
Kunst und Gegenwart
Prof. Dr. Harald H.H.W. Schmidt
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

TEIL 1: NORDART 2026 – VON DER EISENGIEßEREI ZUM KUNSTORT | GESCHICHTE UND BESUCHSTIPPS
Ein Kunstort der besonderen Art
Die Nordart in Büdelsdorf, eine internationale Kunstausstellung, hat sich aus einer ehemaligen Eisengießerei entwickelt und zieht jährlich Besucher an. In dieser Folge wird die Transformation des Industrieortes zum Kunstort beleuchtet und Tipps für den Besuch gegeben.
Besondere Kunstwerke und Malerei
Der Host, Harald Schmidt, beschreibt die Malerei als besonders eindringlich und fesselnd, wobei einige Werke einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Er ermutigt die Hörer, die Nordart als eine der unterschätztesten Ausstellungen zu betrachten.
Besuchsanleitung und praktische Hinweise
Die Nordart läuft vom 6. Juni bis 4. Oktober und hat zwei Eingänge. Schmidt gibt wertvolle Tipps zur Anreise und zur Nutzung der unterschiedlichen Zugänge, sowie zur Planung der Zeit vor Ort.
Kritik an der Ausstellung
Schmidt äußert Bedenken hinsichtlich der Überfülle im Skulpturenpark und der unklaren Trennung zwischen neuen und alten Arbeiten. Außerdem kritisiert er die Ticketkontrollen und die Qualität der Erläuterungen zu den Kunstwerken.
Besondere Räume und Entdeckungen
Er hebt das „Laboratorium“ in der Karlshütte hervor, wo der Aufbau von Kunstwerken gezeigt wird, sowie die obere Ebene, die einige der besten Arbeiten beherbergt. Er ermutigt die Besucher, diese Bereiche nicht zu übersehen.
Fazit und Ausblick
Trotz seiner Kritik empfiehlt Schmidt die Nordart, da er dort bedeutende Entdeckungen gemacht hat, die seinen Blick auf die zeitgenössische Malerei erweitert haben. In der nächsten Folge werden weitere interessante Arbeiten und deren Wirkung vorgestellt.

TEIL 4: MANIFESTA 16 RUHR – GELSENKIRCHEN
Kunst und Transformation in Gelsenkirchen
In Gelsenkirchen wird die Kunst während der Manifesta 16 auf vielfältige Weise erfahrbar, von Kirchen, die in kreative Räume verwandelt werden, bis hin zu Installationen, die gesellschaftliche Themen ansprechen. Die Verwandlung von St. Bonifatius, mit Hochbeeten und einem Teegarten, zeigt, wie Kunst und Gemeinschaftsengagement zusammenkommen können.
St. Bonifatius und die Erinnerung an Ferdane Satir
Der Teegarten vor St. Bonifatius erinnert an die Geschichte der Gastarbeiter und Ferdane Satir, die bei einem rassistischen Brandanschlag ermordet wurde. Die Kirche wird durch persönliche Gespräche und Kunstwerke zu einem lebendigen Ort.
Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksformen
Die Ausstellung in St. Bonifatius bietet einen Raum für Malerei und Installationen, die Migration und Identität thematisieren. Künstler wie Isan Etche und Yannis Psychopedis präsentieren eindrucksvolle Werke, die persönliche Geschichten erzählen und gesellschaftliche Fragen aufwerfen.
St. Anna und die Musikhalle Hatay Engin
Die Musikhalle, benannt nach dem Sänger Hatay Engin, bietet eine interessante Perspektive, bleibt jedoch hinter den Erwartungen zurück. Die Ausstellung enttäuscht, abgesehen von einigen wenigen Höhepunkten, wie den Arbeiten von Jannis Psychopedis.
Transformation in St. Josef
St. Josef hebt sich durch eine umfassende Transformation des Kirchenraums hervor, die zusammen mit der Gemeinschaft realisiert wurde. Die blauen Membranen und neu gestalteten Kirchenbänke schaffen eine einzigartige räumliche Erfahrung.
Resümee der Manifesta
Die Manifesta zeigt, dass nicht alle Kunstwerke überzeugen, aber die stärksten Orte stellen bedeutende Fragen zur Rolle von Kirchen in der Gesellschaft. Der Besuch lohnt sich, um die gelungenen Verbindungen zwischen Kunst, Gemeinschaft und Raum zu erleben.
