
pnn Podcast
Fachredaktion der pnn ag
Beschreibung
Die Episoden unseres Podcasts werden von unserer Fachredaktion mit Hilfe von KI erstellt, eine unserer Expertinnen prüft sowohl das generierte Skript wie auch die vertonten Episoden. Die Sprecherinnen und Sprecher sind keine natürlichen Personen, obwohl wir ihnen Namen gegeben und sie zu virtuellen Mitgliedern unserer Redaktion ernannt haben.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Spezial-Episode Fachinterview "Hyperglykämie in der Schwangerschaft"
Einführung in das Thema Hyperglykämie in der Schwangerschaft
In dieser Spezialepisode wird die steigende Bedeutung der Beratung von Schwangeren mit Diabetes im Apothekenalltag thematisiert. Der Online-Academy-Fachartikel zu Hyperglykämie in der Schwangerschaft dient als Grundlage für das Gespräch mit Experten.
Bedeutung der Apothekerberatung
Die Expertin Dr. Helga Auer-Kletzmeier erklärt, dass Schwangere mit Gestationsdiabetes oft verunsichert sind und evidenzbasierte Informationen benötigen. Apotheker sollten praktische Unterstützung bieten, beispielsweise bei der Blutzuckermessung und dem Umgang mit Insulin.
Rolle der Apotheker bei Gestationsdiabetes
Professor Manfred Schubert-Silavec betont die Notwendigkeit eines fundierten Verständnisses der Physiologie der Schwangerschaft und die Entwicklung eines Beratungsleitfadens. Eine qualifizierte Insulinberatung ist entscheidend für die sichere Handhabung durch die Betroffenen.
Vorbereitung auf eine Schwangerschaft bei vorbestehendem Diabetes
Frau Dr. Auer-Kletzmeier hebt hervor, dass Frauen mit vorbestehendem Diabetes vor einer Schwangerschaft optimal eingestellt sein sollten. Dies umfasst eine sorgfältige Planung und Beratung, um mögliche Risiken für Mutter und Kind zu minimieren.
Einfluss des Lebensstils auf die Gesundheit des Kindes
Die Beraterinnen empfehlen, dass Paare mit Kinderwunsch ihren Lebensstil überdenken sollten, da er einen direkten Einfluss auf die Gesundheit des zukünftigen Kindes hat. Prävention wird als zentrales Thema hervorgehoben.
Schlussfolgerung und Ausblick
Die Episode schließt mit der Betonung der Rolle der Apotheke in der Unterstützung von Schwangeren mit Diabetes und der Aufforderung, präventive Maßnahmen in den Vordergrund zu stellen, um die Gesundheit von Müttern und Kindern zu fördern.

ADHS im Erwachsenenalter: Nicht nur Defizite, sondern auch Stärken
Rückblick auf das Pharmakie.ch Frühlingssymposium
Im März 2026 fand das Pharmakie.ch Frühlingssymposium in Bern statt, mit dem Thema "Kopf und Krise". Ein herausragender Vortrag von Professor Dominique Eich über ADHS im Erwachsenenalter sorgte für viel Diskussion. Der Vortrag beleuchtet ADHS nicht nur als Defizit, sondern auch als Quelle von Stärken.
Epidemiologische Realität von ADHS
ADHS wird häufig als Kinderdiagnose wahrgenommen, doch bei etwa 4% der Erwachsenen in der Schweiz persistiert die Erkrankung. Professor Eich betont die Notwendigkeit, die Defizite mit den Stärken der Betroffenen in Einklang zu bringen.
Stärken und Defizite bei ADHS
Jedes der klassischen Defizite von ADHS ist mit spezifischen Stärken verbunden. Beispielsweise führt die Aufmerksamkeitsstörung zu Schwierigkeiten bei der Daueraufmerksamkeit, jedoch auch zur Fähigkeit der Hyperfokussierung. Emotionale Herausforderungen können leidenschaftliches Engagement erzeugen, während Desorganisation kreative Lösungen begünstigt.
Behandlung von ADHS
Die Behandlung sollte multimodal sein, einschließlich Psycho-Edukation, evidenzbasierter Pharmakotherapie und langfristigem Coaching. Methylphenidat ist das häufigste Medikament, während komplementäre Ansätze wie die Einnahme von Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren als unterstützend gelten.
Herausforderungen bei der Therapie
Ein zentrales Problem ist der Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter, wo oft Therapieabbrüche auftreten. Die Apotheke kann durch aktive Unterstützung und Begleitung der Patienten während dieser Phase entscheidend dazu beitragen, diese Abbrüche zu verhindern.

Cannabis in der Neurologie und Psychiatrie
Einführung in das Thema Cannabis
In dieser Episode wird der Vortrag von Professor Dr. Philipp Pfeiffer über Cannabis in der Neurologie und Psychiatrie zusammengefasst. Der gesellschaftliche Diskurs über Cannabis ist polarisiert, wobei einerseits Warnungen vor Gefahren bestehen und andererseits eine entspannende Wirkung hervorgehoben wird.
Wahrnehmung und Realität
Professor Pfeiffer zeigt auf, dass Jugendliche Cannabis heute als weniger riskant einschätzen; die Realität zeigt jedoch einen Anstieg des THC-Gehalts und damit verbundene Gesundheitsrisiken, insbesondere bei Jugendlichen.
Wirkung von Cannabis
Das Endokannabinoid-System reguliert die Aktivität anderer Neurotransmitter. THC ist psychoaktiv und abhängig machend, während CBD beruhigend wirkt, aber keine Abhängigkeit verursacht. Die unterschiedlichen Wirkungsweisen sind für die Beratung in der Apotheke entscheidend.
Pharmakokinetik und Anwendung
Die Art der Einnahme beeinflusst die Wirkung von Cannabis. Inhalation führt zu einem schnellen Anstieg von THC, was das Suchtpotenzial erhöht, während orale Einnahme eine gleichmäßige Wirkung über den Tag bietet.
Rechtliche Rahmenbedingungen in der Schweiz
Seit August 2022 ist die Verschreibung von Cannabis-Arzneimitteln vereinfacht worden, jedoch werden nur wenige Präparate von Krankenkassen erstattet.
Wissenschaftliche Evidenz in der Psychiatrie
Die Forschung zeigt keine signifikante Verbesserung bei psychiatrischen Erkrankungen durch Cannabis. Die Studienqualität ist oft unzureichend, da viele nicht an primär psychiatrisch Erkrankten durchgeführt wurden.
Risiken und Nebenwirkungen
Besondere Risiken wie Psychosen, Suchtpotenzial und das Hyperemesis-Syndrom müssen berücksichtigt werden. Es gibt auch kardiovaskuläre Risiken durch erhöhten THC-Gehalt.
Fazit
Cannabis ist kein risikofreies Mittel. Es kann bei bestimmten neurologischen Erkrankungen hilfreich sein, während die Evidenz in der Psychiatrie für viele Indikationen fehlt. CBD stellt eine sicherere Alternative dar.