Kunst und Gegenwart
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Kunst und Gegenwart

Prof. Dr. Harald H.H.W. Schmidt

Beschreibung

KUNST UND GEGENWART ist ein unregelmäßiger Podcast über Ausstellungen, Kunst und kulturelle Zeitdiagnosen. Prof. Dr. Harald Schmidt spricht über Biennalen, documenta, Museen, politische Kunst und kuratorische Trends — nicht aus der Perspektive des klassischen Kunstbetriebs, sondern als interessierter Besucher, politischer Künstler und Beobachter gesellschaftlicher Entwicklungen. Essayistisch, direkt und bewusst ohne Kultursprech.

Kontakt:
podcast@haraldschmidt.online

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

TEIL 1: NORDART 2026 – VON DER EISENGIEßEREI ZUM KUNSTORT | GESCHICHTE UND BESUCHSTIPPS

17.09.2026

Ein Kunstort der besonderen Art

Die Nordart in Büdelsdorf, eine internationale Kunstausstellung, hat sich aus einer ehemaligen Eisengießerei entwickelt und zieht jährlich Besucher an. In dieser Folge wird die Transformation des Industrieortes zum Kunstort beleuchtet und Tipps für den Besuch gegeben.

Besondere Kunstwerke und Malerei

Der Host, Harald Schmidt, beschreibt die Malerei als besonders eindringlich und fesselnd, wobei einige Werke einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Er ermutigt die Hörer, die Nordart als eine der unterschätztesten Ausstellungen zu betrachten.

Besuchsanleitung und praktische Hinweise

Die Nordart läuft vom 6. Juni bis 4. Oktober und hat zwei Eingänge. Schmidt gibt wertvolle Tipps zur Anreise und zur Nutzung der unterschiedlichen Zugänge, sowie zur Planung der Zeit vor Ort.

Kritik an der Ausstellung

Schmidt äußert Bedenken hinsichtlich der Überfülle im Skulpturenpark und der unklaren Trennung zwischen neuen und alten Arbeiten. Außerdem kritisiert er die Ticketkontrollen und die Qualität der Erläuterungen zu den Kunstwerken.

Besondere Räume und Entdeckungen

Er hebt das „Laboratorium“ in der Karlshütte hervor, wo der Aufbau von Kunstwerken gezeigt wird, sowie die obere Ebene, die einige der besten Arbeiten beherbergt. Er ermutigt die Besucher, diese Bereiche nicht zu übersehen.

Fazit und Ausblick

Trotz seiner Kritik empfiehlt Schmidt die Nordart, da er dort bedeutende Entdeckungen gemacht hat, die seinen Blick auf die zeitgenössische Malerei erweitert haben. In der nächsten Folge werden weitere interessante Arbeiten und deren Wirkung vorgestellt.

Ein Kunstort der besonderen Art

Die Nordart in Büdelsdorf, eine internationale Kunstausstellung, hat sich aus einer ehemaligen Eisengießerei entwickelt und zieht jährlich Besucher an. In dieser Folge wird die Transformation des Industrieortes zum Kunstort beleuchtet und Tipps für den Besuch gegeben.

Besondere Kunstwerke und Malerei

Der Host, Harald Schmidt, beschreibt die Malerei als besonders eindringlich und fesselnd, wobei einige Werke einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Er ermutigt die Hörer, die Nordart als eine der unterschätztesten Ausstellungen zu betrachten.

Besuchsanleitung und praktische Hinweise

Die Nordart läuft vom 6. Juni bis 4. Oktober und hat zwei Eingänge. Schmidt gibt wertvolle Tipps zur Anreise und zur Nutzung der unterschiedlichen Zugänge, sowie zur Planung der Zeit vor Ort.

Kritik an der Ausstellung

Schmidt äußert Bedenken hinsichtlich der Überfülle im Skulpturenpark und der unklaren Trennung zwischen neuen und alten Arbeiten. Außerdem kritisiert er die Ticketkontrollen und die Qualität der Erläuterungen zu den Kunstwerken.

Besondere Räume und Entdeckungen

Er hebt das „Laboratorium“ in der Karlshütte hervor, wo der Aufbau von Kunstwerken gezeigt wird, sowie die obere Ebene, die einige der besten Arbeiten beherbergt. Er ermutigt die Besucher, diese Bereiche nicht zu übersehen.

Fazit und Ausblick

Trotz seiner Kritik empfiehlt Schmidt die Nordart, da er dort bedeutende Entdeckungen gemacht hat, die seinen Blick auf die zeitgenössische Malerei erweitert haben. In der nächsten Folge werden weitere interessante Arbeiten und deren Wirkung vorgestellt.

TEIL 4: MANIFESTA 16 RUHR – GELSENKIRCHEN

27.08.2026

Kunst und Transformation in Gelsenkirchen

In Gelsenkirchen wird die Kunst während der Manifesta 16 auf vielfältige Weise erfahrbar, von Kirchen, die in kreative Räume verwandelt werden, bis hin zu Installationen, die gesellschaftliche Themen ansprechen. Die Verwandlung von St. Bonifatius, mit Hochbeeten und einem Teegarten, zeigt, wie Kunst und Gemeinschaftsengagement zusammenkommen können.

St. Bonifatius und die Erinnerung an Ferdane Satir

Der Teegarten vor St. Bonifatius erinnert an die Geschichte der Gastarbeiter und Ferdane Satir, die bei einem rassistischen Brandanschlag ermordet wurde. Die Kirche wird durch persönliche Gespräche und Kunstwerke zu einem lebendigen Ort.

Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksformen

Die Ausstellung in St. Bonifatius bietet einen Raum für Malerei und Installationen, die Migration und Identität thematisieren. Künstler wie Isan Etche und Yannis Psychopedis präsentieren eindrucksvolle Werke, die persönliche Geschichten erzählen und gesellschaftliche Fragen aufwerfen.

St. Anna und die Musikhalle Hatay Engin

Die Musikhalle, benannt nach dem Sänger Hatay Engin, bietet eine interessante Perspektive, bleibt jedoch hinter den Erwartungen zurück. Die Ausstellung enttäuscht, abgesehen von einigen wenigen Höhepunkten, wie den Arbeiten von Jannis Psychopedis.

Transformation in St. Josef

St. Josef hebt sich durch eine umfassende Transformation des Kirchenraums hervor, die zusammen mit der Gemeinschaft realisiert wurde. Die blauen Membranen und neu gestalteten Kirchenbänke schaffen eine einzigartige räumliche Erfahrung.

Resümee der Manifesta

Die Manifesta zeigt, dass nicht alle Kunstwerke überzeugen, aber die stärksten Orte stellen bedeutende Fragen zur Rolle von Kirchen in der Gesellschaft. Der Besuch lohnt sich, um die gelungenen Verbindungen zwischen Kunst, Gemeinschaft und Raum zu erleben.

Kunst und Transformation in Gelsenkirchen

In Gelsenkirchen wird die Kunst während der Manifesta 16 auf vielfältige Weise erfahrbar, von Kirchen, die in kreative Räume verwandelt werden, bis hin zu Installationen, die gesellschaftliche Themen ansprechen. Die Verwandlung von St. Bonifatius, mit Hochbeeten und einem Teegarten, zeigt, wie Kunst und Gemeinschaftsengagement zusammenkommen können.

St. Bonifatius und die Erinnerung an Ferdane Satir

Der Teegarten vor St. Bonifatius erinnert an die Geschichte der Gastarbeiter und Ferdane Satir, die bei einem rassistischen Brandanschlag ermordet wurde. Die Kirche wird durch persönliche Gespräche und Kunstwerke zu einem lebendigen Ort.

Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksformen

Die Ausstellung in St. Bonifatius bietet einen Raum für Malerei und Installationen, die Migration und Identität thematisieren. Künstler wie Isan Etche und Yannis Psychopedis präsentieren eindrucksvolle Werke, die persönliche Geschichten erzählen und gesellschaftliche Fragen aufwerfen.

St. Anna und die Musikhalle Hatay Engin

Die Musikhalle, benannt nach dem Sänger Hatay Engin, bietet eine interessante Perspektive, bleibt jedoch hinter den Erwartungen zurück. Die Ausstellung enttäuscht, abgesehen von einigen wenigen Höhepunkten, wie den Arbeiten von Jannis Psychopedis.

Transformation in St. Josef

St. Josef hebt sich durch eine umfassende Transformation des Kirchenraums hervor, die zusammen mit der Gemeinschaft realisiert wurde. Die blauen Membranen und neu gestalteten Kirchenbänke schaffen eine einzigartige räumliche Erfahrung.

Resümee der Manifesta

Die Manifesta zeigt, dass nicht alle Kunstwerke überzeugen, aber die stärksten Orte stellen bedeutende Fragen zur Rolle von Kirchen in der Gesellschaft. Der Besuch lohnt sich, um die gelungenen Verbindungen zwischen Kunst, Gemeinschaft und Raum zu erleben.

TEIL 3: MANIFESTA 16 RUHR - DUISBURG, ESSEN UND BOCHUM

27.08.2026
Fünf Kirchen, drei Städte und sehr unterschiedliche Ausstellungen: Welche Stationen der Manifesta 16 Ruhr in Duisburg, Essen und Bochum lohnen sich – und welche können Sie bei begrenzter Zeit auslassen? In dieser Folge besuche ich die Kulturkirche Liebfrauen in Duisburg, St. Marien und St. Gertrud in Essen sowie Christ-König und St. Anna in Bochum. Ich untersuche, wie überzeugend die Kunst auf die Architektur, Geschichte und heutige Nutzung der Kirchen reagiert. Gelsenkirchen folgt separat im vierten und letzten Teil der Serie. Zu den Höhepunkten gehören für mich Arbeiten von Elizabeth Price und Abbas Zahedi in Duisburg sowie von Eva Koťátková, Małgorzata Mirga-Tas und Aline Bouvy in Bochum. Andere Stationen bleiben trotz wichtiger gesellschaftlicher Themen künstlerisch schwach. In St. Gertrud geht es außerdem um den Plagiatsvorwurf gegen Nasan Turs „Elevation“ und um den aus meiner Sicht unzureichenden Umgang der Kuratoren mit dieser Kontroverse. Am Ende stehen zwei eindeutige Empfehlungen: die Kulturkirche Liebfrauen und Christ-König. St. Marien und St. Anna können Sie bei knapper Zeit streichen. St. Gertrud bleibt vor allem deshalb relevant, weil Sie sich dort selbst ein Bild von einem zentralen Konflikt dieser Manifesta machen können. Wenn Ihnen diese Folge etwas gebracht hat: Abonnieren Sie den Podcast, hinterlassen Sie eine Bewertung und geben Sie die Episode weiter – damit erreichen solche Inhalte mehr Menschen. Fragen und Themenwünsche: podcast@haraldschmidt.online – weitere Informationen unter haraldschmidt.online/podcast