsamt werden.

Themen, Motivwahl und Archetypen

Longo sammelt Motive aus Politik, Sport, Werbung und Gewalt, behandelt Fragen zu Krieg, Umwelt, Liebe und Natur. Wiederkehrende Archetypen stehen stellvertretend für größere Erzählungen oder Probleme, etwa Macht, Gefahr oder Leidenschaft. Die Bilder fungieren als Stellvertreter der Weltzüge, fordern Hinschauen und regen zur Reflexion über unsere Gesellschaft, Verantwortung und Zukunft an.

Robert Longo und seine Bildwelt

Robert Longo ist ein US-amerikanischer Künstler aus Brooklyn, der für hyperrealistische, überwältigende Zeichnungen bekannt ist. Geboren in den 1950er-Jahren, prägen ihn frühe Schwarz-Weiß-Bilder aus dem Fernsehen und der Presse. Er arbeitet primär mit Kohle und nutzt das Medium, um Motive aus dem Alltag aufzugreifen, zu abstrahieren und in eine gigantische, eindringliche Bildwelt zu überführen. Weiße Stellen entstehen durch Abkleben oder radieren.

Arbeitsweise mit der Kohle

Longo verwendet Kohlepulver in verschiedenen Tönen und arbeitet oft mit Pinsel, Finger und Radiermaschinen. Die Bilder bauen sich vom Dunklen ins Helle auf, wobei Weiß meist unbezeichnet bleibt. Einzelne Flächen werden herausradiert, um feine Strukturen und Lichtreflexe zu erzeugen. Oft entstehen Vorstudien im kleinen Format, bevor das große Werk umgesetzt wird, unterstützt von einem Team.

Wirkung, Größe und Prozess

Die Werke wirken phänomenal real, weil Details exakt erscheinen und zugleich gesteigert wirken. Durch Größe, Kontrast und Schwarz-Grautöne wird der Blick geführt und der Betrachter in das Bild hineingezogen. Der Prozess unterstreicht das langsame, methodische Arbeiten und lenkt Aufmerksamkeit auf das Übertragungsprinzip vom Fotografischen zum Zeichnerischen, wodurch Bilder nicht bloß wiedergegeben, sondern vergrößert und verlangsamt werden.

Themen, Motivwahl und Archetypen

Longo sammelt Motive aus Politik, Sport, Werbung und Gewalt, behandelt Fragen zu Krieg, Umwelt, Liebe und Natur. Wiederkehrende Archetypen stehen stellvertretend für größere Erzählungen oder Probleme, etwa Macht, Gefahr oder Leidenschaft. Die Bilder fungieren als Stellvertreter der Weltzüge, fordern Hinschauen und regen zur Reflexion über unsere Gesellschaft, Verantwortung und Zukunft an.

Yoshitomo Nara

02.06.2026

Kunststil und Motive von Yoshitomo Nara

Die Werke zeigen kindliche Figuren mit zornigem oder nachdenklichem Blick, einfache Linien und kräftige Farben. Oft treten Messer, Pistolen oder aggressive Gesten auf, begleitet von kurzen Texten. Die Darstellungen vermitteln starke Gefühle wie Wut, Traurigkeit oder Trotz und werfen Fragen nach dem Erwachsenwerden, Ungerechtigkeit und inneren Konflikten auf. Die Figuren wirken wie aus einem Bilderbuch, tragen aber eine eindringliche Botschaft über innere Welten und Widerstand.

Ausstellung und Gesprächspartner

In der Albertina Modern wird die Entwicklung Naras gezeigt, von frühen Studentenkunstwerken bis zu späteren, bekannteren Bildern. Der Direktor erklärt, dass Bedeutung und Intention wichtiger sind als Perfektion, und Kuratorinnen erläutern, wie Kontext, Rahmen und Präsentation die Wahrnehmung beeinflussen. Die Ausstellung lädt dazu ein, über Gefühle, Identität und gesellschaftliche Themen hinter den Bildern nachzudenken, ohne ein festgelegtes Urteil vorzugeben.

