Ungehalten - Der Wochenkinder-Podcast
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Ungehalten - Der Wochenkinder-Podcast

Nelia und Alexander

Beschreibung

Willkommen bei „Ungehalten“ – dem autobiografischen Podcast der Wochenkinder. Wir sind Nelia und Alexander. Wir wollen herausfinden, wie die Kindheit mit dem Erwachsenenleben zusammenhängt und ob es tatsächlich nie zu spät ist, eine glückliche Kindheit zu haben.                                                                                                                                                                                                     Wir wollen erklären, was Wochenkinder sind, was das mit den Kindern, den Eltern und Erziehern gemacht hat und wie es den Wochenkindern heute geht. Wir werden unsere Geschichten erzählen und Erziehungswissenschaftler, Psychotherapeuten sowie Kulturschaffende zur Kinderbetreuung befragen. Denn die Frage wann gebe ich mein Kind erstmals dauerhaft in fremden Händen ist auch heute umstritten und ein hoch emotionales Thema.                                                                                                                                                                                                     Ungehalten ist ein Podcast von Wochenkindern für Wochenkinder und alle, die herausfinden wollen, warum wir so ticken, wie wir ticken und was das mit unserer Kindheit zu tun hat.                                                                                                                                                                                                    Beginnend am 1. Juni 2026 erscheint alle zwei Wochen eine neue Folge immer am Montagmorgen.                                                                                                                                                                                                    Der Podcast ist ein Projekt des „Wochenkinder eV“ und wurde durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

08 - Eine Erzieherin erinnert sich: Nähe war nicht erwünscht

06.09.2026

Erfahrungen in der Wochenkrippe

Die Episode behandelt die Erinnerungen von Ruth, einer ehemaligen Erzieherin, die in den frühen 70er Jahren in einer Wochenkrippe in Leipzig arbeitete. Sie beschreibt die strengen Abläufe und Regeln in der Einrichtung, wo Kinder oft unter unhygienischen Bedingungen betreut wurden und der persönliche Kontakt zu den Kindern stark eingeschränkt war.

Schwierige Arbeitsbedingungen

Ruth schildert, dass die Erzieherinnen wenig Zeit hatten, um sich individuell um die Kinder zu kümmern. Stattdessen war die Arbeit stark reglementiert und oft frustrierend, insbesondere für die Auszubildenden, die unter strengen Auflagen und Prüfungen litten.

Fehlende Nähe zu den Kindern

Ein zentrales Thema ist die fehlende emotionale Bindung zwischen den Erziehern und den Kindern. Ruth reflektiert, dass Nähe nicht erwünscht war und dass die Kinder oft in einem sterilen, unpersönlichen Umfeld untergebracht waren. Dies führte dazu, dass viele Kinder emotional vernachlässigt wurden.

Persönliche Auswirkungen

Ruth erklärt, wie diese Erfahrungen sie prägten und dazu führten, dass sie eigene Kinder nicht in eine Krippe geben wollte. Sie beschreibt ihre Unzufriedenheit mit der Ausbildung und den Druck, den die Autoritäten auf die Auszubildenden ausübten.

Reflexion über die heutige Zeit

Die Episode schließt mit Ruths Gedanken über moderne Einrichtungen wie 24-Stunden-Kitas und vergleicht diese mit ihren Erfahrungen in der Wochenkrippe. Sie äußert den Wunsch, dass Kinder in einer liebevollen und anregenden Umgebung aufwachsen sollten, in der ihre Bedürfnisse ernst genommen werden.

Erfahrungen in der Wochenkrippe

Die Episode behandelt die Erinnerungen von Ruth, einer ehemaligen Erzieherin, die in den frühen 70er Jahren in einer Wochenkrippe in Leipzig arbeitete. Sie beschreibt die strengen Abläufe und Regeln in der Einrichtung, wo Kinder oft unter unhygienischen Bedingungen betreut wurden und der persönliche Kontakt zu den Kindern stark eingeschränkt war.

Schwierige Arbeitsbedingungen

Ruth schildert, dass die Erzieherinnen wenig Zeit hatten, um sich individuell um die Kinder zu kümmern. Stattdessen war die Arbeit stark reglementiert und oft frustrierend, insbesondere für die Auszubildenden, die unter strengen Auflagen und Prüfungen litten.

Fehlende Nähe zu den Kindern

Ein zentrales Thema ist die fehlende emotionale Bindung zwischen den Erziehern und den Kindern. Ruth reflektiert, dass Nähe nicht erwünscht war und dass die Kinder oft in einem sterilen, unpersönlichen Umfeld untergebracht waren. Dies führte dazu, dass viele Kinder emotional vernachlässigt wurden.

