Ready.Set.AI
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Ready.Set.AI

Dr. Christina Lauer

Beschreibung

KI verändert gerade Geschäftsmodelle. Besonders in Verlagen und Bildungsorganisationen spürt man das – in einem Tempo, das einem den Atem verschlägt.Manche nennen das Bedrohung. Manche Chance. Beides stimmt.Ready.Set.AI sortiert, was hinter den KI-Begriffen steckt – technisch, strategisch und menschlich: Wie verändert KI, wie Teams zusammenarbeiten? Was bedeutet das für Rollen und Unternehmenskultur? Und welche Fragen müssen eigentlich gestellt werden, bevor Tools eingeführt wird?Dafür spreche ich mit Menschen, die KI-Transformation von innen kennen, durchleuchte Tech-Themen ohne Fachjargon – und denke manches auch einfach laut alleine durch.Ich bin Christina Lauer.Ich arbeite seit 20 Jahren in Fachverlagen und Bildungsorganisationen – und stelle die Fragen, die jetzt bei KI relevant werden.30 Minuten – ideal für den Weg zur Arbeit oder den Spaziergang in der Mittagspause.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Wenn das Qualitätsargument jeden Change blockiert | Wissen2Go mit Dr. Christina Lauer

07.09.2026

Einführung in das Thema Qualität

Christina Lauer diskutiert die Bedeutung von Qualität im Kontext von KI und beleuchtet, wie sich Geschäftsmodelle durch automatisierte Prozesse verändern. Qualität wird oft unterschiedlich definiert, abhängig von der Perspektive des jeweiligen Mitarbeiters im Unternehmen.

Die Herausforderung der Definition

Die Frage, was Qualität bedeutet, bleibt oft vage und implizit. Unterschiedliche Positionen, wie Lektoren, Hersteller oder Geschäftsführung haben jeweils eigene Sichtweisen. Dies führt zu Schwierigkeiten, Qualität systematisch zu steuern und zu überprüfen.

Qualitätsmerkmale und Wahrnehmung

Qualität lässt sich in Basisqualität, Qualitätsmerkmale und Qualitätsanforderungen unterteilen. Basisqualität ist oft unsichtbar, bis sie fehlt, während andere Merkmale einen wichtigen Unterschied für die Nutzergruppen machen können, wie beispielsweise Barrierefreiheit.

Qualität explizit machen

Um ein gemeinsames Verständnis für Qualität zu entwickeln, schlägt Lauer vor, verschiedene Perspektiven in Workshops zu vereinen und die Kriterien schriftlich festzuhalten. Dies hilft, die Diskussion zu strukturieren und konkrete Anforderungen zu formulieren.

Technologie und Qualität

Ein klares Qualitätsverständnis ermöglicht den Einsatz von Technologie zur Sicherung von Qualität. Beispielsweise können automatisierte Prüfungen helfen, spezifische Anforderungen zu überprüfen und Inkonsistenzen zu identifizieren. Dies ist besonders relevant bei der Content-Produktion.

Entwicklung eines Qualitätsmodells

Ein expliziter Kriterienkatalog hilft, ein Qualitätsmodell zu entwickeln, das den eigenen Produkten entspricht. Dieses Modell fördert die Versachlichung von Diskussionen über Qualität und erleichtert die Automatisierung von Prozessen.

Schlussfolgerung

Die zentrale Frage bleibt, wie man die Qualität von Ergebnissen messen kann, insbesondere im Kontext von KI. Ein klares Qualitätsverständnis ist entscheidend für die erfolgreiche Automatisierung von Arbeitsabläufen.

Einführung in das Thema Qualität

Christina Lauer diskutiert die Bedeutung von Qualität im Kontext von KI und beleuchtet, wie sich Geschäftsmodelle durch automatisierte Prozesse verändern. Qualität wird oft unterschiedlich definiert, abhängig von der Perspektive des jeweiligen Mitarbeiters im Unternehmen.

Die Herausforderung der Definition

Die Frage, was Qualität bedeutet, bleibt oft vage und implizit. Unterschiedliche Positionen, wie Lektoren, Hersteller oder Geschäftsführung haben jeweils eigene Sichtweisen. Dies führt zu Schwierigkeiten, Qualität systematisch zu steuern und zu überprüfen.

Qualitätsmerkmale und Wahrnehmung

Qualität lässt sich in Basisqualität, Qualitätsmerkmale und Qualitätsanforderungen unterteilen. Basisqualität ist oft unsichtbar, bis sie fehlt, während andere Merkmale einen wichtigen Unterschied für die Nutzergruppen machen können, wie beispielsweise Barrierefreiheit.

Qualität explizit machen

Um ein gemeinsames Verständnis für Qualität zu entwickeln, schlägt Lauer vor, verschiedene Perspektiven in Workshops zu vereinen und die Kriterien schriftlich festzuhalten. Dies hilft, die Diskussion zu strukturieren und konkrete Anforderungen zu formulieren.

