Stand der Forschung
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Stand der Forschung

Jonas Ross, ZEIT Advise

Beschreibung

In diesem Podcast widmen wir uns in zwei Arten von Folgen dem "Stand der Forschung". Im Deep Dive tauchen wir in Kooperationen mit den Hochschulen und Forschungsinstituten dieses Landes in die verschiedensten Forschungsfelder ein. Wir wollen Erkenntnisse gewinnen, Neues lernen, Methoden verstehen und die unterschiedlichsten wissenschaftlichen Bereiche beleuchten, um dem jeweils aktuellsten Stand dieser Forschungsfelder näher zu kommen.

Begleitend spricht Host Jonas Ross im Forschungsbriefing mit Wissenschaftsjournalist*innen und Expert*innen diverser Bereiche. Wir finden heraus, woran sie arbeiten, was ihre letzte große Erkenntnis war, und sprechen in kurzweiligen Kategorien über die aktuellen Meldungen aus der Wissenschaft und dem professionellen Alltag unserer Gäste. KI, Gesundheit, Gaming oder Protest: Sprechen wir über den Stand der Forschung!

Die Deep-Dive-Folgen entstehen als bezahlte Partnerschaften der Hochschulen und Forschungsinstitute mit ZEIT Advise. Das Forschungsbriefing ist ein redaktionell freies Format des Studio ZX im Auftrag von ZEIT Advise.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Deep Dive: Wie lernt man Deeskalation? (Prof. Dr. Andreas Bock und Thomas Koch über "K3VR")

29.06.2026

Einführung in das Forschungsprojekt K3VR

Im Podcast wird ein innovatives Forschungsprojekt vorgestellt, das Polizisten helfen soll, Konflikte zu deeskalieren und körperliche Gewalt zu vermeiden. Das Projekt K3VR, entwickelt von der Akron-Hochschule und dem Fraunhofer Heinrich-Herz-Institut, nutzt eine multisensorische, KI-gestützte VR-Umgebung, um Polizeibeamte in verschiedenen Einsatzszenarien zu schulen.

Die Bedeutung der Deeskalation

Deeskalation ist entscheidend in stressreichen Situationen, wie bei Polizeikontrollen oder Konflikten in der Öffentlichkeit. Die Schulung zielt darauf ab, kommunikationsfördernde Verhaltensweisen zu trainieren und Eskalationen zu vermeiden.

Technische Umsetzung und Methodik

Die Polizeibeamten trainieren in einer virtuellen Umgebung, ausgestattet mit VR-Brillen. Dabei werden ihre Reaktionen wie Mimik, Herzschlag und andere physiologische Daten erfasst, um ein umfassendes Bild von möglichen Eskalationen zu erhalten.

Ergebnisse und Erkenntnisse

Erste Ergebnisse zeigen, dass die Wahrnehmung von Verhaltensweisen zwischen Polizei und Bürgern stark variieren kann. Einige alltägliche Gesten der Polizisten können von der Bevölkerung als bedrohlich wahrgenommen werden, obwohl sie harmlos gemeint sind.

Zukünftige Anwendungen

Die Technologie und Methodik des Projekts K3VR könnten auch auf andere Berufsgruppen ausgeweitet werden, wie Flugbegleiter oder Rettungskräfte, um in konfliktbeladenen Situationen besser reagieren zu können.

Einführung in das Forschungsprojekt K3VR

Im Podcast wird ein innovatives Forschungsprojekt vorgestellt, das Polizisten helfen soll, Konflikte zu deeskalieren und körperliche Gewalt zu vermeiden. Das Projekt K3VR, entwickelt von der Akron-Hochschule und dem Fraunhofer Heinrich-Herz-Institut, nutzt eine multisensorische, KI-gestützte VR-Umgebung, um Polizeibeamte in verschiedenen Einsatzszenarien zu schulen.

Die Bedeutung der Deeskalation

Deeskalation ist entscheidend in stressreichen Situationen, wie bei Polizeikontrollen oder Konflikten in der Öffentlichkeit. Die Schulung zielt darauf ab, kommunikationsfördernde Verhaltensweisen zu trainieren und Eskalationen zu vermeiden.

Technische Umsetzung und Methodik

Die Polizeibeamten trainieren in einer virtuellen Umgebung, ausgestattet mit VR-Brillen. Dabei werden ihre Reaktionen wie Mimik, Herzschlag und andere physiologische Daten erfasst, um ein umfassendes Bild von möglichen Eskalationen zu erhalten.

Ergebnisse und Erkenntnisse

Erste Ergebnisse zeigen, dass die Wahrnehmung von Verhaltensweisen zwischen Polizei und Bürgern stark variieren kann. Einige alltägliche Gesten der Polizisten können von der Bevölkerung als bedrohlich wahrgenommen werden, obwohl sie harmlos gemeint sind.

