
kindwärts unterwegs
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Beschreibung
Wie lässt sich trotz großer räumlicher Distanz eine tiefe, verlässliche Bindung zum eigenen Kind aufbauen und im Alltag lebendig halten? Und wie gelingt der Wandel von den ersten emotionalen Hürden hin zu einer gestärkten Rolle als Vater oder Mutter?
Bei kindwärtswissen wir: Bindung darf weder am Geld, an der Distanz noch an Kommunikationshürden scheitern.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Wenn Kommunikation stockt - “Weniger ist mehr” (Teil 1)
Elternschaft und Herausforderungen nach der Trennung
Im Podcast teilen Nadine und Harry, ein Trennungspapa, seine Erfahrungen mit der Elternschaft nach einer Trennung. Harry beschreibt seine Situation als aufregend und thematisiert die Herausforderungen, die mit der großen räumlichen Distanz von 600 Kilometern zu seinem Sohn verbunden sind.
Kommunikation und Kontaktaufrechterhaltung
Harry berichtet, dass die Kommunikation mit der Mutter seines Sohnes anfangs turbulent war. Er versuchte, den Kontakt über Videotelefonate aufrechtzuerhalten, was jedoch aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen nicht funktionierte. Diese Phase führte zu Frustrationen, da er sich bemühte, Informationen auszutauschen, während die Mutter weniger Interesse an häufigem Kontakt hatte.
Beratung und Reflexion
Durch die Inanspruchnahme von Beratungsangeboten erkannte Harry, dass sein Bedürfnis nach Kommunikation nicht mit dem der Mutter übereinstimmte. Er lernte, die Kommunikation zu reduzieren und auf die Reaktionen der Mutter zu achten, was ihm half, die Situation zu entspannen.
Aktuelle Situation und Ausblick
Heute kommuniziert Harry häufig über Dritte wie den Kindergarten oder Kinderarzt und hat seine Erwartungen an die Kommunikation mit der Mutter angepasst. Er hofft, dass sich die Beziehung zu einer freundlicheren Ebene entwickeln könnte, während er realistisch bleibt, dass Unterschiede bestehen bleiben.
Empfehlungen für andere Trennungseltern
Harry ermutigt andere Eltern, weniger zu kommunizieren, sachlicher zu sein und die Signale der anderen Partei zu beachten. Er empfiehlt auch, über Dritte zu kommunizieren, um Konflikte zu vermeiden.

Vom Trennungsdrama zur Ausgeglichenheit
Einführung in das Thema Trennung
Nadine von KindWärts spricht mit Eugen, einem Vater, der mit der Herausforderung einer Trennung und der großen Distanz zu seinen Töchtern umgeht. Eugen beschreibt, wie er es geschafft hat, aus einem emotionalen Drama auszusteigen und ein ausgeglichenes Elternsein zu finden.
Emotionale Herausforderungen nach der Trennung
Eugen reflektiert über seine Erfahrungen nach der Trennung und die damit verbundenen Emotionen, insbesondere Wut und Frustration. Eine prägnante Situation beschreibt er, als er aufgrund von Zugverspätungen seine Kinder nicht rechtzeitig abholen konnte, was zu einem emotionalen Aufruhr führte.
Weg zur Veränderung
Der Wendepunkt für Eugen war ein Coaching, das ihm half, seine Sichtweise zu ändern. Er lernte, dass die Handlungen seiner Ex-Frau nicht aus böser Absicht, sondern aus ihrer Perspektive heraus erfolgen. Diese Erkenntnis führte zu einer größeren Selbstregulation und weniger emotionalen Ausbrüchen.
Techniken zur Selbstregulation
Durch Atemtechniken und Selbstreflexion hat Eugen gelernt, mit seinen Emotionen besser umzugehen. Er betont die Bedeutung der Selbstbeherrschung und dass es wichtig ist, in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren.
Positive Auswirkungen auf die Kinder
Eugen erkennt, dass seine emotionale Stabilität auch positive Auswirkungen auf seine Kinder hat. Ein ausgeglichener Umgang mit Herausforderungen ermöglicht es ihm, die Beziehung zu seinen Kindern zu stärken. Emotionen werden nicht an die Kinder weitergegeben, was zu einer besseren Kommunikation führt.
Abschließende Ratschläge für andere Eltern
Eugen empfiehlt, den Fokus auf die Qualität der Zeit mit den Kindern zu legen, anstatt sich nur auf die Anzahl der Besuche zu konzentrieren. Die Beziehung zu den Kindern sollte im Vordergrund stehen, auch wenn es gelegentlich Herausforderungen gibt.

400km Stabilität: Vatersein ab dem Kleinkindalter
Elternschaft über Distanz
In dieser Episode spricht Nadine von KindWärts mit Max, einem Vater, der 400 Kilometer von seiner Tochter entfernt lebt. Max beschreibt seine Erfahrungen als Trennungsvater und betont die Bedeutung von Stabilität und Verlässlichkeit in seiner Rolle.
Umgang mit der Distanz
Die Trennung fand statt, als seine Tochter ein Jahr alt war. Max erklärt, wie er nach der Trennung zurück in seine Heimat zog und regelmäßige Besuche plante, bei denen er seine Tochter jedes zweite Wochenende abholt. Er nutzt die Möglichkeit, bei einem Gastgeber zu übernachten, um logistische Herausforderungen zu meistern.
Qualitätszeit und Rituale
Max und seine Tochter verbringen ihre gemeinsame Zeit mit Ritualen, wie dem regelmäßigen Schwimmen. Er versucht, eine Balance zwischen der Zeit mit seiner Tochter und dem Kontakt zu Freunden und Familie zu finden, was oft eine Herausforderung darstellt.
Kommunikation während der Abwesenheit
Max hält den Kontakt während der Abwesenheit über Telefonate und Sprachnachrichten aufrecht. Er hebt hervor, wie wichtig es ist, Rituale zu schaffen, um auch über die Distanz hinweg eine Verbindung zu behalten.
Herausforderungen und Tipps für Trennungsfamilien
Max teilt seine Herausforderungen und gibt Ratschläge für andere Trennungsfamilien, insbesondere die Bedeutung einer funktionierenden Elternebene. Er ermutigt andere Eltern, trotz der Schwierigkeiten eine positive Kommunikation aufrechtzuerhalten.