
Zwischen Alarm und Alltag
Zwischen Alarm und Alltag
Beschreibung
Wir sprechen über Einsätze, Erfahrungen, Teamgeist, Belastung und den Alltag hinter dem Blaulicht. Nahbar, direkt und mit Blick auf die Menschen, die helfen, wenn es darauf ankommt.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#16 | „Mein Traum vom NotSan“ | Philip Kasten
Vorstellung von Philipp
Philipp, 23 Jahre alt, aus Wolfenbüttel, ist seit dreieinhalb Jahren als Rettungssanitäter tätig und hat eine lange Geschichte in der Feuerwehr, die bereits in seiner Kindheit begann.
Einfluss der Kindheit auf die Karriere
Philipp hat seine Kindheit oft bei seinem Vater in der Feuerwehr verbracht, was seine Entscheidung, in den Rettungsdienst zu gehen, stark beeinflusste. Er hat schon früh Verantwortung übernommen und war aktiv in der Kinderfeuerwehr.
Öffentlichkeitsarbeit und Medien
Philipp spricht über die Herausforderungen der Öffentlichkeitsarbeit in der Feuerwehr, insbesondere den Druck von Medien und Gaffern bei Einsätzen. Er betont die Bedeutung einer sensiblen Berichterstattung und die Notwendigkeit, die Öffentlichkeit über die Arbeit der Feuerwehr aufzuklären.
Erfahrungen im Rettungsdienst
Seine Laufbahn im Rettungsdienst begann er mit einem FSJ im Krankenhaus. Nach seiner Ausbildung zum Rettungssanitäter arbeitet er nun auf dem Rettungswagen und strebt eine Weiterbildung zum Notfallsanitäter an.
Persönliche Ziele und Hobbys
Philipp möchte weiterhin in der Feuerwehr aktiv bleiben und plant, sich um die Jugendfeuerwehr zu kümmern. Seine Hobbys umfassen Fotografie und Zeit mit Freunden zu verbringen, um sich zu entspannen.
Lebensmotto und Ausblick
Er glaubt, dass es wichtig ist, die Zeit aktiv zu nutzen und nicht alles zu eng zu sehen. Philipp hat Bedenken hinsichtlich der Zukunft, bleibt jedoch optimistisch und fokussiert auf seine Ziele.
Appell für das Ehrenamt
Philipp hebt die Bedeutung des Ehrenamts hervor und betont, dass es ohne dieses nicht geht. Er ermutigt andere, sich im Ehrenamt zu engagieren und die positiven Aspekte der Kameradschaft in der Feuerwehr zu erleben.

#15 | "Redet über eure Probleme!" | Ines Hitzig
Einführung und Triggerwarnung
Die Episode beginnt mit einer Triggerwarnung, die darauf hinweist, dass belastende Themen wie emotionale Erlebnisse angesprochen werden. Die Gastgeber Christian und Ines Hitzig, die als Feuerwehrfrau aktiv ist, begrüßen die Zuhörer.
Ines' Werdegang zur Feuerwehrfrau
Ines erzählt von ihrem Weg zur Feuerwehr, der durch ihren Vater und ihren Mann Jens Witthöft, der ebenfalls in der Feuerwehr aktiv ist, beeinflusst wurde. Ihre Tätigkeiten umfassen verschiedene Rollen innerhalb der Feuerwehr, die sie seit 2011 ausübt.
Familienleben und Feuerwehr
Ines beschreibt, wie Feuerwehr ein ständiges Thema in ihrem Familienleben ist, insbesondere da beide Elternteile in der Feuerwehr engagiert sind. Die Organisation von Einsätzen und die Betreuung ihrer Kinder werden durch Nachbarn und Familie unterstützt.
Das Konzept der mobilen Retter
Das Gespräch wendet sich dem Thema mobile Retter zu, die schnell erste Hilfe leisten können, bevor der Rettungsdienst eintrifft. Ines erklärt die Funktionsweise und die Wichtigkeit dieser Initiative im Einsatzgeschehen.
Ein belastender Einsatz
Ines schildert einen besonders emotionalen Einsatz, bei dem sie als mobile Retterin ein Säugling reanimieren sollte. Die Erlebnisse während des Einsatzes und die Herausforderungen, die sie dabei erlebte, hinterließen bei ihr tiefe Spuren.
Nachwirkungen und Hilfe
Nach dem belastenden Einsatz suchte Ines Hilfe, um ihre Erfahrungen verarbeiten zu können. Sie erhielt Unterstützung von ihrem Mann, Feuerwehrkollegen und einer Pastorin, die ihr half, über ihre Gefühle zu sprechen.
Veränderung der Perspektive
Ines reflektiert über die Veränderungen in ihrer Sicht auf das Leben nach diesem Einsatz. Sie betont die Wichtigkeit, dankbar für jeden Tag zu sein und das Leben wertzuschätzen.
Aufruf zur Achtsamkeit
Abschließend appelliert Ines an die Zuhörer, aufeinander zu achten und offen über belastende Erlebnisse zu sprechen, um die mentale Gesundheit zu fördern.

#14 | "Kinder sind unsere Zukunft" | Jens Witthoeft
Einführung und Vorstellung
Christian begrüßt Jens Witthoeft, Gemeindebrandmeister der Feuerwehr Lohheide. Jens erzählt von seiner Feuerwehrkarriere, die durch familiäre Traditionen geprägt wurde, und der Gründung der ersten Kinderfeuerwehr im Landkreis.
Die Bedeutung der Kinderfeuerwehr
Jens betont die Notwendigkeit, Kinder frühzeitig für die Feuerwehr zu begeistern. Die Kinderfeuerwehr bietet eine spielerische Annäherung an das Thema Feuerwehr und sorgt dafür, dass die Begeisterung für das Ehrenamt schon in jungen Jahren entsteht.
Besonderheiten der Feuerwehr Lohheide
Lohheide ist die kleinste Gemeinde im Landkreis Celle, hat aber dennoch die gleichen Aufgaben wie größere Feuerwehren. Jens beschreibt die ländliche Idylle und die gute Ausstattung der Feuerwehr.
Drohnen- und Coptergruppe
Jens erzählt von der Gründung und den Einsätzen der Drohnengruppe, die nicht nur bei Personensuchen, sondern auch bei Bränden Unterstützung bietet. Die Zusammenarbeit mit anderen Drohneneinheiten im Landkreis ist ein wichtiger Aspekt.
Tipps zur Nachwuchsgewinnung
Um junge Leute für die Feuerwehr zu gewinnen, empfiehlt Jens, ein starkes Gemeinschaftsgefühl zu schaffen und Freizeitaktivitäten zu integrieren. Dies trägt zur Attraktivität des Ehrenamts bei.
Erfahrungen während des Hochwassers
Jens reflektiert über die Einsätze während des Hochwassers, bei denen die Drohneneinheit wertvolle Informationen liefern konnte. Diese Einsätze waren sowohl herausfordernd als auch lehrreich für die Feuerwehr.
Wichtige Botschaften über das Ehrenamt
Jens ermutigt, sich für das Ehrenamt zu engagieren, und hebt hervor, dass es nicht nur um Feuerwehrdienst geht, sondern auch um soziale Verantwortung. Die Bedeutung von Kinderfeuerwehren für den Nachwuchs wird ebenfalls betont.
Abschluss und persönliche Gedanken
Jens schließt mit der Botschaft, dass jeder im Ehrenamt gebraucht wird und dass die Feuerwehr eine großartige Gemeinschaft bietet. Er ermutigt mehr Menschen, sich zu engagieren und ihre Erfahrungen zu teilen.