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MEDIAG

Beschreibung

Terrathesis schafft einen Raum für Austausch zwischen Landwirtschaft, Forschung und Gesellschaft. Gemeinsam mit Landwirt*innen, Wissenschaftler*innen und Medienkünstler*innen entstehen Podcasts, dokumentarische Kurzfilme, Social-Media-Formate und interaktive Webmodule.
Wir untersuchen somit, wie partizipatives Storytelling nachhaltige Veränderungsprozesse in der Landwirtschaft unterstützen kann.
Terrathesis läuft über verschiedene Medienplattformen hinweg und gehört zu dem von der VolkswagenStiftung geförderten Forschungsprojekt MEDIAG an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Landwirtschaft auf nassen Mooren (#3)

03.06.2026

Wasserretention und Moorbewirtschaftung

In der dritten Episode des Podcasts wird die Bewirtschaftung von wiedervernässten Mooren behandelt. Die Diskussion umfasst die Herausforderungen und notwendigen Maßnahmen zur Rückhaltung von Wasser, insbesondere in landwirtschaftlich genutzten Flächen. Es wird betont, dass trockengelegte Moore erheblich zur CO2-Emission beitragen und dass die Rückführung von Wasser auf diesen Flächen entscheidend für die Klimaneutralität ist.

Wiedervernässung von Mooren

Ein zentrales Thema ist die geplante Teilvernässung von 30 Zentimetern unter der Grasnarbe in Brandenburg. Dies soll helfen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren, doch die Umsetzung ist aufgrund der unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten herausfordernd. Experten diskutieren die Möglichkeiten, wie Landwirtschaft auf nassen Flächen weiterhin erfolgreich betrieben werden kann, wobei verschiedene Tierarten wie Jersey-Rinder und Wasserbüffel als geeignete Alternativen vorgestellt werden.

Tierhaltung und Anpassungen

Die Diskussion beleuchtet, wie Tierhaltung auf wiedervernässten Flächen angepasst werden kann. Jersey-Rinder werden als leichtfüßigere Tiere empfohlen, die weniger Trittbelastung verursachen. Wasserbüffel, die besser an nasse Bedingungen angepasst sind, bringen jedoch auch Herausforderungen in der Vermarktung und Produktion mit sich.

Pflanzen und Paludikultur

Die Möglichkeit der Paludikultur wird eingeführt, wobei Pflanzen wie Schilf und Rohrkolben hervorgehoben werden, die auf nassen Böden gedeihen. Diese Pflanzen können als Baustoffe oder für die Papierherstellung verwendet werden. Die Vorteile und Herausforderungen der Nutzung dieser Pflanzen für verschiedene Industrien, einschließlich der Bioplastikproduktion, werden diskutiert.

Wirtschaftlichkeit und Herausforderungen

Abschließend wird die wirtschaftliche Rentabilität der neuen Bewirtschaftungsmethoden hinterfragt, da die Landwirtschaft nicht nur von Konzepten, sondern von Erträgen lebt. Die Episode schließt mit einem Ausblick auf die nächsten Themen des Podcasts, insbesondere die Ansichten und Bedenken der Anwohner in Bezug auf die Vernässung von Moore.

Wasserretention und Moorbewirtschaftung

In der dritten Episode des Podcasts wird die Bewirtschaftung von wiedervernässten Mooren behandelt. Die Diskussion umfasst die Herausforderungen und notwendigen Maßnahmen zur Rückhaltung von Wasser, insbesondere in landwirtschaftlich genutzten Flächen. Es wird betont, dass trockengelegte Moore erheblich zur CO2-Emission beitragen und dass die Rückführung von Wasser auf diesen Flächen entscheidend für die Klimaneutralität ist.

Wiedervernässung von Mooren

Ein zentrales Thema ist die geplante Teilvernässung von 30 Zentimetern unter der Grasnarbe in Brandenburg. Dies soll helfen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren, doch die Umsetzung ist aufgrund der unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten herausfordernd. Experten diskutieren die Möglichkeiten, wie Landwirtschaft auf nassen Flächen weiterhin erfolgreich betrieben werden kann, wobei verschiedene Tierarten wie Jersey-Rinder und Wasserbüffel als geeignete Alternativen vorgestellt werden.

Tierhaltung und Anpassungen

Die Diskussion beleuchtet, wie Tierhaltung auf wiedervernässten Flächen angepasst werden kann. Jersey-Rinder werden als leichtfüßigere Tiere empfohlen, die weniger Trittbelastung verursachen. Wasserbüffel, die besser an nasse Bedingungen angepasst sind, bringen jedoch auch Herausforderungen in der Vermarktung und Produktion mit sich.