Technologie und Qualität

Ein klares Qualitätsverständnis ermöglicht den Einsatz von Technologie zur Sicherung von Qualität. Beispielsweise können automatisierte Prüfungen helfen, spezifische Anforderungen zu überprüfen und Inkonsistenzen zu identifizieren. Dies ist besonders relevant bei der Content-Produktion.

Entwicklung eines Qualitätsmodells

Ein expliziter Kriterienkatalog hilft, ein Qualitätsmodell zu entwickeln, das den eigenen Produkten entspricht. Dieses Modell fördert die Versachlichung von Diskussionen über Qualität und erleichtert die Automatisierung von Prozessen.

Schlussfolgerung

Die zentrale Frage bleibt, wie man die Qualität von Ergebnissen messen kann, insbesondere im Kontext von KI. Ein klares Qualitätsverständnis ist entscheidend für die erfolgreiche Automatisierung von Arbeitsabläufen.

"Eine Ambivalenz, die schwer auszuhalten ist" | Interview mit Dr. Stefanie Herr

25.08.2026

Ambivalenz der Künstlichen Intelligenz

Die Diskussion über künstliche Intelligenz (KI) ist von einer starken Ambivalenz geprägt. Einerseits gibt es massive Urheberrechtsverletzungen durch Sprachmodelle, für die es bislang keine Kompensation gibt. Andererseits bietet die Technologie Chancen für die Branche, die es zu erkennen und zu nutzen gilt.

Dr. Stefanie Herr und ihr Werdegang

Dr. Stefanie Herr, promovierte Politikwissenschaftlerin und Geschäftsführerin im Börsenverein, bringt umfangreiche Erfahrungen mit digitaler Transformation aus ihrer Zeit bei World Vision Deutschland mit. Sie hat auch die KI-Studie der IG Digital des Börsenvereins geleitet, die wichtige Erkenntnisse über den Umgang von Verlagen mit KI liefert.

Herausforderungen für Verlage

Verlage stehen vor der Herausforderung, KI in ihre Prozesse zu integrieren, während sie gleichzeitig die rechtlichen und ethischen Implikationen berücksichtigen müssen. Die Diskussion über die Nutzung von KI ist in der Branche sehr heterogen, was zu unterschiedlichen Ansätzen und Bedürfnissen führt.

Unterschiedliche Verlagstypen und ihre Herausforderungen

Ratgeberverlage kämpfen gegen KI-generierte Konkurrenz und setzen auf menschliche Qualitätssicherung, während Kinderbuchverlage Wert auf Lesekompetenz legen. Wissenschaftsverlage hingegen sehen in KI eine Chance zur Unterstützung ihrer Autoren.

Ergebnisse der KI-Studie

Die KI-Studie zeigt, dass ein Großteil der Verlage die Bedeutung von KI erkannt hat, jedoch nur wenige über klare KI-Richtlinien verfügen. Die Studie legt nahe, dass es einen großen Aufklärungsbedarf gibt, insbesondere bei kleineren Verlagen, die oft personell und finanziell eingeschränkt sind.

Empfehlungen für den Umgang mit KI

Verlage sollten sich aktiv mit KI beschäftigen, Schulungen anbieten und den Austausch innerhalb der Branche fördern. Der Börsenverein stellt Ressourcen zur Verfügung, um Verlage bei der Entwicklung von KI-Strategien zu unterstützen. Zudem wird empfohlen, KI-Tools selbst auszuprobieren, um ein besseres Verständnis für deren Funktionsweise zu erlangen.

Ambivalenz der Künstlichen Intelligenz

Die Diskussion über künstliche Intelligenz (KI) ist von einer starken Ambivalenz geprägt. Einerseits gibt es massive Urheberrechtsverletzungen durch Sprachmodelle, für die es bislang keine Kompensation gibt. Andererseits bietet die Technologie Chancen für die Branche, die es zu erkennen und zu nutzen gilt.

Dr. Stefanie Herr und ihr Werdegang

Dr. Stefanie Herr, promovierte Politikwissenschaftlerin und Geschäftsführerin im Börsenverein, bringt umfangreiche Erfahrungen mit digitaler Transformation aus ihrer Zeit bei World Vision Deutschland mit. Sie hat auch die KI-Studie der IG Digital des Börsenvereins geleitet, die wichtige Erkenntnisse über den Umgang von Verlagen mit KI liefert.

Herausforderungen für Verlage

Verlage stehen vor der Herausforderung, KI in ihre Prozesse zu integrieren, während sie gleichzeitig die rechtlichen und ethischen Implikationen berücksichtigen müssen. Die Diskussion über die Nutzung von KI ist in der Branche sehr heterogen, was zu unterschiedlichen Ansätzen und Bedürfnissen führt.

