MEMENTO MORI - Gespräche über den Tod und das Leben davor
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MEMENTO MORI - Gespräche über den Tod und das Leben davor

Caroline Kerschbaumer

Beschreibung

Memento Mori - sei dir deiner Sterblichkeit bewusst. In diesem Sinne spricht Menschenrechtsjuristin Caroline Kerschbaumer mit unterschiedlichen Menschen über den Tod, über Vergänglichkeit und über das Sterben - und damit natürlich auch über das Leben. Es geht um persönliche Reflexionen hinter den großen Fragen: Wie prägt Vergänglichkeit unseren Alltag? Wie gehen wir mit unserer eigenen Endlichkeit oder auch mit Angst vor dem Tod um? Und wie verändert die Konfrontation damit den Blick auf unser Leben?

Dieser Podcast ist eine Einladung zur Auseinandersetzung mit dem Tod – um das Leben davor bewusster und vielleicht sogar mutiger zu gestalten.

Die Gesprächspartner*innen bringen ganz unterschiedliche Perspektiven rund ums Thema Endlichkeit, Sterben und Tod mit - etwa philosophisch, medizinisch, künstlerisch, spirituell, naturwissenschaftlich, literarisch oder sie teilen einfach ihre Lebenserfahrung. Gemeinsam haben sie, dass sie sich mit dem Thema befasst haben und bereit sind, sehr persönlich darüber zu sprechen.

Hinweis: Wir sprechen sehr offen, teils auch detailliert über Tod und Sterben. Wenn dich das Thema sehr belastet oder du dich in einer akuten Krise befindest, achte gut auf dich und hole dir Unterstützung z.B. bei der 24h Telefonseelsorge unter 142.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#13 Reinhold & Diane Messner

08.10.2026
Über das Altern und die gemeinsame Zeit, die bleibt Reinhold Messner ist heute 82 Jahre alt. Ein Leben lang hat er sich – trotz aller Vorsicht – in gewisser Weise dem Tod freiwillig ausgesetzt. Heute nähert er sich einem ganz anderen Tod: dem Unausweichlichen, den er sich nicht mehr aussuchen kann. Ich frage ihn, worin der Unterschied liegt in der Auseinandersetzung mit dem Tod, damals und heute. Gemeinsam mit seiner Frau Diane sprechen wir über das Älterwerden und über das Privileg, dabei jemanden an seiner Seite zu haben. Dianes Gewissheit, bis zuletzt bei ihm zu bleiben, ist für Reinhold das größte Geschenk. Diane erzählt offen auch ihre Sicht der Dinge: wie herausfordernd es für sie ist, mitanzusehen, wie es mit Reinhold bergab geht; und wie sie sich gleichzeitig immer jung fühlt, da sie meist von älteren Menschen umgeben und stets "die junge Frau" ist. Im Kern geht es hier um eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen in sehr unterschiedlichem Alter, die lernen mussten, damit umzugehen. Am 7. Oktober erschien ihr gemeinsames Buch "Lebenszeit – Vom Wert der Vergänglichkeit". https://www.reinholdmessner.com
Über das Altern und die gemeinsame Zeit, die bleibt

Reinhold Messner ist heute 82 Jahre alt. Ein Leben lang hat er sich – trotz aller Vorsicht – in gewisser Weise dem Tod freiwillig ausgesetzt. Heute nähert er sich einem ganz anderen Tod: dem Unausweichlichen, den er sich nicht mehr aussuchen kann. Ich frage ihn, worin der Unterschied liegt in der Auseinandersetzung mit dem Tod, damals und heute. Gemeinsam mit seiner Frau Diane sprechen wir über das Älterwerden und über das Privileg, dabei jemanden an seiner Seite zu haben. Dianes Gewissheit, bis zuletzt bei ihm zu bleiben, ist für Reinhold das größte Geschenk. Diane erzählt offen auch ihre Sicht der Dinge: wie herausfordernd es für sie ist, mitanzusehen, wie es mit Reinhold bergab geht; und wie sie sich gleichzeitig immer jung fühlt, da sie meist von älteren Menschen umgeben und stets "die junge Frau" ist. Im Kern geht es hier um eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen in sehr unterschiedlichem Alter, die lernen mussten, damit umzugehen.

Am 7. Oktober erschien ihr gemeinsames Buch "Lebenszeit – Vom Wert der Vergänglichkeit".

https://www.reinholdmessner.com

#12 Erika Pluhar

24.09.2026
Schauspielerin, Sängerin, Buchautorin - warum der Tod ihr nahe ist Erika Pluhar wurde 1939 mitten im 2. Weltkrieg geboren und blickt auf ein langes und ereignisreiches Leben zurück. Die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin, Sängerin und heute vor allem auch Schriftstellerin erzählt warum ihr das Thema Tod nicht nur wegen ihres hohen Alters nahe ist, sondern in ihrem ganzen Leben immer wieder schmerzhaft präsent war. Sie spricht über den Tod ihrer Tochter Anna im Jahr 1999 und wie sie es danach geschafft hat, diesen zu überleben. Als sie die Todesnachricht erhielt, stand sie gerade im Studio und sang das Lied "I gib net auf". Wir sprechen auch über ihr Leben als Frau, und was es heißt als Frau zu altern. Erika Pluhar wünscht sich mehr Mut von Frauen auch optisch zu ihrem Alter zu stehen. Sie betont, dass es keine Schande sein darf zu sagen "Ich bin eine alte Frau". Am Tag unseres Gesprächs hält sie erstmals ihr gerade neu erschienenes Buch "Es war einmal: Rückblicke im Hier und Jetzt" in den Händen. In der Rückschau hält sie fest, dass ihr ihre Karriere als gefeierte Schauspielerin sehr gut gelungen ist, in ihrem Privatleben allerdings hätte vieles besser laufen können. https://www.erikapluhar.net Hier gehts zum neuen Buch: https://www.residenzverlag.com/buch/es-war-einmal
Schauspielerin, Sängerin, Buchautorin - warum der Tod ihr nahe ist

