
Impulskontrolle
Steven Grieger + Kevin Klinkenberg
Beschreibung
Impulskontrolle ist der Podcast über Hunde, Menschen und all die Momente, in denen der Verstand kurz Auslauf hat.
Die Hundetrainer Steven Grieger und Kevin Klinkenberg sprechen über Impulssteuerung, Alltag, Training und die Absurditäten menschlichen Verhaltens – humorvoll, ehrlich und herrlich überzeichnet.
Die Hundetrainer Steven Grieger und Kevin Klinkenberg sprechen über Impulssteuerung, Alltag, Training und die Absurditäten menschlichen Verhaltens – humorvoll, ehrlich und herrlich überzeichnet.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

21 - Lärmerfahrung
11.10.2026
Silvester rückt näher und damit für viele Hunde und ihre Menschen eine der stressigsten Zeiten des Jahres. Doch Lärmangst beschränkt sich längst nicht nur auf Feuerwerk. Auch Gewitter, Schüsse, Baustellen oder andere plötzliche Geräusche können Unsicherheit bis hin zu ausgeprägter Angst auslösen.Aber warum reagiert ein Hund auf bestimmte Geräusche völlig gelassen, während ein anderer schon beim kleinsten Knall in Stress gerät? Wir sprechen darüber, welche Rolle Rasse, Genetik, Lernerfahrungen und individuelle Lebensumstände spielen und warum Hunde Reize immer im jeweiligen Kontext bewerten. Ein Hund aus dem Tierschutz, der möglicherweise Erfahrungen in einem Kriegsgebiet gemacht hat, bringt schließlich ganz andere Voraussetzungen mit als ein Jagdhund aus einer Jägerzucht.Und vor allem: Wie können wir unsere Hunde sinnvoll auf Lärm vorbereiten? Wir erklären, warum das Training unbedingt unterhalb der individuellen Belastungsgrenze stattfinden muss, weshalb wir nicht direkt am eigentlichen Endreiz arbeiten sollten und wie Desensibilisierung und Gegenkonditionierung dabei helfen können, Geräusche Schritt für Schritt anders zu bewerten. Denn unser Motto lautet: Das beste Feuerwerk-Training beginnt im Januar.Außerdem gibt es etwas Neues bei Impulskontrolle: Mit unserem wöchentlichen Format „Typisch“ nehmen wir uns ab sofort verschiedene Hunderassen genauer vor. Woher kommen sie, für welche Aufgaben wurden sie ursprünglich gezüchtet, welche Eigenschaften bringen sie mit und worin unterscheiden sich Arbeits- und Showzuchten? Den Anfang macht eine Rasse, die uns besonders am Herzen liegt: der Labrador.Dabei erinnern wir uns gemeinsam an Balu, Stevens Labrador, ohne den es all das hier heute nicht geben würde. ❤️Schreibt uns eure Fragen, Themenvorschläge oder eigenen Geschichten — vielleicht landen sie schon in einer der nächsten Folgen.Instagram: @impulskontrolle_podcast@justhelpberlin @closetodogsHabt eine schöne Woche und denkt immer daran - ein bisschen mehr Impulskontrolle schadet niemandem. 😉