Pflanzen und Paludikultur

Die Möglichkeit der Paludikultur wird eingeführt, wobei Pflanzen wie Schilf und Rohrkolben hervorgehoben werden, die auf nassen Böden gedeihen. Diese Pflanzen können als Baustoffe oder für die Papierherstellung verwendet werden. Die Vorteile und Herausforderungen der Nutzung dieser Pflanzen für verschiedene Industrien, einschließlich der Bioplastikproduktion, werden diskutiert.

Wirtschaftlichkeit und Herausforderungen

Abschließend wird die wirtschaftliche Rentabilität der neuen Bewirtschaftungsmethoden hinterfragt, da die Landwirtschaft nicht nur von Konzepten, sondern von Erträgen lebt. Die Episode schließt mit einem Ausblick auf die nächsten Themen des Podcasts, insbesondere die Ansichten und Bedenken der Anwohner in Bezug auf die Vernässung von Moore.

Landwirtschaft auf nassen Mooren (#3)

27.05.2026

Moore und Bewirtschaftung

In der Folge wird die Wiedervernässung trockengelegter Moorflächen als zentrale Maßnahme diskutiert. Es geht um Wasserhaushalt, Stauanlagen, Sanierung sowie natürliche Ansätze zur Rückhaltung von Wasser. Die Vielfalt der Böden in Brandenburg macht eine einheitliche Umsetzung der 30 Zentimeter Unterflur-Wiedervernässung anspruchsvoll. Ziel ist, CO2-Emissionen zu mindern und die Moorflächen wieder in einen balance­reichen Zustand zu überführen, ohne landwirtschaftliche Flächen grundlegend zu verändern.

Tierhaltung und Rassenoptionen

Es wird geprüft, welche Tierarten und Rassen auf nassen Böden sinnvoll sind. Jersey-Rinder könnten Weidehaltung ermöglichen, während Wasserbüffel spezieller Pflege bedürfen und Nischenmärkte bedienen. Galloway-Rinder gelten als robuste Option, die auch auf feuchten Böden gut zurechtkommt. Marktpraktikabilität, Infrastruktur und regionale Unterschiede beeinflussen, ob Betriebe auf neue Tierarten umstellen können oder milch- und fleischproduktionsorientiert bleiben.

Paludikultur als Lehrpfad

Paludikultur beschreibt Pflanzen, die gut auf sumpfigen Böden gedeihen, wie Schilf und Rohrkolben. Diese Kulturen liefern Rohstoffe für Dämmstoffe, Papier, Bioplastik oder Beerenprodukte und eröffnen neue wirtschaftliche Perspektiven. Forschungsansätze betonen, dass solche Produkte in Pilotprojekten entstehen, doch großflächige Vermarktung erfordert weitere Entwicklungen und Marktkonsolidierung.

Ausblick und Rahmenbedingungen

Die Debatte zeigt, dass technisches Potenzial besteht, Moorbewirtschaftung an nasse Böden anzupassen. Erforderlich sind jedoch wirtschaftliche Tragfähigkeit, passende Wertschöpfungsketten und regionale Anpassungen. Parteien betonen unterschiedliche Wege, von kontrollierter Vernässung bis Paludikultur, wobei praktische Umsetzung, Kosten und Akzeptanz bei Betrieb, Markt und Anwohnern eine zentrale Rolle spielen.

Moore und Bewirtschaftung

In der Folge wird die Wiedervernässung trockengelegter Moorflächen als zentrale Maßnahme diskutiert. Es geht um Wasserhaushalt, Stauanlagen, Sanierung sowie natürliche Ansätze zur Rückhaltung von Wasser. Die Vielfalt der Böden in Brandenburg macht eine einheitliche Umsetzung der 30 Zentimeter Unterflur-Wiedervernässung anspruchsvoll. Ziel ist, CO2-Emissionen zu mindern und die Moorflächen wieder in einen balance­reichen Zustand zu überführen, ohne landwirtschaftliche Flächen grundlegend zu verändern.

Tierhaltung und Rassenoptionen

Es wird geprüft, welche Tierarten und Rassen auf nassen Böden sinnvoll sind. Jersey-Rinder könnten Weidehaltung ermöglichen, während Wasserbüffel spezieller Pflege bedürfen und Nischenmärkte bedienen. Galloway-Rinder gelten als robuste Option, die auch auf feuchten Böden gut zurechtkommt. Marktpraktikabilität, Infrastruktur und regionale Unterschiede beeinflussen, ob Betriebe auf neue Tierarten umstellen können oder milch- und fleischproduktionsorientiert bleiben.

Paludikultur als Lehrpfad

Paludikultur beschreibt Pflanzen, die gut auf sumpfigen Böden gedeihen, wie Schilf und Rohrkolben. Diese Kulturen liefern Rohstoffe für Dämmstoffe, Papier, Bioplastik oder Beerenprodukte und eröffnen neue wirtschaftliche Perspektiven. Forschungsansätze betonen, dass solche Produkte in Pilotprojekten entstehen, doch großflächige Vermarktung erfordert weitere Entwicklungen und Marktkonsolidierung.