Erika Pluhar wurde 1939 mitten im 2. Weltkrieg geboren und blickt auf ein langes und ereignisreiches Leben zurück. Die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin, Sängerin und heute vor allem auch Schriftstellerin erzählt warum ihr das Thema Tod nicht nur wegen ihres hohen Alters nahe ist, sondern in ihrem ganzen Leben immer wieder schmerzhaft präsent war. Sie spricht über den Tod ihrer Tochter Anna im Jahr 1999 und wie sie es danach geschafft hat, diesen zu überleben. Als sie die Todesnachricht erhielt, stand sie gerade im Studio und sang das Lied "I gib net auf".

Wir sprechen auch über ihr Leben als Frau, und was es heißt als Frau zu altern. Erika Pluhar wünscht sich mehr Mut von Frauen auch optisch zu ihrem Alter zu stehen. Sie betont, dass es keine Schande sein darf zu sagen "Ich bin eine alte Frau".

Am Tag unseres Gesprächs hält sie erstmals ihr gerade neu erschienenes Buch "Es war einmal: Rückblicke im Hier und Jetzt" in den Händen. In der Rückschau hält sie fest, dass ihr ihre Karriere als gefeierte Schauspielerin sehr gut gelungen ist, in ihrem Privatleben allerdings hätte vieles besser laufen können.

https://www.erikapluhar.net Hier gehts zum neuen Buch: https://www.residenzverlag.com/buch/es-war-einmal

#11 Kurt Langbein

10.09.2026
Der Filmemacher über "Sterben für Anfänger" und seine Diagnose Krebs im Endstadium Er ist vielfach ausgezeichneter Filmproduzent, Dokumentarfilmer & Wissenschaftsjournalist, im November ´26 kommt seine aktuelle Doku "Sterben für Anfänger" in die Kinos. Darin thematisiert er unter anderem seine eigene Diagnose: Krebs im Endstadium. Offen, authentisch und ungeschönt spricht Kurt Langbein mit mir darüber, wie diese Diagnose ihn verändert hat und wie er nun - "ohne Zukunft" wie er selbst sagt - lebt. Er erzählt von den unterschiedlichen Phasen, die er nach seiner Erkrankung durchlebt hat, wie er schlussendlich akzeptieren lernen musste, keine Heilung mehr zu finden, und davon, wie ihm intensive Träume, in denen er mehr oder weniger sein ganzes Leben geträumt hat, zu Gelassenheit geholfen haben. Dadurch konnte er sogar seine Angst vor dem Tod verlieren. Wir sprechen außerdem über seine Recherchen zu Nahtoderlebnissen, die er im Film thematisiert, und auch darüber, dass ein assistierter Suizid für ihn eine Option ist, sollten seine Beschwerden unerträglich werden. Kurt Langbein erzählt, was er damit meint, dass man sterben lernen kann. Ein ernstes, einzigartiges und wunderschönes Gespräch. Hier geht's zum Trailer "Sterben für Anfänger": https://youtu.be/diu1DKURzx8 https://langbein-partner.com
Der Filmemacher über "Sterben für Anfänger" und seine Diagnose Krebs im Endstadium

Er ist vielfach ausgezeichneter Filmproduzent, Dokumentarfilmer & Wissenschaftsjournalist, im November ´26 kommt seine aktuelle Doku "Sterben für Anfänger" in die Kinos. Darin thematisiert er unter anderem seine eigene Diagnose: Krebs im Endstadium. Offen, authentisch und ungeschönt spricht Kurt Langbein mit mir darüber, wie diese Diagnose ihn verändert hat und wie er nun - "ohne Zukunft" wie er selbst sagt - lebt. Er erzählt von den unterschiedlichen Phasen, die er nach seiner Erkrankung durchlebt hat, wie er schlussendlich akzeptieren lernen musste, keine Heilung mehr zu finden, und davon, wie ihm intensive Träume, in denen er mehr oder weniger sein ganzes Leben geträumt hat, zu Gelassenheit geholfen haben. Dadurch konnte er sogar seine Angst vor dem Tod verlieren.

Wir sprechen außerdem über seine Recherchen zu Nahtoderlebnissen, die er im Film thematisiert, und auch darüber, dass ein assistierter Suizid für ihn eine Option ist, sollten seine Beschwerden unerträglich werden. Kurt Langbein erzählt, was er damit meint, dass man sterben lernen kann.

Ein ernstes, einzigartiges und wunderschönes Gespräch.

Hier geht's zum Trailer "Sterben für Anfänger": https://youtu.be/diu1DKURzx8 https://langbein-partner.com