DER TUT WAS Podcast - was Hunde sichtbar machen
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DER TUT WAS Podcast - was Hunde sichtbar machen

Jule Rettberg

Beschreibung

DER TUT WAS Podcast – was Hunde sichtbar machen ist für Menschen, die ihren Hund lieben, aber ihn nicht immer verstehen. Jule Rettberg spricht über Hunde als Sozialpartner, über Bedürfnisse, Grenzen, Überforderung, Beziehung, Alltag und das, was Verhalten sichtbar macht. Kein Sitz-Platz-Fuß-Podcast, keine schnellen 5 Tipps, kein „Der Hund muss funktionieren“. Sondern ehrliche Gedanken, Geschichten aus der Hundeschule und neue Blickwinkel auf Mensch und Hund.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#15 Futterbeutel oder Leckerchen: Was ist der Unterschied beim Hundetraining?

22.09.2026

Unterschied zwischen Futterbeutel und Leckerchen

Im Podcast wird erklärt, warum die Arbeit mit dem Futterbeutel nicht mit der Verwendung von Leckerchen beim Hundetraining gleichzusetzen ist. Der Futterbeutel dient als Ersatzjagd, die es Hunden ermöglicht, ihr Beutegreifer-Verhalten artgerecht auszuleben, ohne andere Tiere zu schädigen.

Jagdverhalten und seine Bedeutung

Jagdverhalten ist genetisch verankert und nicht das Resultat von fehlerhaftem Training. Hunde zeigen dieses Verhalten oft unbewusst, sei es beim Spielen mit Stöcken oder beim Verfolgen von Schmetterlingen. Wichtig ist, dass Hundebesitzer dies verstehen und rechtzeitig mit artgerechten Beschäftigungen wie Fährtenarbeit oder Mantrailing beginnen.

Motivationsarten: intrinsisch vs. extrinsisch

Es wird zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation unterschieden. Intrinsische Motivation bedeutet, dass der Hund aus eigenem Antrieb handelt, während extrinsische Motivation auf Belohnungen oder Strafen basiert. Letzteres führt oft zu kurzfristigem Gehorsam, berücksichtigt jedoch nicht die tieferliegenden Bedürfnisse des Hundes.

Eisbergmodell der Motivation

Das Eisbergmodell verdeutlicht, dass der Großteil des Hundeverhaltens (80%) unter der Oberfläche, also in den Bedürfnissen und Emotionen, verborgen ist. Um das Verhalten eines Hundes zu verstehen, müssen diese Aspekte berücksichtigt werden, nicht nur die sichtbaren Handlungen.

Zusammenfassung der Trainingsphilosophie

Die Philosophie hinter der Arbeit mit dem Futterbeutel bei der Tutwas-Methode basiert darauf, dass Hunde intrinsisch motiviert sind, an der Jagd teilzunehmen. Das Futter dient dabei als Abschluss der Jagd, was zu Ruhe und Zufriedenheit führt. Offene Fragen sind willkommen, um weiteren Input und Unterstützung zu bieten.

Unterschied zwischen Futterbeutel und Leckerchen

Im Podcast wird erklärt, warum die Arbeit mit dem Futterbeutel nicht mit der Verwendung von Leckerchen beim Hundetraining gleichzusetzen ist. Der Futterbeutel dient als Ersatzjagd, die es Hunden ermöglicht, ihr Beutegreifer-Verhalten artgerecht auszuleben, ohne andere Tiere zu schädigen.

Jagdverhalten und seine Bedeutung

Jagdverhalten ist genetisch verankert und nicht das Resultat von fehlerhaftem Training. Hunde zeigen dieses Verhalten oft unbewusst, sei es beim Spielen mit Stöcken oder beim Verfolgen von Schmetterlingen. Wichtig ist, dass Hundebesitzer dies verstehen und rechtzeitig mit artgerechten Beschäftigungen wie Fährtenarbeit oder Mantrailing beginnen.

Motivationsarten: intrinsisch vs. extrinsisch

Es wird zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation unterschieden. Intrinsische Motivation bedeutet, dass der Hund aus eigenem Antrieb handelt, während extrinsische Motivation auf Belohnungen oder Strafen basiert. Letzteres führt oft zu kurzfristigem Gehorsam, berücksichtigt jedoch nicht die tieferliegenden Bedürfnisse des Hundes.

Eisbergmodell der Motivation

Das Eisbergmodell verdeutlicht, dass der Großteil des Hundeverhaltens (80%) unter der Oberfläche, also in den Bedürfnissen und Emotionen, verborgen ist. Um das Verhalten eines Hundes zu verstehen, müssen diese Aspekte berücksichtigt werden, nicht nur die sichtbaren Handlungen.