Persönliche Auswirkungen

Ruth erklärt, wie diese Erfahrungen sie prägten und dazu führten, dass sie eigene Kinder nicht in eine Krippe geben wollte. Sie beschreibt ihre Unzufriedenheit mit der Ausbildung und den Druck, den die Autoritäten auf die Auszubildenden ausübten.

Reflexion über die heutige Zeit

Die Episode schließt mit Ruths Gedanken über moderne Einrichtungen wie 24-Stunden-Kitas und vergleicht diese mit ihren Erfahrungen in der Wochenkrippe. Sie äußert den Wunsch, dass Kinder in einer liebevollen und anregenden Umgebung aufwachsen sollten, in der ihre Bedürfnisse ernst genommen werden.

07 - Wochenkrippe: Trauma inklusive? Eine Psychologin klärt auf.

23.08.2026

Einführung in die Thematik der Wochenkrippe

Im Podcast wird die Unterscheidung zwischen Löwenzahnkindern und Orchideenkindern thematisiert und das Trauma, das Kinder in Wochenkrippen erleben können. Es wird darauf hingewiesen, dass die Corona-Zeit für Kinder wie eine lange, prägende Phase war, die sie emotional stark belastet hat.

Die Perspektive der Expertin

Katharina, eine erfahrene Psychologin, bringt ihre Expertise in das Gespräch ein und erklärt, dass Trauma nicht immer durch gravierende Ereignisse, sondern oft auch durch langanhaltende, unbemerkte Belastungen entstehen kann. Der Fokus liegt auf den Auswirkungen der Wochenkrippe auf die emotionale und psychologische Entwicklung von Kindern.

Bedeutung von Bindung und Trauma

Der Podcast beleuchtet, wie wichtig Bindungserfahrungen in den ersten Lebensjahren sind und wie negative Erfahrungen in der Wochenkrippe zu langfristigen Traumatisierungen führen können. Die unterschiedlichen Reaktionen von Kindern, die in der Wochenkrippe waren, werden diskutiert, wobei die individuelle Resilienz eine Schlüsselrolle spielt.

Selbstregulation und Feinfühligkeit

Es wird erklärt, dass Kinder sich nur dann selbst regulieren können, wenn sie sich in einer sicheren und stabilen Umgebung befinden. Die Bedeutung von Feinfühligkeit bei Bezugspersonen wird hervorgehoben, da diese entscheidend für die emotionale Entwicklung der Kinder ist.

Gesellschaftliche Rahmenbedingungen

Die Gesprächspartner reflektieren die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, unter denen Kinder in die Krippe gegeben werden. Es wird kritisiert, dass die Bedürfnisse der Kinder oft hinter den finanziellen und beruflichen Anforderungen der Eltern zurückstehen.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Im Ausblick wird angedeutet, dass in der nächsten Episode die Möglichkeiten zur Heilung und Integration von Trauma behandelt werden. Es wird ein Fokus auf den Körper als Bühne für emotionale Erfahrungen gelegt und die Frage aufgeworfen, wie man mit den erlebten Traumata leben kann.

Einführung in die Thematik der Wochenkrippe

Im Podcast wird die Unterscheidung zwischen Löwenzahnkindern und Orchideenkindern thematisiert und das Trauma, das Kinder in Wochenkrippen erleben können. Es wird darauf hingewiesen, dass die Corona-Zeit für Kinder wie eine lange, prägende Phase war, die sie emotional stark belastet hat.

Die Perspektive der Expertin

Katharina, eine erfahrene Psychologin, bringt ihre Expertise in das Gespräch ein und erklärt, dass Trauma nicht immer durch gravierende Ereignisse, sondern oft auch durch langanhaltende, unbemerkte Belastungen entstehen kann. Der Fokus liegt auf den Auswirkungen der Wochenkrippe auf die emotionale und psychologische Entwicklung von Kindern.

Bedeutung von Bindung und Trauma

Der Podcast beleuchtet, wie wichtig Bindungserfahrungen in den ersten Lebensjahren sind und wie negative Erfahrungen in der Wochenkrippe zu langfristigen Traumatisierungen führen können. Die unterschiedlichen Reaktionen von Kindern, die in der Wochenkrippe waren, werden diskutiert, wobei die individuelle Resilienz eine Schlüsselrolle spielt.

Selbstregulation und Feinfühligkeit

Es wird erklärt, dass Kinder sich nur dann selbst regulieren können, wenn sie sich in einer sicheren und stabilen Umgebung befinden. Die Bedeutung von Feinfühligkeit bei Bezugspersonen wird hervorgehoben, da diese entscheidend für die emotionale Entwicklung der Kinder ist.

