
Stell dich nicht so an. ADHS + Autismus bei Frauen • späte Diagnosen • ehrliche Gespräche
Paula J. + Maja
Beschreibung
Wir sind Paula und Maja. Mit 40 Jahren bekamen wir nach vielen Jahren voller Fehldiagnosen endlich Antworten. Vorher hießen sie Angststörung, PTBS, Erschöpfung oder einfach: “Stell dich nicht so an.”
Heute wissen wir, dass Neurodivergenz bei Frauen oft anders aussieht – und deshalb so häufig übersehen wird.
In diesem Podcast sprechen wir ehrlich über ADHS, Autismus, Masking, Medikamente, Beziehungen, Mental Load, Elternsein, Reizüberflutung, Beruf und den ganz normalen Wahnsinn des Alltags.
Wir sind Ehefrau und Ehefrau, Eltern eines vierjährigen Sohnes und lernen jeden Tag neu, was unsere Diagnosen für unser Leben bedeuten – und was eben nicht.
40 Jahre lang dachten wir, wir müssten uns einfach nur mehr anstrengen. Heute wissen wir: Die Geschichte war komplizierter.
Wir erzählen unsere Geschichte – nicht stellvertretend für alle, sondern in der Hoffnung, dass sich andere darin wiederfinden.
Vielleicht hörst du zu, weil du bereits eine Diagnose hast. Vielleicht aber auch, weil du dich schon lange fragst, warum das Leben für dich oft anders funktioniert als für viele andere.
Alle 2 Wochen eine neue Folge!
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Bonus: Gehirn von der Stange | Poetry Slam
Sehnsucht nach Normalität
Die Sprecherin drückt den Wunsch aus, ein 'Gehirn von der Stange' zu haben, das einfach und unproblematisch funktioniert. Sie beschreibt ihre Frustrationen und den Stress, den ihr ADHS und ihre Hochbegabung mit sich bringen, und sehnt sich nach einer banalen, schmerzfreien Normalität.
Die Herausforderungen des Lebens mit ADHS
Die Sprecherin schildert, wie sie im Alltag mit Herausforderungen kämpft, die von emotionalen Überwältigungen bis hin zu Schwierigkeiten bei der Bewältigung von Aufgaben reichen. Sie wünscht sich ein einfaches, lineares Denken, das ihr hilft, alltägliche Situationen zu meistern.
Identität und Selbstakzeptanz
Im Verlauf des Textes wird deutlich, dass die Sprecherin trotz der Schwierigkeiten auch ihre Einzigartigkeit und ihre Fähigkeit, komplexe Muster zu erkennen, schätzt. Sie lehnt die Vorstellung ab, sich einer grauen Norm anzupassen, und erklärt, dass sie stolz auf ihre Individualität ist.
Die Entscheidung für Authentizität
Abschließend betont die Sprecherin, dass sie sich nicht mit einem 'Gehirn von der Stange' zufrieden geben will. Stattdessen akzeptiert sie ihre tiefen Gedanken und Gefühle als Teil ihrer wahren Identität und erklärt, dass sie sich selbst als divers, hochbegabt und frei sieht.

#5 Guten Freunden gibt man kein Küsschen
Einführung und persönliche Diagnosen
Die Hosts Maja und Paula, beide 40 Jahre alt, teilen ihre Erfahrungen mit späten Diagnosen von Autismus und ADHS. Sie reflektieren über ihre Erlebnisse als Eltern und laden die Zuhörer ein, ihre eigenen Geschichten zu teilen.
Freundschaft und Verbindung
Das Thema Freundschaft wird als tiefgehend diskutiert. Maja und Paula bemerken, dass sie bei bestimmten Menschen eine mühelose Verbindung verspüren, die oft mit ihrer Neurodivergenz zusammenhängt. Die Fähigkeit, sich in Gegenwart von Neurodivergenten entspannter zu fühlen, wird hervorgehoben.
Neurodivergenz und Anziehung
Die Hosts diskutieren die Anziehung, die sie zu Personen im Spektrum empfinden, und überlegen, ob dies etwas mit ihren Diagnosen zu tun hat. Sie reflektieren darüber, wie sich ihre Wahrnehmung und ihre Beziehungen im Laufe der Zeit verändert haben.
Doppelte Empathieproblematik
Sie sprechen über das Konzept des doppelten Empathieproblems, das beschreibt, dass sowohl neurotypische als auch neurodivergente Menschen Schwierigkeiten haben, einander zu verstehen. Maja und Paula teilen eigene Erfahrungen und Herausforderungen in der Kommunikation mit neurotypischen Menschen.
Abschluss und Dank
Die Episode endet mit einer Reflexion darüber, wie wichtig es ist, Menschen zu finden, mit denen man sich verbunden fühlt. Maja und Paula danken ihren Zuhörern und ermutigen sie, Feedback zu geben und den Podcast weiterzuempfehlen.

#4 Ich kann nicht. Ich will aber!
Einleitung und Vorstellung
In der vierten Folge des Podcasts geht es um die Erfahrungen von Maja und Paula mit ADHS und Autismus sowie deren Diagnosen. Die beiden Hosts teilen ihre persönlichen Geschichten und Herausforderungen im Alltag.
Lebenserwartung bei ADHS und Autismus
Eine Studie zeigt, dass Menschen mit ADHS eine verkürzte Lebenserwartung haben, was auf Faktoren wie Unfälle und psychische Belastungen zurückzuführen ist. Auch bei Autismus gibt es Hinweise auf eine geringere Lebenserwartung, jedoch nicht so dramatisch.
Stress und psychische Gesundheit
Beide Hosts berichten von hohem Stress und der Schwierigkeit, Entspannungszeiten zu finden. Maja spricht über ihre Schlafprobleme und den Einfluss hormoneller Veränderungen auf ihr Wohlbefinden.
Symptome und Neurodivergenz
Die Hosts diskutieren verschiedene Symptome ihrer Neurodivergenz, einschließlich Schwierigkeiten bei der Verarbeitung von Reizen und der Ausführung alltäglicher Aufgaben. Maja hat Probleme, sich auf Gespräche zu konzentrieren, während Paula an Antriebsschwäche leidet.
Emotionale Reaktionen und soziale Interaktion
Beide Frauen schildern ihre emotionalen Reaktionen in sozialen Situationen und die Herausforderungen, die damit verbunden sind. Maja beschreibt, dass sie oft die Emotionen anderer Menschen intensiv wahrnimmt, während Paula Schwierigkeiten hat, mit ihren eigenen Gefühlen umzugehen.
Positive Aspekte von ADHS und Autismus
Trotz der Herausforderungen betonen Maja und Paula auch die positiven Seiten ihrer Diagnosen, wie z.B. die Fähigkeit, Menschen gut zu lesen und tiefere Gespräche zu führen.
Schlussfolgerung und Ausblick
Die Hosts sind optimistisch, dass sie mit ihren Erfahrungen und Erkenntnissen andere unterstützen können. Sie rufen ihre Hörer dazu auf, ihre eigenen Geschichten zu teilen und den Austausch zu suchen.