Zusammenfassung der Trainingsphilosophie

Die Philosophie hinter der Arbeit mit dem Futterbeutel bei der Tutwas-Methode basiert darauf, dass Hunde intrinsisch motiviert sind, an der Jagd teilzunehmen. Das Futter dient dabei als Abschluss der Jagd, was zu Ruhe und Zufriedenheit führt. Offene Fragen sind willkommen, um weiteren Input und Unterstützung zu bieten.

#14 Futterbeutel: So fängst du wirklich an

15.09.2026

Einführung in den Futterbeutel

Im Podcast wird erklärt, wie man mit dem Futterbeutel beginnt, besonders wenn der Hund kein Interesse am Apportieren zeigt. Wichtig ist zu verstehen, dass Hunde von Natur aus Beutegreifer sind und der Futterbeutel als sinnvolle Ersatzbeute fungieren kann.

Sinnhaftigkeit des Futterbeutels

Der Futterbeutel ist nicht nur ein Spielzeug, sondern enthält auch Futter, was ihm einen höheren Wert verleiht. Der Hund soll lernen, dass das Futter im Beutel eine bedeutende Beute darstellt, die Spaß und Belohnung bietet.

Erste Schritte zur Futterbeutel-Nutzung

Zu Beginn wird empfohlen, den Napf wegzustellen und stattdessen das Futter aus dem Futterbeutel zu geben, um dem Hund die Wichtigkeit des Beutels näherzubringen. Der Hund sollte lernen, dass der Futterbeutel eine Quelle von Nahrung ist, die ihn belohnt.

Interaktion und Spiel mit dem Futterbeutel

Das Spiel mit dem Futterbeutel sollte gefördert werden, ohne Druck oder Konkurrenzsituationen zu schaffen. Der Hund soll Spaß am Suchen und Jagen des Beutels haben, wobei das Ziel ist, gemeinsam Freude zu erleben, anstatt nur auf das Apportieren zu fokussieren.

Regeln und Kommunikation

Wichtige Regeln werden eingeführt, um den Hund zu einem besseren Sozialpartner zu machen. Blickkontakt und körperliche Signale können helfen, dem Hund zu zeigen, wann er hinterherjagen darf. Es ist wichtig, dass der Hund lernt, dass die Interaktion mit dem Menschen Spaß macht und wichtig ist.

Futterbeutel im Alltag

Der Futterbeutel sollte in verschiedenen Umgebungen genutzt werden, um dem Hund zu helfen, sich an unterschiedliche Situationen zu gewöhnen. Dies fördert die Jagdkontrolle und hilft dem Hund, sich auf den Menschen zu konzentrieren, anstatt auf Ablenkungen in der Umwelt.

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte

Der Podcast fasst die wesentlichen Schritte zusammen: Den Napf wegstellen, Fütterung aus dem Futterbeutel, Spiele in verschiedenen Umgebungen, und das Etablieren von Regeln. Es wird betont, dass das Apportieren nicht erzwungen werden sollte, sondern sich natürlich entwickeln kann.

Einführung in den Futterbeutel

Im Podcast wird erklärt, wie man mit dem Futterbeutel beginnt, besonders wenn der Hund kein Interesse am Apportieren zeigt. Wichtig ist zu verstehen, dass Hunde von Natur aus Beutegreifer sind und der Futterbeutel als sinnvolle Ersatzbeute fungieren kann.

Sinnhaftigkeit des Futterbeutels

Der Futterbeutel ist nicht nur ein Spielzeug, sondern enthält auch Futter, was ihm einen höheren Wert verleiht. Der Hund soll lernen, dass das Futter im Beutel eine bedeutende Beute darstellt, die Spaß und Belohnung bietet.

Erste Schritte zur Futterbeutel-Nutzung

Zu Beginn wird empfohlen, den Napf wegzustellen und stattdessen das Futter aus dem Futterbeutel zu geben, um dem Hund die Wichtigkeit des Beutels näherzubringen. Der Hund sollte lernen, dass der Futterbeutel eine Quelle von Nahrung ist, die ihn belohnt.

Interaktion und Spiel mit dem Futterbeutel

Das Spiel mit dem Futterbeutel sollte gefördert werden, ohne Druck oder Konkurrenzsituationen zu schaffen. Der Hund soll Spaß am Suchen und Jagen des Beutels haben, wobei das Ziel ist, gemeinsam Freude zu erleben, anstatt nur auf das Apportieren zu fokussieren.