Arbeitsweise und Materialien des Künstlers

Nara arbeitet vorwiegend allein, nutzt unkonventionelle Untergründe wie Briefumschläge, Kartonreste oder Zeitungsbögen statt feines Zeichenpapier. Farben und Stifte ordnet er sorgfältig, doch die Oberflächen bleiben roh und spontan. Papier erscheint ihm kostbar, weshalb unterschiedliche Unterlagen reihum genutzt werden. Die Werke dokumentieren einen Prozess des Sammelns, Ausprobierens und Verwenden alltäglicher Materialien als Ausdrucksmittel.

Kernbotschaften und kulturelle Perspektiven

Musik inspiriert Nara stark; Texte oder Melodien fließen in die Bilder ein und prägen Stimmungen. Die Figuren spiegeln allgemeine Gefühle wider, verbunden mit gesellschaftlichen Themen wie Krieg, Umwelt und zwischenmenschlicher Umgang. Die Bildsprache fordert keine perfekte Technik, sondern eine klare Idee, die Gefühle sichtbar macht. Die Ausstellung betont, wie Kunst als Spiegel menschlicher Erfahrungen fungiert und kulturelle Verbindungen über Grenzen hinweg ermöglicht.

Kunststil und Motive von Yoshitomo Nara

Die Werke zeigen kindliche Figuren mit zornigem oder nachdenklichem Blick, einfache Linien und kräftige Farben. Oft treten Messer, Pistolen oder aggressive Gesten auf, begleitet von kurzen Texten. Die Darstellungen vermitteln starke Gefühle wie Wut, Traurigkeit oder Trotz und werfen Fragen nach dem Erwachsenwerden, Ungerechtigkeit und inneren Konflikten auf. Die Figuren wirken wie aus einem Bilderbuch, tragen aber eine eindringliche Botschaft über innere Welten und Widerstand.

Ausstellung und Gesprächspartner

In der Albertina Modern wird die Entwicklung Naras gezeigt, von frühen Studentenkunstwerken bis zu späteren, bekannteren Bildern. Der Direktor erklärt, dass Bedeutung und Intention wichtiger sind als Perfektion, und Kuratorinnen erläutern, wie Kontext, Rahmen und Präsentation die Wahrnehmung beeinflussen. Die Ausstellung lädt dazu ein, über Gefühle, Identität und gesellschaftliche Themen hinter den Bildern nachzudenken, ohne ein festgelegtes Urteil vorzugeben.

Arbeitsweise und Materialien des Künstlers

Nara arbeitet vorwiegend allein, nutzt unkonventionelle Untergründe wie Briefumschläge, Kartonreste oder Zeitungsbögen statt feines Zeichenpapier. Farben und Stifte ordnet er sorgfältig, doch die Oberflächen bleiben roh und spontan. Papier erscheint ihm kostbar, weshalb unterschiedliche Unterlagen reihum genutzt werden. Die Werke dokumentieren einen Prozess des Sammelns, Ausprobierens und Verwenden alltäglicher Materialien als Ausdrucksmittel.

Kernbotschaften und kulturelle Perspektiven

Musik inspiriert Nara stark; Texte oder Melodien fließen in die Bilder ein und prägen Stimmungen. Die Figuren spiegeln allgemeine Gefühle wider, verbunden mit gesellschaftlichen Themen wie Krieg, Umwelt und zwischenmenschlicher Umgang. Die Bildsprache fordert keine perfekte Technik, sondern eine klare Idee, die Gefühle sichtbar macht. Die Ausstellung betont, wie Kunst als Spiegel menschlicher Erfahrungen fungiert und kulturelle Verbindungen über Grenzen hinweg ermöglicht.

Faszination Papier

02.06.2026

Papier als vielseitiger Werkstoff und Museumsauftrag

Papier zeigt sich als robuster, zugleich anfälliger Werkstoff, der lange gesammelt und geschützt aufbewahrt wird. In einem Depot mit klimatischen Vorgaben sowie einem Barcode-System werden Objekte systematisch erfasst und lokalisiert. Selbst Vermittlungshilfen wie Lagerroboter unterstützen die Ordnung. Trotz der digitalen Infrastruktur bleibt Papier ein materialer Gegenstand zum Anfassen, dessen Erhaltung und Präsentation im Museum eine zentrale Rolle spielt.