Ausblick und Rahmenbedingungen

Die Debatte zeigt, dass technisches Potenzial besteht, Moorbewirtschaftung an nasse Böden anzupassen. Erforderlich sind jedoch wirtschaftliche Tragfähigkeit, passende Wertschöpfungsketten und regionale Anpassungen. Parteien betonen unterschiedliche Wege, von kontrollierter Vernässung bis Paludikultur, wobei praktische Umsetzung, Kosten und Akzeptanz bei Betrieb, Markt und Anwohnern eine zentrale Rolle spielen.

Water for the Peatlands (#2)

20.05.2026

Moore, CO2 und der Bodenrhythmus

In der ersten Folge wird erklärt, wie Moore CO2 speichern, aber auch freisetzen, wenn sie entwässert werden. Die Biomasse der Moore bildet über lange Zeiträume Torf; Entwässerung ermöglicht Freisetzung klimaschädlicher Gase. Studien zeigen erhebliche Emissionen aus deutschen Mooren, was deren Bedeutung für das Klima unterstreicht. Das Verständnis von Torf, Wasserhaushalt und Entstehung von Moorlandschaften bildet den Hintergrund der heutigen Diskussion.

Wassermanagement und zentrale Akteure

Entwässerung war historisch Ziel, heute rückt der Rückhalt von Wasser in den Fokus. Wasser- und Bodenverbände, kommunale Akteure und der Naturschutzbund koordinieren Maßnahmen. Sanierung von Stauanlagen, bessere Wasserzuteilung und Rückhalt sind zentrale Aufgaben. Allerdings fehlen oft Ressourcen und funktionsfähige Infrastrukturen, weshalb konkrete Umleitungen oder große bauliche Vorhaben herausfordernd bleiben.

Optionen zur Wiedervernässung und praktische Hürden

Wiedervernässung wird als potenziell effektive Maßnahme gesehen, doch der Aufbau der Torfstruktur erfolgt langsam und ist abhängig von regionalen Gegebenheiten. Agroforstsysteme und gezielte Bewässerungstechniken bieten ergänzende Ansätze, um Wasser moderat zu halten. Woran es mangelt, sind belastbare Rahmenbedingungen, Kosten und die Frage, wie Flächen langfristig wirtschaftlich nutzbar bleiben.

Ausblick und offene Fragestellungen

Es wird diskutiert, wie Moorflächen resilienter genutzt werden können, welche Grenzwerte für Teilvernässungen sinnvoll sind und wie der Boden von Landwirtschaft angepasst werden kann. In künftigen Folgen werden konkrete Beispiele, Projekte und wirtschaftliche Auswirkungen beleuchtet, um zu zeigen, welche Wege praktikabel erscheinen und welche Hürden bestehen.

Moore, CO2 und der Bodenrhythmus

In der ersten Folge wird erklärt, wie Moore CO2 speichern, aber auch freisetzen, wenn sie entwässert werden. Die Biomasse der Moore bildet über lange Zeiträume Torf; Entwässerung ermöglicht Freisetzung klimaschädlicher Gase. Studien zeigen erhebliche Emissionen aus deutschen Mooren, was deren Bedeutung für das Klima unterstreicht. Das Verständnis von Torf, Wasserhaushalt und Entstehung von Moorlandschaften bildet den Hintergrund der heutigen Diskussion.

Wassermanagement und zentrale Akteure

Entwässerung war historisch Ziel, heute rückt der Rückhalt von Wasser in den Fokus. Wasser- und Bodenverbände, kommunale Akteure und der Naturschutzbund koordinieren Maßnahmen. Sanierung von Stauanlagen, bessere Wasserzuteilung und Rückhalt sind zentrale Aufgaben. Allerdings fehlen oft Ressourcen und funktionsfähige Infrastrukturen, weshalb konkrete Umleitungen oder große bauliche Vorhaben herausfordernd bleiben.

Optionen zur Wiedervernässung und praktische Hürden

Wiedervernässung wird als potenziell effektive Maßnahme gesehen, doch der Aufbau der Torfstruktur erfolgt langsam und ist abhängig von regionalen Gegebenheiten. Agroforstsysteme und gezielte Bewässerungstechniken bieten ergänzende Ansätze, um Wasser moderat zu halten. Woran es mangelt, sind belastbare Rahmenbedingungen, Kosten und die Frage, wie Flächen langfristig wirtschaftlich nutzbar bleiben.

Ausblick und offene Fragestellungen

Es wird diskutiert, wie Moorflächen resilienter genutzt werden können, welche Grenzwerte für Teilvernässungen sinnvoll sind und wie der Boden von Landwirtschaft angepasst werden kann. In künftigen Folgen werden konkrete Beispiele, Projekte und wirtschaftliche Auswirkungen beleuchtet, um zu zeigen, welche Wege praktikabel erscheinen und welche Hürden bestehen.