Regeln und Kommunikation

Wichtige Regeln werden eingeführt, um den Hund zu einem besseren Sozialpartner zu machen. Blickkontakt und körperliche Signale können helfen, dem Hund zu zeigen, wann er hinterherjagen darf. Es ist wichtig, dass der Hund lernt, dass die Interaktion mit dem Menschen Spaß macht und wichtig ist.

Futterbeutel im Alltag

Der Futterbeutel sollte in verschiedenen Umgebungen genutzt werden, um dem Hund zu helfen, sich an unterschiedliche Situationen zu gewöhnen. Dies fördert die Jagdkontrolle und hilft dem Hund, sich auf den Menschen zu konzentrieren, anstatt auf Ablenkungen in der Umwelt.

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte

Der Podcast fasst die wesentlichen Schritte zusammen: Den Napf wegstellen, Fütterung aus dem Futterbeutel, Spiele in verschiedenen Umgebungen, und das Etablieren von Regeln. Es wird betont, dass das Apportieren nicht erzwungen werden sollte, sondern sich natürlich entwickeln kann.

#13 Wann braucht dein Hund Hilfe – und wann solltest du dich raushalten?

08.09.2026

Einleitung und Ziel der Episode

In dieser Episode geht es darum, wann Hunde Unterstützung benötigen und wann sie selbstständig handeln sollten. Jule, die Sprecherin, spricht aufgrund einer Erkältung langsamer und kürzer.

Lernsituationen vs. Alltagssituationen

Es werden zwei Situationen betrachtet: Lernsituationen, in denen Hunde Fehler machen und Selbstwirksamkeit erleben können, und Alltagssituationen, die nicht vollständig kontrollierbar sind und in denen Hunde Unterstützung benötigen, um Herausforderungen zu bewältigen.

Fehler als Lernhilfe

Jule betont, dass Fehler wichtig sind, um zu lernen und Selbstwertgefühl zu entwickeln. Ein Beispiel für eine Lernsituation ist die Sitz- und Bleibübung, bei der der Hund lernen soll, zu warten.

Unterstützung in der Alltagssituation

Im Gegensatz zu Lernsituationen greifen Menschen oft zu spät in Alltagssituationen ein, was zu Missverständnissen zwischen Hund und Mensch führen kann. Es wird erklärt, wie wichtig es ist, die Signale des Hundes wahrzunehmen.

Kommunikation mit dem Hund

Jule hebt hervor, wie Hunde kommunizieren und dass sie Hilfe anfordern, wenn sie in Schwierigkeiten sind. Ein persönliches Beispiel verdeutlicht, wie wichtig es ist, auf die Kommunikation des Hundes zu achten und Konflikte zu lösen.

Schlussfolgerung

Es gibt keine pauschalen Antworten, wann man helfen oder den Hund selbstständig handeln lassen sollte. Beobachtung und situatives Denken sind entscheidend. Hunde sind ständig in Kommunikation mit ihren Menschen, und es ist wichtig, diese Gespräche zu beachten, um eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen.

Einleitung und Ziel der Episode

In dieser Episode geht es darum, wann Hunde Unterstützung benötigen und wann sie selbstständig handeln sollten. Jule, die Sprecherin, spricht aufgrund einer Erkältung langsamer und kürzer.

Lernsituationen vs. Alltagssituationen

Es werden zwei Situationen betrachtet: Lernsituationen, in denen Hunde Fehler machen und Selbstwirksamkeit erleben können, und Alltagssituationen, die nicht vollständig kontrollierbar sind und in denen Hunde Unterstützung benötigen, um Herausforderungen zu bewältigen.

Fehler als Lernhilfe

Jule betont, dass Fehler wichtig sind, um zu lernen und Selbstwertgefühl zu entwickeln. Ein Beispiel für eine Lernsituation ist die Sitz- und Bleibübung, bei der der Hund lernen soll, zu warten.

Unterstützung in der Alltagssituation

Im Gegensatz zu Lernsituationen greifen Menschen oft zu spät in Alltagssituationen ein, was zu Missverständnissen zwischen Hund und Mensch führen kann. Es wird erklärt, wie wichtig es ist, die Signale des Hundes wahrzunehmen.

Kommunikation mit dem Hund

Jule hebt hervor, wie Hunde kommunizieren und dass sie Hilfe anfordern, wenn sie in Schwierigkeiten sind. Ein persönliches Beispiel verdeutlicht, wie wichtig es ist, auf die Kommunikation des Hundes zu achten und Konflikte zu lösen.

Schlussfolgerung

Es gibt keine pauschalen Antworten, wann man helfen oder den Hund selbstständig handeln lassen sollte. Beobachtung und situatives Denken sind entscheidend. Hunde sind ständig in Kommunikation mit ihren Menschen, und es ist wichtig, diese Gespräche zu beachten, um eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen.