
Familienjagdhund
Nadja Berger
Beschreibung
Wir klären Glaubenssätze, sinnvolle Trainingsansätze und beleuchten Themen wie Freilauf, Antijagdtraining, Beschäftigung und Erziehung (d)eines Jagdhundes.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Zuhören!.
Für weitere Informationen
Homepage: https://familienjagdhund.de/
Instagram: https://www.instagram.com/familienjagdhund/
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#057: Probleme zeigen sich meist draußen – beginnen aber oft zu Hause
Ursachenforschung im Hundetraining
In dieser Episode wird die Bedeutung der Ursachenforschung bei Problemen mit Hunden beleuchtet, insbesondere in Bezug auf Leinenführigkeit. Es wird aufgezeigt, dass viele Herausforderungen oft Symptome sind, die auf tiefere Probleme im Umgang mit dem Hund hinweisen.
Raumverwaltung und Hundeverhalten
Ein zentrales Thema ist die Raumverwaltung im eigenen Zuhause. Es wird diskutiert, wie wichtig es ist, dass Hunde klare Regeln haben und nicht die Kontrolle über den Wohnraum übernehmen. Dies ist entscheidend, um auch draußen ein respektvolles Verhalten zu erreichen.
Das Verhältnis zwischen Mensch und Hund
Die Beziehung zwischen Mensch und Hund wird mit der zwischen Partnern verglichen. Ein Hund sollte nicht ständig kontrollierend hinter dem Menschen herlaufen, was auf ein ungesundes Verhältnis hinweist. Es wird empfohlen, dem Hund auch mal Raum zu geben und ihn nicht ständig zu begleiten oder zu beobachten.
Praktische Tipps für das Training
Praktische Tipps werden gegeben, wie Hunde lernen können, sich eigenständig zu verhalten und was zu beachten ist, wenn man Regeln aufstellt. Der Fokus liegt auf der Selbstständigkeit des Hundes und der Notwendigkeit, ihm klare Grenzen zu setzen.
Fazit und Ausblick
Abschließend wird betont, dass es wichtig ist, das Gesamtbild der Beziehung zwischen Mensch und Hund zu betrachten, um Probleme zu identifizieren und zu lösen. Die Zuhörer werden ermutigt, ihre eigenen Verhaltensweisen zu reflektieren und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

#056: Hat dein Jagdhund eigentlich einen Grund, dir zuzuhören?
Einführung in das Thema Aufmerksamkeit
Nadja Berger, Hundetrainerin und Jägerin, erklärt, dass das Thema Aufmerksamkeit in der Hundehaltung oft falsch angegangen wird. Es geht darum, ob der Hund überhaupt zuhören möchte und ob der Halter etwas zu sagen hat.
Die Bedeutung von Aufmerksamkeit
Aufmerksamkeit ist eine grundsätzliche Bereitschaft des Hundes, zuzuhören. Viele Hundehalter erwarten eine kurzfristige Aufmerksamkeit, ohne zu verstehen, dass eine dauerhafte Aufmerksamkeit angestrebt werden sollte. Nadja spricht darüber, wie Hunde lernen, dass sie nur für kurzfristige Aufmerksamkeit belohnt werden, und dass dies langfristig die Beziehung beeinträchtigen kann.
Die Beziehung zwischen Mensch und Hund
Die Beziehung zu einem Hund sollte nicht auf Belohnungen für Aufmerksamkeit reduziert werden. Hundebesitzer sollten darauf achten, dass ihre Hunde aus Interesse und nicht aus Erwartungshaltung zuhören. Nadja erklärt, dass es wichtig ist, eine Beziehung aufzubauen, in der der Hund gerne zuhört, ohne dass ihm dafür etwas „verkauft“ werden muss.
Signale und deren Wirkung
Hundehalter sollten sich bewusst sein, wie viele Signale sie ihrem Hund geben und ob diese notwendig sind. Zu viele Signale können den Hund verwirren und das Vertrauen in die Anweisungen des Halters verringern. Nadja rät, sich im Vorfeld Gedanken über die Signale zu machen und diese klar und konsequent zu kommunizieren.
Praktische Tipps zur Verbesserung der Kommunikation
Die Zuhörer erhalten praktische Tipps, wie sie die Kommunikation mit ihrem Hund verbessern können, z.B. indem sie weniger Signale geben und diese konsequent durchsetzen. Nadja ermutigt die Halter, ihre eigene Unsicherheit zu erkennen und einen Plan zu entwickeln, um ihre Kommunikation zu optimieren.
Abschluss und Aufruf zur Reflexion
Die Episode schließt mit der Aufforderung, über die eigene Kommunikation mit dem Hund nachzudenken und die Signale zu zählen. Nadja ermutigt die Zuhörer, eine Bewertung des Podcasts abzugeben und wünscht ihnen viel Freude beim Spaziergang.

#055: Schlechtes Gewissen, weil dein Jagdhund zu wenig Auslauf bekommt?
Einführung in das Thema schlechtes Gewissen
In dieser Episode wird das Gefühl des schlechten Gewissens behandelt, das viele Jagdhundehalter empfinden, wenn ihre Hunde zu wenig Auslauf bekommen. Es wird erörtert, dass viele Hundebesitzer glauben, ihre Hunde müssten ununterbrochen rennen, was jedoch nicht der Fall ist.
Die Rolle der Erziehung
Nadja, die Gründerin der Hundeschule Familienjagdhund, erklärt, dass ein Jagdhund nicht hektisch und ziellos rennen sollte. Stattdessen ist es wichtig, ihm durch Erziehung einen klaren Rahmen zu geben, damit er weiß, wie er sich in der Natur verhalten soll. Häufiges, unkontrolliertes Rennen kann die Erziehung des Hundes beeinträchtigen und unerwünschtes Verhalten verstärken.
Die Bedeutung von Beschäftigung
Es wird betont, dass Jagdhunde nicht durch körperliche Aktivitäten, sondern durch gezielte Beschäftigung ausgelastet werden sollten. Aktivitäten wie Dummyarbeit oder Nasenarbeit fördern die geistige Auslastung und verhindern, dass der Hund in unerwünschtes Verhalten verfällt.
Richtige Auslastung und Bewegung
Nadja schlägt vor, dass Joggen oder Fahrradfahren gute Alternativen sind, um den Hund kontrolliert und sinnvoll auszulasten. Dabei sollte der Fokus auf Gehorsam und Führigkeit liegen, statt auf unkontrolliertem Rennen.
Soziale Kontakte und Beobachtung
Der Podcast ermutigt dazu, die sozialen Kontakte des Hundes kritisch zu betrachten. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht jede Begegnung mit anderen Hunden einen Mehrwert bietet und dass es wichtig ist, den Hund in sozialen Situationen gut zu beobachten.
Schlussfolgerung und Webinar-Ankündigung
Abschließend wird klargestellt, dass das schlechte Gewissen unbegründet ist. Jagdhunde benötigen nicht unbedingt viel Auslauf, sondern gezielte Beschäftigung. Außerdem wird auf ein kostenloses Webinar zur Verbesserung der Aufmerksamkeit des Hundes hingewiesen.