Kuration, Konzept und Blick auf spezielle Objekte

Die Ausstellung verzichtet auf eine strenge chronologische Ordnung und präsentiert Papers in wechselnden Kapiteln zu Techniken, Schnittformen, optischen Täuschungen und Selbstporträts. Ausgewählte Werke verdeutlichen, wie Papier in verschiedenen Epochen genutzt wurde, von historischen Blättern bis hin zu jüngeren Arbeiten. Der Fokus liegt auf dem Umgang mit dem Material und darauf, wie Papier Formen von Kunst bereichert.

Vielfalt der Techniken und prägenden Beispiele

Zu sehen sind Zeichnungen, Drucke, Collagen, aber auch Stiche, Faltpapiere, Notar- und Gerichtsdokumente. Vertraute Gegenstände wie Zeugenbäume verbinden Rechtstext mit künstlerischer Verarbeitung. Spektakuläre Effekte entstehen durch Schnitte, VOX-Zeichnungen und bewegte Bilder auf Papier, sodass Material und Motiv verschmelzen und neue Bedeutungen bekommen.

Alltägliches, Interaktion und Abschlussbetrachtung

Die Ausstellung zeigt, wie alltägliche Gegenstände auf Papier entstehen und welche Spielräume das Material bietet. Besucherinnen und Besucher können Mitmach-Elemente erleben, während Werke von Klopapierrollen bis zu großformatigen Karten eigene Deutungen zulassen. Die Vielfalt des Papiers zeigt sich in der Vielfalt der Herangehensweisen und in der Frage, wie Papier Kunst und Alltag miteinander verbindet.

Papier als vielseitiger Werkstoff und Museumsauftrag

Papier zeigt sich als robuster, zugleich anfälliger Werkstoff, der lange gesammelt und geschützt aufbewahrt wird. In einem Depot mit klimatischen Vorgaben sowie einem Barcode-System werden Objekte systematisch erfasst und lokalisiert. Selbst Vermittlungshilfen wie Lagerroboter unterstützen die Ordnung. Trotz der digitalen Infrastruktur bleibt Papier ein materialer Gegenstand zum Anfassen, dessen Erhaltung und Präsentation im Museum eine zentrale Rolle spielt.

Kuration, Konzept und Blick auf spezielle Objekte

Die Ausstellung verzichtet auf eine strenge chronologische Ordnung und präsentiert Papers in wechselnden Kapiteln zu Techniken, Schnittformen, optischen Täuschungen und Selbstporträts. Ausgewählte Werke verdeutlichen, wie Papier in verschiedenen Epochen genutzt wurde, von historischen Blättern bis hin zu jüngeren Arbeiten. Der Fokus liegt auf dem Umgang mit dem Material und darauf, wie Papier Formen von Kunst bereichert.

Vielfalt der Techniken und prägenden Beispiele

Zu sehen sind Zeichnungen, Drucke, Collagen, aber auch Stiche, Faltpapiere, Notar- und Gerichtsdokumente. Vertraute Gegenstände wie Zeugenbäume verbinden Rechtstext mit künstlerischer Verarbeitung. Spektakuläre Effekte entstehen durch Schnitte, VOX-Zeichnungen und bewegte Bilder auf Papier, sodass Material und Motiv verschmelzen und neue Bedeutungen bekommen.

Alltägliches, Interaktion und Abschlussbetrachtung

Die Ausstellung zeigt, wie alltägliche Gegenstände auf Papier entstehen und welche Spielräume das Material bietet. Besucherinnen und Besucher können Mitmach-Elemente erleben, während Werke von Klopapierrollen bis zu großformatigen Karten eigene Deutungen zulassen. Die Vielfalt des Papiers zeigt sich in der Vielfalt der Herangehensweisen und in der Frage, wie Papier Kunst und Alltag miteinander verbindet.