IHK Ausbilder-Update
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IHK Ausbilder-Update

IHK Düsseldorf

Beschreibung

Das IHK Ausbilder-Update – Ihr zehn-Minuten-Briefing für rechtssicheres Ausbilden. Hier klären wir alle zwei Wochen ein Thema aus dem Ausbilderalltag – kompakt, verständlich und auf den Punkt.

Die Inhalte basieren auf Fachinformationen der IHK Düsseldorf zur Berufsausbildung. Sie werden vor der Veröffentlichung geprüft und mithilfe von KI in Dialogform umgesetzt – inklusive KI-generierter Sprecherstimmen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Ausbildung in Teilzeit?

28.07.2026

Einführung in die Teilzeitausbildung

In dieser Episode wird die Möglichkeit der Teilzeitausbildung behandelt. Insbesondere wird besprochen, unter welchen Bedingungen ein Lehrstellenbewerber eine Ausbildung in Teilzeit anstreben kann und welche Aspekte dabei zu beachten sind.

Voraussetzungen für Teilzeitausbildung

Ein Betrieb kann einer Teilzeitausbildung zustimmen, ohne dass ein besonderer Grund erforderlich ist. Es besteht jedoch kein gesetzlicher Anspruch auf Teilzeitausbildung. Auch laufende Ausbildungsverträge können in eine Teilzeitausbildung umgewandelt werden, wenn beide Parteien einverstanden sind.

Vertragliche Regelungen

Die Arbeitszeit muss im Ausbildungsvertrag genau festgelegt werden, wobei der Azubi maximal 50% der regulären Stunden arbeiten kann. Die Berufsschulzeit bleibt unverändert und entspricht der Vollzeitausbildung.

Ausbildungsinhalte und -dauer

Die verminderte Arbeitszeit führt nicht zu einem reduzierten Lerninhalt. Die Ausbildung kann sich jedoch zeitlich verlängern, ohne dass sie die maximale Dauer von anderthalbmal der regulären Ausbildungszeit überschreitet.

Vergütung und Probezeit

Die Ausbildungsvergütung darf nur im Verhältnis zur verkürzten Arbeitszeit gekürzt werden. Die Probezeit bleibt unverändert bei maximal vier Monaten.

Vor- und Nachteile der Teilzeitausbildung

Teilzeitausbildung kann Betriebe dabei unterstützen, neue Bewerbergruppen anzusprechen, jedoch gibt es auch Nachteile wie die reduzierte Präsenz des Azubis im Betrieb und potenzielle Herausforderungen bei der Abstimmung mit der Berufsschule.

Fazit

Zusammenfassend bietet die Teilzeitausbildung eine wertvolle Möglichkeit, um dem Fachkräftemangel zu begegnen, erfordert jedoch eine sorgfältige Planung und Organisation.

Einführung in die Teilzeitausbildung

In dieser Episode wird die Möglichkeit der Teilzeitausbildung behandelt. Insbesondere wird besprochen, unter welchen Bedingungen ein Lehrstellenbewerber eine Ausbildung in Teilzeit anstreben kann und welche Aspekte dabei zu beachten sind.

Voraussetzungen für Teilzeitausbildung

Ein Betrieb kann einer Teilzeitausbildung zustimmen, ohne dass ein besonderer Grund erforderlich ist. Es besteht jedoch kein gesetzlicher Anspruch auf Teilzeitausbildung. Auch laufende Ausbildungsverträge können in eine Teilzeitausbildung umgewandelt werden, wenn beide Parteien einverstanden sind.

Vertragliche Regelungen

Die Arbeitszeit muss im Ausbildungsvertrag genau festgelegt werden, wobei der Azubi maximal 50% der regulären Stunden arbeiten kann. Die Berufsschulzeit bleibt unverändert und entspricht der Vollzeitausbildung.

Ausbildungsinhalte und -dauer

Die verminderte Arbeitszeit führt nicht zu einem reduzierten Lerninhalt. Die Ausbildung kann sich jedoch zeitlich verlängern, ohne dass sie die maximale Dauer von anderthalbmal der regulären Ausbildungszeit überschreitet.