Unterschiedliche Verlagstypen und ihre Herausforderungen

Ratgeberverlage kämpfen gegen KI-generierte Konkurrenz und setzen auf menschliche Qualitätssicherung, während Kinderbuchverlage Wert auf Lesekompetenz legen. Wissenschaftsverlage hingegen sehen in KI eine Chance zur Unterstützung ihrer Autoren.

Ergebnisse der KI-Studie

Die KI-Studie zeigt, dass ein Großteil der Verlage die Bedeutung von KI erkannt hat, jedoch nur wenige über klare KI-Richtlinien verfügen. Die Studie legt nahe, dass es einen großen Aufklärungsbedarf gibt, insbesondere bei kleineren Verlagen, die oft personell und finanziell eingeschränkt sind.

Empfehlungen für den Umgang mit KI

Verlage sollten sich aktiv mit KI beschäftigen, Schulungen anbieten und den Austausch innerhalb der Branche fördern. Der Börsenverein stellt Ressourcen zur Verfügung, um Verlage bei der Entwicklung von KI-Strategien zu unterstützen. Zudem wird empfohlen, KI-Tools selbst auszuprobieren, um ein besseres Verständnis für deren Funktionsweise zu erlangen.

Der digitale Dachboden: KI macht nur das Licht an | Wissen2Go mit Dr. Christina Lauer

29.07.2026

Einführung in KI und deren Auswirkungen

Die Diskussion über KI als Lösung für komplexe Probleme wird eingeleitet. KI wird oft als moderne, lösungsorientierte Antwort auf Herausforderungen angesehen, was zu einer psychologischen Entlastung führt, auch wenn die tatsächlichen Probleme oft komplexer sind.

KI als Licht auf dem digitalen Dachboden

KI wird mit einem Licht verglichen, das auf einen digitalen Dachboden scheint, wo viele unorganisierte und veraltete Inhalte lagern. Während KI helfen kann, die Übersicht zu verbessern, ist es wichtig zu erkennen, dass sie nicht automatisch für Ordnung sorgt.

Denkverzerrungen bei der Anwendung von KI

Es werden verschiedene Denkverzerrungen identifiziert, die bei der Implementierung von KI auftreten können, wie die 'Law of the Instrument', die Menschen dazu bringt, Probleme nur im Kontext ihrer verfügbaren Werkzeuge zu betrachten. Diese Verzerrungen können zu suboptimalen Entscheidungen führen.

Die Bedeutung von Diagnosen vor der Lösung

Bevor ein KI-Projekt gestartet wird, sollte die zugrunde liegende Problematik klar identifiziert werden. Oft ist das eigentliche Problem nicht die Technologie selbst, sondern die Organisation und Struktur der vorhandenen Inhalte.

Praktische Hinweise für KI-Projekte

Ein praktischer Ansatz wird empfohlen: Vor der Auswahl einer KI-Lösung sollte man sich bewusst von der Technologie distanzieren und die eigentlichen Herausforderungen analysieren. Dies hilft, eine klare Richtung für das Projekt zu finden und die Wahrscheinlichkeit von Misserfolgen zu reduzieren.

Einführung in KI und deren Auswirkungen

Die Diskussion über KI als Lösung für komplexe Probleme wird eingeleitet. KI wird oft als moderne, lösungsorientierte Antwort auf Herausforderungen angesehen, was zu einer psychologischen Entlastung führt, auch wenn die tatsächlichen Probleme oft komplexer sind.

KI als Licht auf dem digitalen Dachboden

KI wird mit einem Licht verglichen, das auf einen digitalen Dachboden scheint, wo viele unorganisierte und veraltete Inhalte lagern. Während KI helfen kann, die Übersicht zu verbessern, ist es wichtig zu erkennen, dass sie nicht automatisch für Ordnung sorgt.

Denkverzerrungen bei der Anwendung von KI

Es werden verschiedene Denkverzerrungen identifiziert, die bei der Implementierung von KI auftreten können, wie die 'Law of the Instrument', die Menschen dazu bringt, Probleme nur im Kontext ihrer verfügbaren Werkzeuge zu betrachten. Diese Verzerrungen können zu suboptimalen Entscheidungen führen.

Die Bedeutung von Diagnosen vor der Lösung

Bevor ein KI-Projekt gestartet wird, sollte die zugrunde liegende Problematik klar identifiziert werden. Oft ist das eigentliche Problem nicht die Technologie selbst, sondern die Organisation und Struktur der vorhandenen Inhalte.

Praktische Hinweise für KI-Projekte

Ein praktischer Ansatz wird empfohlen: Vor der Auswahl einer KI-Lösung sollte man sich bewusst von der Technologie distanzieren und die eigentlichen Herausforderungen analysieren. Dies hilft, eine klare Richtung für das Projekt zu finden und die Wahrscheinlichkeit von Misserfolgen zu reduzieren.