
Kill Meetings
David Hillmer & Lutz Hüser
Beschreibung
Warum halten wir an Terminen fest, die niemand braucht? Wann ist ein Meeting eine Verschwendung und wann ist es unverzichtbar? Jede Folge bringt eine Stimme aus der Praxis, konkrete Hacks und die Einladung, deinen Kalender mit anderen Augen zu sehen.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#17 Ein gutes Meeting ist wie ein Kinofilm - mit Jan Köster
Einführung und Vorstellung
Im Podcast Kill Meetings teilen David Hilmer und sein Gast Jan Köster, Transformationsberater und Podcast-Host, persönliche Erfahrungen und wertvolle Tipps zu Meetings und Zusammenarbeit. Das Gespräch beginnt mit der Bewertung von Meetings und der Notwendigkeit einer guten Vorbereitung.
Erfahrungen aus Meetings
Jan Köster reflektiert über seine besten und schlechtesten Meeting-Erlebnisse. Ein besonders skurriles Erlebnis war ein Online-Meeting, in dem ein Teilnehmer während der Besprechung auf die Toilette ging, was für alle sichtbar war. Solche Erlebnisse verdeutlichen die Wichtigkeit von Etikette in virtuellen Meetings.
Was macht ein gutes Meeting aus?
Für Jan ist ein gutes Meeting eines, aus dem man mit mehr Energie herausgeht, als man hineingegangen ist. Wichtig ist auch, dass alle Teilnehmer gut vorbereitet sind. Er schlägt vor, Meetings nur abzuhalten, wenn alle bereit sind, um respektvoll mit der Zeit aller umzugehen.
Beobachtungen zur Organisationskultur
Die Art und Weise, wie Meetings durchgeführt werden, spiegelt die Kultur einer Organisation wider. Aspekte wie die Nutzung von Technik, die Gestaltung von Meeting-Räumen und die Sitzordnung können viel über die interne Dynamik aussagen.
Die Rolle von Meetings in der Zusammenarbeit
Jan betont, dass Meetings notwendig sind, um Experten zusammenzubringen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Gut durchgeführte Meetings können die Zusammenarbeit verbessern und sind besser, als ihr Ruf vermuten lässt.
Strategien zur Verbesserung von Meetings
Ein effektiver Meeting-Hack ist, am Ende jeder Besprechung eine „Checkout-Frage“ zu stellen, um sicherzustellen, dass alle Teilnehmer ihre wichtigsten Erkenntnisse teilen und mit einem positiven Gefühl aus dem Meeting herausgehen.
Fazit und Abschluss
Jan Köster schließt mit der Feststellung, dass die Anzahl der benötigten Meetings von der jeweiligen Situation abhängt. Es ist entscheidend, dass jeder Teilnehmer sich fragt, ob seine Anwesenheit wirklich notwendig ist. Abschließend wird auf die Möglichkeit hingewiesen, Jan Köster auf LinkedIn zu folgen, um weitere wertvolle Insights zu erhalten.

#16 Schreiben statt Reden: Facilitation Hacks für bessere Meetings - mit Jacob Chromy

#15 Jedes Wort kostet: Meetings mit Wortbudget - mit Anja Riedle
Einführung
In dieser Episode von Kill Meetings spricht David Hilmer mit Anja Riedle, Vorstandsmitglied der Schweizer Bahn BLS. Die beiden diskutieren persönliche Erfahrungen und Perspektiven zu Meetings und effektiver Zusammenarbeit.
Bewertung von Meetings
Anja bewertet ein kürzliches Meeting, eine Aktionärsversammlung, mit einer 3, da es durch Struktur und Formalitäten geprägt, aber wenig lebendig war. Sie reflektiert darüber, dass Meetings oft Pflichtveranstaltungen sind, die wenig Engagement fördern.
Konflikte in Meetings
Für Anja sind unausgesprochene Konflikte in Meetings besonders herausfordernd. Sie betont die Notwendigkeit, Themen offen anzusprechen, um die Qualität der Diskussion zu verbessern. Klarheit über Rollen und Verantwortung sei entscheidend für eine produktive Meetingkultur.
Erfolgreiche Meetings
Anja hebt hervor, dass gute Meetings auf Augenhöhe stattfinden sollten, um alle Perspektiven einzubeziehen. Sie glaubt, dass es wichtig ist, dass alle Teilnehmer aktiv beitragen und sich wohlfühlen, um neue Ideen und Lösungen zu entwickeln.
Meeting-Gesetz
Anja schlägt ein „Wortbudget“ für Meetings vor, um überflüssige Redebeiträge zu vermeiden und den Fokus auf substanzielle Diskussionen zu lenken. Dies könnte die Effizienz und Effektivität von Meetings steigern.
Beobachtungen über Organisationen
Die Art und Weise, wie Meetings abgehalten werden, gibt Aufschluss über die Machtverteilung und Unternehmenskultur. Anja empfiehlt, potenziellen Mitarbeitern den Besuch von Teammeetings zu ermöglichen, um ein realistisches Bild der Kultur zu erhalten.
Optimaler Meeting-Mix
Für Anja sollten Meetings so oft wie nötig und so wenig wie möglich stattfinden. Informationen sollten auch asynchron verteilt werden, während echte Entscheidungen und Konflikte besser in gemeinsamen Meetings besprochen werden.
Meeting-Hack und Zukunftsausblick
Ihr wertvollster Meeting-Hack ist das Mitschreiben, um aktiver zuzuhören und Inhalte besser zu verarbeiten. In der Zukunft sieht sie eine verstärkte Integration von KI in Meetings, wobei der menschliche Kontakt und die zwischenmenschliche Kommunikation weiterhin von zentraler Bedeutung bleiben.