Zukünftige Anwendungen

Die Technologie und Methodik des Projekts K3VR könnten auch auf andere Berufsgruppen ausgeweitet werden, wie Flugbegleiter oder Rettungskräfte, um in konfliktbeladenen Situationen besser reagieren zu können.

Forschungsbriefing: Von Klostergesängen und Chatbots - Eva Wolfangel über digitale Räume & KI

10.12.2025

Einführung in die Diskussion über Künstliche Intelligenz

In dieser Episode wird die Beziehung zwischen Menschen und Künstlicher Intelligenz (KI) beleuchtet. Die Fragen, ob der digitale Raum als "echt" betrachtet werden kann und ob neue Begriffe für KI erforderlich sind, stehen im Mittelpunkt des Gesprächs.

Die Rolle der KI in der Kommunikation

Die Vermenschlichung von KI führt zu Missverständnissen bezüglich ihrer Kommunikationsfähigkeit. Es wird diskutiert, dass KI zwar eloquent kommuniziert, jedoch kein echtes Verständnis oder Weltwissen hat.

Vorurteile in Sprachmodellen

Ein Beispiel für Verzerrungen in KI-Systemen wird durch eine Studie der Hochschule München geliefert, die Vorurteile in Large Language Models (LLMs) gegenüber Ostdeutschen aufzeigt. Die Ursachen für diese Verzerrungen sind oft in den Trainingsdaten zu finden.

Cybersecurity und Künstliche Intelligenz

Eva Wolfangel berichtet über neue Erkenntnisse, dass KI-Modelle von Cyberkriminellen genutzt werden, um automatisierte Angriffe durchzuführen. Dies erfordert ein erhöhtes Bewusstsein für die Gefahren von generativer KI.

Fehleranfälligkeit von KI

Eine Studie zeigt, dass KI-Assistenten in 45% der Fälle Fehler bei der Wiedergabe von Nachrichteninhalten machen. Dies wirft Fragen zur Zuverlässigkeit von KI auf und erfordert kritischere Ansätze bei der Nutzung von KI in der Nachrichtenberichterstattung.

Die Verbindung zwischen KI und Musik

Wolfangel beschreibt ein spannendes Projekt, bei dem KI Muster in Gregorianischen Gesängen analysiert, um vergessene Melodien wiederzubeleben. Dies verdeutlicht das Potenzial von KI, kulturelle Erbes zu bewahren.

Die Zukunft der Kommunikation mit KI

Die Diskussion schließt mit der Überlegung, wie sich unsere Wahrnehmung von Räumen und menschlicher Kommunikation verändern könnte, wenn KI zunehmend Teil unseres Alltags wird. Es bleibt abzuwarten, wie wir mit dieser neuen Realität umgehen werden.

Einführung in die Diskussion über Künstliche Intelligenz

In dieser Episode wird die Beziehung zwischen Menschen und Künstlicher Intelligenz (KI) beleuchtet. Die Fragen, ob der digitale Raum als "echt" betrachtet werden kann und ob neue Begriffe für KI erforderlich sind, stehen im Mittelpunkt des Gesprächs.

Die Rolle der KI in der Kommunikation

Die Vermenschlichung von KI führt zu Missverständnissen bezüglich ihrer Kommunikationsfähigkeit. Es wird diskutiert, dass KI zwar eloquent kommuniziert, jedoch kein echtes Verständnis oder Weltwissen hat.

Vorurteile in Sprachmodellen

Ein Beispiel für Verzerrungen in KI-Systemen wird durch eine Studie der Hochschule München geliefert, die Vorurteile in Large Language Models (LLMs) gegenüber Ostdeutschen aufzeigt. Die Ursachen für diese Verzerrungen sind oft in den Trainingsdaten zu finden.

Cybersecurity und Künstliche Intelligenz

Eva Wolfangel berichtet über neue Erkenntnisse, dass KI-Modelle von Cyberkriminellen genutzt werden, um automatisierte Angriffe durchzuführen. Dies erfordert ein erhöhtes Bewusstsein für die Gefahren von generativer KI.

Fehleranfälligkeit von KI

Eine Studie zeigt, dass KI-Assistenten in 45% der Fälle Fehler bei der Wiedergabe von Nachrichteninhalten machen. Dies wirft Fragen zur Zuverlässigkeit von KI auf und erfordert kritischere Ansätze bei der Nutzung von KI in der Nachrichtenberichterstattung.

Die Verbindung zwischen KI und Musik

Wolfangel beschreibt ein spannendes Projekt, bei dem KI Muster in Gregorianischen Gesängen analysiert, um vergessene Melodien wiederzubeleben. Dies verdeutlicht das Potenzial von KI, kulturelle Erbes zu bewahren.

Die Zukunft der Kommunikation mit KI

Die Diskussion schließt mit der Überlegung, wie sich unsere Wahrnehmung von Räumen und menschlicher Kommunikation verändern könnte, wenn KI zunehmend Teil unseres Alltags wird. Es bleibt abzuwarten, wie wir mit dieser neuen Realität umgehen werden.