20 - Ich will. Ich mache. Ich lasse.
04.10.2026
Warum heißt unser Podcast eigentlich Impulskontrolle? Nicht aus Zufall. Für uns ist sie eine der wichtigsten Grundlagen für Lernen, Entwicklung und dafür, dass Hunde Erfahrungen sammeln und mit ihrer Umwelt umgehen können.Aber Impulskontrolle ist eben nicht einfach nur die Fähigkeit, einen Reiz auszuhalten.Ein Hund kann auf seinem Platz liegen bleiben und dabei innerlich immer weiter hochfahren. Er kann ein Verhalten zeigen, weil er eine Belohnung erwartet, weil wir es von ihm verlangen oder weil er gelernt hat, dass er keine andere Möglichkeit hat. Von außen sieht das vielleicht nach Kontrolle aus – sagt aber noch lange nichts darüber aus, was im Hund tatsächlich passiert.Der entscheidende Unterschied liegt für uns darin, ob ein Hund lediglich aushält oder ob er gelernt hat, seine eigene Erregung zu regulieren, einen Reiz loszulassen und wieder in einen ansprechbaren Zustand zu kommen.Und genau das schauen wir uns nicht nur theoretisch an, sondern vor allem anhand konkreter Situationen aus dem Alltag und Training.Wir sprechen über unsere eigenen Hunde, über Trainingshunde und über Situationen, die vermutlich viele von euch kennen: Der Hund sieht etwas Spannendes, wartet auf sein Futter, möchte zu einem anderen Hund, soll irgendwo bleiben oder muss einen Reiz aushalten, obwohl er eigentlich gerade ganz andere Pläne hat.Dabei schauen wir uns an, was wir in solchen Situationen eigentlich trainieren können. Wie bauen wir Impulskontrolle sinnvoll auf? Wie können wir einem Hund helfen, seine Erregung selbst herunterzufahren? Wann ist es sinnvoll, einen Reiz länger auszuhalten – und wann wäre es viel sinnvoller, dem Hund überhaupt erst die Möglichkeit zu geben, den Reiz loszulassen?Auch die Frustrationstoleranz spielt dabei eine wichtige Rolle. Die beiden Themen hängen eng zusammen, sind aber nicht dasselbe. Wir erklären, wo die Unterschiede liegen und warum es im Training einen entscheidenden Unterschied macht, ob wir Frust begleiten und verarbeitbar machen oder lediglich erwarten, dass der Hund ihn irgendwie aushält.Und natürlich sprechen wir darüber, warum Fairness beim Training von Impulskontrolle so wichtig ist. Denn Selbstregulation lässt sich nicht einfach einfordern. Wir müssen wissen, was wir unserem Hund gerade zumuten können, wie hoch seine Erregung bereits ist und wie wir die Anforderungen so gestalten, dass tatsächlich Lernen stattfinden kann.Diese Folge ist deshalb nicht nur etwas für alle, die verstehen möchten, was Impulskontrolle eigentlich ist, sondern vor allem für diejenigen, die sich fragen:Was kann ich mit meinem Hund konkret anders machen?Eine Folge mit viel Theorie, noch mehr Praxis und jeder Menge Situationen, die ihr wahrscheinlich aus eurem eigenen Alltag kennt.Schreibt uns eure Fragen, Themenvorschläge oder eigenen Geschichten — vielleicht landen sie schon in einer der nächsten Folgen.Instagram:@impulskontrolle_podcast@justhelpberlin@closetodogsHabt eine schöne Woche und denkt immer daran – ein bisschen mehr Impulskontrolle schadet niemandem. 😉

19 - Das Leben ist nicht immer fair
27.09.2026
Fairness – was bedeutet das eigentlich im Zusammenleben mit unseren Hunden?Fairness ist ein Begriff, den wir im Hundetraining ziemlich häufig verwenden. Aber was bedeutet es eigentlich, fair mit seinem Hund umzugehen? Heißt Fairness, dass der Hund möglichst viele Entscheidungen selbst treffen darf? Dass wir ihm unangenehme Dinge ersparen? Oder dass er immer bekommt, was er möchte?In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Fairness nicht mit Gleichbehandlung oder grenzenloser Freiheit gleichzusetzen ist. Jeder Hund ist anders, hat seine eigene Persönlichkeit, seine individuellen Bedürfnisse, seine Lerngeschichte und seine ganz persönlichen Grenzen. Was für den einen Hund sinnvoll und angemessen ist, kann für einen anderen bereits zu viel sein.Wir sprechen darüber, welche Verantwortung wir als Hundehalter tragen, wann Erwartungen an unsere Hunde fair sind und wann wir vielleicht einfach Dinge verlangen, die wir ihnen nie richtig beigebracht haben. Dabei geht es auch um Grenzen, Konsequenzen, Training und die Frage, ob „positiv“ automatisch auch fair bedeutet.Außerdem schauen wir uns an, wie Fairness zwischen Hunden aussieht. Muss jeder Hund jeden anderen Hund begrüßen? Wie viel Konflikt dürfen Hunde untereinander selbst lösen? Und wann ist es unsere Aufgabe, einzugreifen?Denn fair zu sein bedeutet nicht, seinem Hund alles zu erlauben oder jede unangenehme Situation aus dem Weg zu räumen. Es bedeutet vielmehr, seinen Hund ernst zu nehmen, ihn als Individuum zu betrachten und gleichzeitig die Verantwortung zu übernehmen, die wir als Menschen tragen.Aber wo genau diese Grenze verläuft und wann vermeintliche Fairness vielleicht sogar unfair wird – darüber sprechen wir in dieser Folge.Schreibt uns eure Fragen, Themenvorschläge oder eigenen Geschichten — vielleicht landen sie schon in einer der nächsten Folgen.Instagram:@impulskontrolle_podcast@justhelpberlin@closetodogsHabt eine schöne Woche und denkt immer daran - ein bisschen mehr Impulskontrolle schadet niemandem. 😉
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