Gesellschaftliche Rahmenbedingungen

Die Gesprächspartner reflektieren die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, unter denen Kinder in die Krippe gegeben werden. Es wird kritisiert, dass die Bedürfnisse der Kinder oft hinter den finanziellen und beruflichen Anforderungen der Eltern zurückstehen.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Im Ausblick wird angedeutet, dass in der nächsten Episode die Möglichkeiten zur Heilung und Integration von Trauma behandelt werden. Es wird ein Fokus auf den Körper als Bühne für emotionale Erfahrungen gelegt und die Frage aufgeworfen, wie man mit den erlebten Traumata leben kann.

06 - Eine Mutter erinnert sich: Karlas Sicht auf die Wochenkrippe

09.08.2026

Einführung in das Thema

Im Podcast teilen Nelia und Alexander ihre Erfahrungen und Perspektiven über die Kindheit und deren Einfluss auf das Erwachsenenleben. In dieser besonderen Episode haben sie Alexanders Mutter zu Gast, um deren Sichtweise auf die Wochenkrippe zu erkunden.

Die Sicht der Mutter

Die Mutter erzählt von ihrer eigenen Kindheit in der DDR, wo sie als Kind hauptsächlich von ihrer Großmutter betreut wurde. Sie reflektiert, dass es an sozialer Interaktion mangelte und dass sie sich nach Gemeinschaft sehnte. Dies führte zu ihrer Entscheidung, Alexander in die Wochenkrippe zu geben, um ihm bessere Fördermöglichkeiten zu bieten.

Erfahrungen mit der Wochenkrippe

Die Mutter beschreibt die Umstände, die dazu führten, dass Alexander in die Wochenkrippe kam, und spricht über ihre eigenen Gefühle dabei. Sie gesteht, dass sie ein schlechtes Gewissen hatte, aber letztendlich musste sie arbeiten, um für die Familie zu sorgen. Ihre Erfahrungen in der Krippe sind vage, da sie nie selbst dort war und die Übergabe an die Betreuungspersonen stets von ihrer Mutter übernommen wurde.

Reflexion über vergangene Entscheidungen

Im Gespräch wird deutlich, dass die Mutter die Entscheidung, Alexander in die Wochenkrippe zu geben, im Nachhinein als notwendig ansieht, um eine berufliche Existenz zu sichern. Sie erkennt jedoch die emotionalen Herausforderungen, die diese Entscheidung für beide, sie und Alexander, mit sich brachte.

Fazit und Ausblick

Die Episode schließt mit einem Appell an die Zuhörer, ihre eigenen Kindheitserfahrungen zu reflektieren und offen über die Erziehung zu sprechen. Die Diskussion zeigt, wie wichtig es ist, die Perspektiven von Eltern zu verstehen, die in verschiedenen sozialen und historischen Kontexten aufwuchsen.

Einführung in das Thema

Im Podcast teilen Nelia und Alexander ihre Erfahrungen und Perspektiven über die Kindheit und deren Einfluss auf das Erwachsenenleben. In dieser besonderen Episode haben sie Alexanders Mutter zu Gast, um deren Sichtweise auf die Wochenkrippe zu erkunden.

Die Sicht der Mutter

Die Mutter erzählt von ihrer eigenen Kindheit in der DDR, wo sie als Kind hauptsächlich von ihrer Großmutter betreut wurde. Sie reflektiert, dass es an sozialer Interaktion mangelte und dass sie sich nach Gemeinschaft sehnte. Dies führte zu ihrer Entscheidung, Alexander in die Wochenkrippe zu geben, um ihm bessere Fördermöglichkeiten zu bieten.

Erfahrungen mit der Wochenkrippe

Die Mutter beschreibt die Umstände, die dazu führten, dass Alexander in die Wochenkrippe kam, und spricht über ihre eigenen Gefühle dabei. Sie gesteht, dass sie ein schlechtes Gewissen hatte, aber letztendlich musste sie arbeiten, um für die Familie zu sorgen. Ihre Erfahrungen in der Krippe sind vage, da sie nie selbst dort war und die Übergabe an die Betreuungspersonen stets von ihrer Mutter übernommen wurde.

Reflexion über vergangene Entscheidungen

Im Gespräch wird deutlich, dass die Mutter die Entscheidung, Alexander in die Wochenkrippe zu geben, im Nachhinein als notwendig ansieht, um eine berufliche Existenz zu sichern. Sie erkennt jedoch die emotionalen Herausforderungen, die diese Entscheidung für beide, sie und Alexander, mit sich brachte.

Fazit und Ausblick

Die Episode schließt mit einem Appell an die Zuhörer, ihre eigenen Kindheitserfahrungen zu reflektieren und offen über die Erziehung zu sprechen. Die Diskussion zeigt, wie wichtig es ist, die Perspektiven von Eltern zu verstehen, die in verschiedenen sozialen und historischen Kontexten aufwuchsen.