
REVIERFUNK
Michael Nöding & Nils Jurkoweit
Beschreibung
„Revierfunk“ bringt die Menschen zusammen, die Jagd in unserer Region gestalten: erfahrene Jägerinnen und Jäger, Jungjäger, Berufsjäger, Ausbilder, Hundeführer, Landwirte, Behörden, Wissenschaftler und weitere Gesprächspartner aus Jagd, Natur und Gesellschaft.
Wir sprechen über das, was Jagd tatsächlich ausmacht: über Ausbildung und Revierpraxis, Wildtiere und Lebensräume, Verantwortung und Handwerk, Wildbret und Lebensmittelgewinnung – aber auch über Konflikte, öffentliche Wahrnehmung und die Fragen, denen sich die Jagd heute stellen muss.
Dieser Podcast ist ein gemeinsames Projekt des Kreisjagdvereins „Hubertus“ Fritzlar-Homberg e.V. und der Jagdschule Knüllwald.
Eure Hosts sind Michael Nöding & Nils Jurkoweit
Moderiert und produziert wird „Revierfunk“ von Michael Nöding SPRECHWERK.studio
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Jagdschein bestanden – und jetzt?
Der Weg nach dem Jagdschein
Nach Bestehen der Jagdscheinprüfung beginnt für viele die eigentliche Jagdausbildung. Die Herausforderung besteht darin, wie man jagdliche Erfahrungen sammelt, einen guten Mentor findet und sich mit der richtigen Ausrüstung ausstattet.
Die ersten Schritte als Jungjäger
Die ersten Schritte beinhalten oft das Lösen des Jagdscheins bei der Behörde und das Sammeln praktischer Erfahrungen im Revier. Jungjäger sollten sich viel Wissen aneignen und mit erfahrenen Jägern zusammenarbeiten, um die Grundlagen der Jagd zu erlernen.
Mentoren und Ausbildung
Ein guter Mentor zeichnet sich nicht nur durch Erfahrung, sondern auch durch Geduld und die Fähigkeit aus, Wissen zu vermitteln. Klare Absprachen sind entscheidend, um Missverständnisse zu vermeiden, insbesondere in Bezug auf das, was erlegt werden darf.
Erfahrung sammeln bevor man eigenständig jagt
Bevor Jungjäger alleine auf die Jagd gehen, sollten sie praktische Erfahrungen sammeln, wie das Aufbrechen von Wild und die Beachtung von Sicherheitsvorschriften. Regelmäßige Übung und das Verständnis von Revierkenntnissen sind ebenfalls wichtig.
Schuss- und Sicherheitstraining
Die Schießfertigkeiten sollten regelmäßig trainiert werden, um die Sicherheit und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewährleisten. Eine gute Vorbereitung erhöht die Erfolgschancen und minimiert das Risiko von Unfällen.
Die Verantwortung eines Jägers
Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Waffe und die Fähigkeit, in kritischen Situationen richtig zu handeln, sind essenziell für jeden Jäger. Selbstbeschränkung und das Abwägen von Risiken gehören ebenso zum jagdlichen Handwerk.

Vor dem ersten Schuss: Wann der Finger gerade bleibt
Die Verantwortung beim Schuss
Der Jagdschein ist bestanden, doch im Revier ist die Situation komplexer als auf dem Schießstand. Ein Schuss muss wohlüberlegt sein, auch wenn das Wild vor einem steht. Es wird thematisiert, wie das Jagdfieber den Schützen beeinflusst und welche Fragen vor dem Schuss zu klären sind, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Schießfertigkeiten und Nervosität
Es wird darüber gesprochen, wie Schießfertigkeiten und Nervosität die Entscheidung beeinflussen können, ob man schießt oder nicht. Der Puls kann rasen und die Aufregung kann die Präzision beeinträchtigen. Geduld ist entscheidend, und manchmal ist es besser, den Schuss nicht abzugeben.
Entscheidungsfindung und Ansprechen des Wildes
Die Sicherheit beim Kugelfang und die genaue Ansprache des Wildes sind essentiell. Unsicherheiten beim Geschlecht oder Alter des Wildes sollten ernst genommen werden, um Fehler zu vermeiden. Die Verantwortung liegt beim Jäger, der sich seiner Fähigkeiten bewusst sein sollte.
Nach dem Schuss
Nach dem Schuss ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und die richtigen Schritte einzuleiten. Der Kontakt zum Revierpächter und die gemeinsame Suche nach dem Wild sind entscheidend. Ein erfahrener Begleiter kann helfen, die Situation richtig zu bewerten und den Anschluss zu finden.
Erfahrungen und Lernprozess
Die Jagd ist ein Lernprozess, der sowohl positive als auch negative Erfahrungen beinhaltet. Jäger sollten sich Zeit nehmen, um zu beobachten und zu lernen, anstatt sofort zu schießen. Qualität der Jagd ist wichtiger als die Quantität der erlegten Stücke. Der erste Schuss muss nicht sofort fallen, entscheidend sind Sicherheit und Verantwortung.

Revierkenntnis: Was Google Maps nicht zeigt
Revier kennenlernen
Ein Revier wirklich kennenzulernen erfordert mehr als nur Kartenstudium. Es ist wichtig, das Gebiet zu Fuß zu erkunden, um die Wildwechsel, Suhlen und anderen Besonderheiten zu entdecken. Der persönliche Kontakt zur Natur und das Erleben der Umgebung sind entscheidend für die Jagdausübung.
Wetter und Wind
Wetterbedingungen, insbesondere Windrichtung, spielen eine wichtige Rolle bei der Jagd. Es ist essenziell, den Wind vor Ort zu prüfen, um die Wildbewegungen nicht zu stören. Technische Hilfsmittel können dabei unterstützen, sind aber nicht immer zuverlässig.
Besucherdruck und Kommunikation
Der Besucherdruck im Revier, insbesondere durch Wanderer und andere Freizeitnutzer, sollte berücksichtigt werden. Offene Kommunikation mit den Besuchern kann Missverständnisse vermeiden und das Verständnis für die Jagd erhöhen.
Jahreszeitliche Veränderungen
Revierkenntnis entwickelt sich über die Jahreszeiten hinweg. Es ist wichtig, regelmäßig in verschiedenen Phasen des Jahres zu beobachten, um die Wildbewegungen und das Verhalten des Wildes zu verstehen.
Zusammenarbeit und Austausch
Ein guter Austausch mit Reviernachbarn, Förstern und Landwirten ist unerlässlich. Diese Kontakte helfen, Wildvorkommen besser zu verstehen und Probleme wie Wildschäden effizient zu lösen.
Analoge Orientierung
Ein Seminar zur analogen Orientierung mit Karte und Kompass wird angeboten, um Jäger zu sensibilisieren und Fähigkeiten zu fördern, die über technische Hilfsmittel hinausgehen. Revierkenntnis ist ein kontinuierlicher Prozess, der ständiges Lernen erfordert.