Vergütung und Probezeit

Die Ausbildungsvergütung darf nur im Verhältnis zur verkürzten Arbeitszeit gekürzt werden. Die Probezeit bleibt unverändert bei maximal vier Monaten.

Vor- und Nachteile der Teilzeitausbildung

Teilzeitausbildung kann Betriebe dabei unterstützen, neue Bewerbergruppen anzusprechen, jedoch gibt es auch Nachteile wie die reduzierte Präsenz des Azubis im Betrieb und potenzielle Herausforderungen bei der Abstimmung mit der Berufsschule.

Fazit

Zusammenfassend bietet die Teilzeitausbildung eine wertvolle Möglichkeit, um dem Fachkräftemangel zu begegnen, erfordert jedoch eine sorgfältige Planung und Organisation.

Ausbildungsvergütung - wann und wieviel?

05.07.2026

Die Problematik der Mindestausbildungsvergütung

Ein Betrieb darf nicht einfach die Mindestausbildungsvergütung zahlen, da diese nur als letzte Auffanglinie gilt. Die tatsächliche Vergütung muss angemessen sein und orientiert sich an den Branchen-Tarifverträgen. Ohne Tarifbindung muss mindestens 80 Prozent des für die Branche geltenden Tarifvertrags gezahlt werden.

Die Rolle von Tarifverträgen

Tarifverträge sind für die Bestimmung der Ausbildungsvergütung entscheidend, auch für nicht tarifgebundene Betriebe. Sie dienen als Vergleichsmaßstab, um sicherzustellen, dass die Vergütung nicht unter dem Branchendurchschnitt liegt.

Rechtslage und Nachzahlungen

Ein Azubi kann nicht auf eine angemessene Vergütung verzichten. Sollte ein Vertrag mit einer unangemessenen Vergütung eingereicht werden, kann die IHK diesen ablehnen. Bei nachträglichen Nachforderungen kann der Azubi die Differenz zur vollen Tarifvergütung einfordern.

Zahlungsfristen für die Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung muss spätestens am letzten Arbeitstag des Monats auf dem Konto des Azubis sein. Eine rechtzeitige Überweisung sollte am besten zwei Bankarbeitstage vor Monatsende erfolgen, um Verzögerungen zu vermeiden.

Die Problematik der Mindestausbildungsvergütung

Ein Betrieb darf nicht einfach die Mindestausbildungsvergütung zahlen, da diese nur als letzte Auffanglinie gilt. Die tatsächliche Vergütung muss angemessen sein und orientiert sich an den Branchen-Tarifverträgen. Ohne Tarifbindung muss mindestens 80 Prozent des für die Branche geltenden Tarifvertrags gezahlt werden.

Die Rolle von Tarifverträgen

Tarifverträge sind für die Bestimmung der Ausbildungsvergütung entscheidend, auch für nicht tarifgebundene Betriebe. Sie dienen als Vergleichsmaßstab, um sicherzustellen, dass die Vergütung nicht unter dem Branchendurchschnitt liegt.

Rechtslage und Nachzahlungen

Ein Azubi kann nicht auf eine angemessene Vergütung verzichten. Sollte ein Vertrag mit einer unangemessenen Vergütung eingereicht werden, kann die IHK diesen ablehnen. Bei nachträglichen Nachforderungen kann der Azubi die Differenz zur vollen Tarifvergütung einfordern.

Zahlungsfristen für die Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung muss spätestens am letzten Arbeitstag des Monats auf dem Konto des Azubis sein. Eine rechtzeitige Überweisung sollte am besten zwei Bankarbeitstage vor Monatsende erfolgen, um Verzögerungen zu vermeiden.

Azubi (nicht) bestanden – und jetzt?

21.06.2026

Einführung in die Thematik

In dieser Episode wird geklärt, was passiert, wenn ein Auszubildender (Azubi) die Prüfung besteht oder durchfällt und welche rechtlichen Aspekte Ausbilder dabei beachten müssen.

Prüfung bestanden: Was nun?