Deep Dive: Was ist digitale Resilienz? (mit Prof. Dr. Große-Kampmann & Prof. Dr. Bök)

25.11.2025

Einführung in digitale Resilienz

In dieser Episode wird das Konzept der digitalen Resilienz untersucht, das in einer zunehmend vernetzten Welt unerlässlich ist. Der Podcast beleuchtet, wie Gesundheitsdaten, persönliche Informationen und politische Meinungen im digitalen Raum interagieren und welche Sicherheitsvorkehrungen notwendig sind, um diese Daten zu schützen.

Interview mit Experten

Jonas Ross spricht mit Professor Dr. Matteo Große-Kampmann und Professor Dr. Patrick Benjamin-Böck von der Hochschule Rhein-Waal über ihre Forschung zu digitalen Informationssystemen und deren Sicherheit. Die Experten diskutieren die Herausforderungen der digitalen Resilienz und die Notwendigkeit, Systeme robust zu gestalten.

Cloud Resilience Lab

Das Cloud Resilience Lab an der Hochschule Rhein-Waal dient als Innovationsplattform, um digitale Systeme auf ihre Widerstandsfähigkeit zu testen. Studierende und Lehrende arbeiten gemeinsam an praktischen Forschungsprojekten, um die digitale Infrastruktur zu verbessern.

Aktuelle Studien und Ergebnisse

Die Forscher haben verschiedene Studien durchgeführt, darunter die Analyse von Phishing-Simulationen und die Untersuchung von Kinder-Apps hinsichtlich ihrer Datenschutzpraktiken. Diese Studien zeigen, welche Risiken im Umgang mit digitalen Technologien bestehen und wie wichtig es ist, diese Risiken zu verstehen und zu managen.

Politische Meinungsbildung und KI

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Untersuchung von Large Language Models (LLMs) und deren Einfluss auf die politische Meinungsbildung. Die Forschungen zeigen, dass viele LLMs einen systematischen Bias aufweisen, was die Notwendigkeit von Transparenz und verantwortungsvoller Nutzung von KI-Technologien unterstreicht.

Schlussfolgerung und Zukunftsausblick

Die Diskussion um digitale Resilienz ist entscheidend für die Zukunft der Informationssysteme. Es wird betont, dass es kein perfektes Sicherheitssystem gibt und dass die Gesellschaft aktiv in diesem Bereich mitdenken und handeln muss, um resiliente digitale Strukturen zu schaffen.

Einführung in digitale Resilienz

In dieser Episode wird das Konzept der digitalen Resilienz untersucht, das in einer zunehmend vernetzten Welt unerlässlich ist. Der Podcast beleuchtet, wie Gesundheitsdaten, persönliche Informationen und politische Meinungen im digitalen Raum interagieren und welche Sicherheitsvorkehrungen notwendig sind, um diese Daten zu schützen.

Interview mit Experten

Jonas Ross spricht mit Professor Dr. Matteo Große-Kampmann und Professor Dr. Patrick Benjamin-Böck von der Hochschule Rhein-Waal über ihre Forschung zu digitalen Informationssystemen und deren Sicherheit. Die Experten diskutieren die Herausforderungen der digitalen Resilienz und die Notwendigkeit, Systeme robust zu gestalten.

Cloud Resilience Lab

Das Cloud Resilience Lab an der Hochschule Rhein-Waal dient als Innovationsplattform, um digitale Systeme auf ihre Widerstandsfähigkeit zu testen. Studierende und Lehrende arbeiten gemeinsam an praktischen Forschungsprojekten, um die digitale Infrastruktur zu verbessern.

Aktuelle Studien und Ergebnisse

Die Forscher haben verschiedene Studien durchgeführt, darunter die Analyse von Phishing-Simulationen und die Untersuchung von Kinder-Apps hinsichtlich ihrer Datenschutzpraktiken. Diese Studien zeigen, welche Risiken im Umgang mit digitalen Technologien bestehen und wie wichtig es ist, diese Risiken zu verstehen und zu managen.

Politische Meinungsbildung und KI

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Untersuchung von Large Language Models (LLMs) und deren Einfluss auf die politische Meinungsbildung. Die Forschungen zeigen, dass viele LLMs einen systematischen Bias aufweisen, was die Notwendigkeit von Transparenz und verantwortungsvoller Nutzung von KI-Technologien unterstreicht.

Schlussfolgerung und Zukunftsausblick

Die Diskussion um digitale Resilienz ist entscheidend für die Zukunft der Informationssysteme. Es wird betont, dass es kein perfektes Sicherheitssystem gibt und dass die Gesellschaft aktiv in diesem Bereich mitdenken und handeln muss, um resiliente digitale Strukturen zu schaffen.