Wird die Prüfung bestanden, endet die Ausbildung rechtlich sofort, nicht erst mit dem Ablauf des Vertrags. Wenn der Azubi nach Bestehen weiterarbeitet, ohne einen neuen Vertrag zu haben, gilt dies als unbefristete Festanstellung. Dies kann für den Betrieb teuer werden, da der Azubi sofort unter Kündigungsschutz steht.

Vorgehensweise bei einer bestandenen Prüfung

Um rechtlichen Problemen vorzubeugen, sollte der Ausbilder vorab klären, ob der Azubi übernommen wird, und dies schriftlich festhalten, bevor der Azubi nach der Prüfung weiterarbeitet. Der neue Vertrag darf frühestens sechs Monate vor Ende der Ausbildung unterzeichnet werden.

Prüfung nicht bestanden: Rechte des Azubis

Fällt der Azubi durch die Prüfung, endet die vertragliche Ausbildungszeit grundsätzlich mit dem Vertragsende. Allerdings hat der Azubi das Recht, eine Verlängerung der Ausbildung zu verlangen, die auch ohne Zustimmung des Betriebs wirksam wird. Dies gilt unabhängig vom Grund des Nichtbestehens.

Unterstützung für den Azubi

Es ist wichtig, den Azubi nach einem Misserfolg zu unterstützen und ihm klarzumachen, dass eine Wiederholung der Prüfung möglich ist. Die Ausbildung läuft mit der gleichen Vergütung weiter, und der Azubi sollte auf eine optimale Vorbereitung hingewiesen werden.

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte

1. Ausbildung endet sofort nach Bestehen der Prüfung. 2. Bei unbeabsichtigtem Weiterarbeiten ohne Vertrag gilt der Azubi als festangestellt. 3. Bei Nichtbestehen kann der Azubi eine Verlängerung verlangen, die automatisch gilt und nicht vom Betrieb genehmigt werden muss. 4. Unterstützung und Vorbereitung sind entscheidend für den nächsten Prüfungstermin.

Einführung in die Thematik

In dieser Episode wird geklärt, was passiert, wenn ein Auszubildender (Azubi) die Prüfung besteht oder durchfällt und welche rechtlichen Aspekte Ausbilder dabei beachten müssen.

Prüfung bestanden: Was nun?

Wird die Prüfung bestanden, endet die Ausbildung rechtlich sofort, nicht erst mit dem Ablauf des Vertrags. Wenn der Azubi nach Bestehen weiterarbeitet, ohne einen neuen Vertrag zu haben, gilt dies als unbefristete Festanstellung. Dies kann für den Betrieb teuer werden, da der Azubi sofort unter Kündigungsschutz steht.

Vorgehensweise bei einer bestandenen Prüfung

Um rechtlichen Problemen vorzubeugen, sollte der Ausbilder vorab klären, ob der Azubi übernommen wird, und dies schriftlich festhalten, bevor der Azubi nach der Prüfung weiterarbeitet. Der neue Vertrag darf frühestens sechs Monate vor Ende der Ausbildung unterzeichnet werden.

Prüfung nicht bestanden: Rechte des Azubis

Fällt der Azubi durch die Prüfung, endet die vertragliche Ausbildungszeit grundsätzlich mit dem Vertragsende. Allerdings hat der Azubi das Recht, eine Verlängerung der Ausbildung zu verlangen, die auch ohne Zustimmung des Betriebs wirksam wird. Dies gilt unabhängig vom Grund des Nichtbestehens.

Unterstützung für den Azubi

Es ist wichtig, den Azubi nach einem Misserfolg zu unterstützen und ihm klarzumachen, dass eine Wiederholung der Prüfung möglich ist. Die Ausbildung läuft mit der gleichen Vergütung weiter, und der Azubi sollte auf eine optimale Vorbereitung hingewiesen werden.

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte

1. Ausbildung endet sofort nach Bestehen der Prüfung. 2. Bei unbeabsichtigtem Weiterarbeiten ohne Vertrag gilt der Azubi als festangestellt. 3. Bei Nichtbestehen kann der Azubi eine Verlängerung verlangen, die automatisch gilt und nicht vom Betrieb genehmigt werden muss. 4. Unterstützung und Vorbereitung sind entscheidend für den nächsten Prüfungstermin.